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Die Talente sind oft gar nicht so ungleich

Von: Sylke Schumann
14. Dezember 2017

Madalina Pruteanu aus Rumänien erhält in diesem Jahr den DAAD-Preis für herausragende ausländische Studierende an der HWR Berlin / © HWR Berlin, Schumann

 

Pressemitteilung 79/2017

DAAD-Preis für internationale Studierende an der HWR Berlin

Doch im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede, hat schon der geniale Schriftsteller Theodor Fontane erkannt. „Ich bin sehr glücklich über diese Auszeichnung, denn sie ist für mich Anerkennung für geleistete Arbeit und zugleich Motivation, weiter mein Bestes zu geben“, sagt Madalina Pruteanu, als sie den diesjährigen DAAD-Preis für herausragende ausländische Studierende entgegengennimmt. Die 23-Jährige Rumänin studiert im 8. Semester des Bachelorstudiengangs International Business Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, arbeitet neben dem Studium und engagiert sich ehrenamtlich in sozialen Projekten.

 

„Es ist nicht immer super einfach, sich gut zu organisieren und alles unter einen Hut zu bekommen“, gibt die Preisträgerin zu und ist umso stolzer, dass ihre Anstrengungen und Leistungen von der Hochschule gewürdigt werden. Mit einem Notendurchschnitt von 1,4 gehört sie zu den Besten ihrer überdurchschnittlich starken Studiengruppe, begründet Studiengangsleiterin Prof. Dr. Sabine Haller ihre Entscheidung, Madalina Pruteanu für den mit 1 000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der HWR Berlin zu nominieren. Eine schnelle Auffassungsgabe und ein hohes Abstraktionsvermögen zeichne sie aus, ebenso wie ihr beispielhafter, unermüdlicher Fleiß und ihre liebenswürdige Persönlichkeit, so Haller. Neben dem Studium verdient sie sich als Werkstudentin bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC ihren Lebensunterhalt.

 

Das Auslandssemester absolvierte die junge, sympathische Frau, die sich u. a. für internationale Politik und Ökonomie interessiert, an der Partnerhochschule Universidad Argentina de la Empresa in Buenos Aires. Während ihres Studienaufenthalts half sie ehrenamtlich Kindern aus einkommensschwachen Familien. An der HWR Berlin unterstützte sie im Buddy Programme des International Office eine brasilianische Austauschstudierende und wirkte mit bei einem Fundraising-Event zugunsten Geflüchteter.

 

Nach Berlin kam Madalina Pruteanu zum ersten Mal, als sie 16 war und fand die Stadt super, wie sie – immer noch begeistert – erzählt. Deshalb wollte sie nach ihrem ausgezeichneten Schulabschluss hier studieren und suchte nach einem englischsprachigen Wirtschaftsstudiengang. Der B. A. International Business Management an der HWR Berlin erfüllte all ihre Ansprüche an ein international ausgerichtetes und anerkanntes Programm mit relevanten Spezialisierungen, und Madalina Pruteanu erfüllte alle der anspruchsvollen Auswahlkriterien. Inzwischen spricht die rumänische Muttersprachlerin, die als Studienschwerpunkt Accounting and Controlling gewählt hat, neben Englisch und Spanisch auch fließend Deutsch.

 

Ihre Bachelorarbeit, die sie zum Abschluss ihres Studiums im März nächsten Jahres einreichen wird, schreibt sie über „Gamification fort he Digital Workforce“ und bearbeitet das hochaktuelle Thema in einem anspruchsvollen Forschungsdesign. Ihr Betreuer, Prof. Dr. Avo Schönbohm, bescheinigt seiner Studentin eine „einmalige Mischung aus Intelligenz, Hartnäckigkeit und Kreativität“. Wohin ihr beruflicher Weg sie nach der Graduierung führen wird, das weiß die Bachelor-Aspirantin noch nicht. Erst einmal will sie auf Reisen gehen, dafür das Preisgeld einsetzen. Und sie hat entschieden, zunächst mehr Praxiserfahrung in Deutschland zu sammeln, bevor sie sehr wahrscheinlich ein Masterstudium in Angriff nimmt.

 

 „Wir schätzen es, dass solch ausgezeichnete Studierende aus aller Welt das Hochschulleben an der HWR Berlin ganz allgemein und das Studium in besonderem Maße in jeder Hinsicht bereichern“, sagt Prof. Dr. Harald Gleißner, Erster Vizepräsident für Forschung und Internationales, in seiner Laudatio auf die Preisträgerin. Bereits zum elften Mal vergibt die HWR Berlin in diesem Jahr den DAAD-Preis und würdigt Persönlichkeiten, die aufgrund ihrer exzellenten Studienleistungen und ihres gesellschaftlichen Engagements herausragen. Damit steht Madalina Pruteanu als Preisträgerin stellvertretend für viele ihrer internationalen Kommilitoninnen und Kommilitonen, die an der HWR Berlin studieren. Jede und jeder einzelne von ihnen wird ein Stück von Deutschland in ihre bzw. seine Heimat mitnehmen und prägt im Gegenzug das internationale Profil der Hochschule. Die ausländischen Absolvent/innen sind künftige Partner/innen für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

 

 

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist mit 11 000 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studiengangsportfolio umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in 60 Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin unterhält aktuell 170 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“. Als eine von Deutschlands führenden Hochschulen bezüglich der internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen belegt die HWR Berlin Spitzenplätze im deutschlandweiten Ranking des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. Aus einer bundesweiten Umfrage von DEUTSCHLAND TEST ist die Hochschule 2017 wiederholt als „TOP Business School“ im Weiterbildungsbereich hervorgegangen. Die HWR Berlin unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

 

 

 

Ansprechpartnerin für Journalist/innen
Sylke Schumann
Pressesprecherin
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Tel.: +49 (0)30 30877-1220
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