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Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten

vom 16. Mai 2017

© HWR Berlin / Hallatschek

Im Mittelpunkt des 28. Glienicker Gesprächs vom 11. bis 13. Mai stand das Thema „Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung“. Drei Tage lang diskutierten Expert/innen aus Hochschulen und Verwaltung über die aus der Digitalisierung resultierenden Veränderungen für die Praxis, Lehre und Forschung.

Eröffnet wurde die Fachtagung vom Präsidenten der HWR Berlin, Prof. Dr. Andreas Zaby, der das Glienicker Gespräch als „Forum für Austausch und Information“ bezeichnete und der Veranstaltung ein „beeindruckendes Programm“ bescheinigte. Ausdrücklich dankte er Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider, die nach sechs Jahren erfolgreicher Programmverantwortung für das  Glienicker Gespräch den Stab an Prof. Dr. Erik Kraatz weitergibt.


In seiner Keynote machte Marc Schardt vom Bundesministerium des Inneren und bis 30. April Leiter der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates, deutlich, dass Deutschland bei der Digitalisierung europaweiten Aufholungsbedarf hat und deshalb entsprechende Maßnahmen von Bund,  Ländern und Kommunen getroffen werden müssen. Welche Bedeutung das Thema Digitalisierung überhaupt in Studiengängen, die für die öffentliche Verwaltung qualifizieren, hat und haben sollte, erläuterte Dagmar Lück-Schneider in ihrem Vortrag.


Am 2. Tag erhielten die Teilnehmer detaillierte Einblicke zu Themen wie „Prozessmanagement und Digitalisierung – Herausforderungen für Forschung, Lehre  und Verwaltungspraxis“.  Auch zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Justiz und zu „Open Government“ sowie zu Veränderungen in der Polizeiarbeit gab es interessante Fachvorträge.


Traditionell wurden in mehreren Workshops die „Glienicker Thesen“ zum  Thema Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung erarbeitet. Zusammen mit den Fachvorträgen werden sie als Sonderheft der Zeitschrift Verwaltung & Management (NOMOS Verlag) publiziert werden.

 

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