Konstruktion und Fertigung
Der Maschinenbau beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Konstruktion, der Fertigung, dem Betrieb, dem Vertrieb und der Instandsetzung unterschiedlichster Arten von Maschinen und Anlagen. Dabei haben Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzfelder des Maschinenbaus vor dem Hintergrund der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ständig zugenommen. Die Anforderungen der Industrie an Maschinenbau-Ingenieurinnen und -Ingenieure sind mittlerweile weit gefächert.
Vor diesem Anforderungshintergrund wurde in der Fachrichtung Maschinenbau der duale Studiengang „Konstruktion und Fertigung“ branchenneutral konzipiert. Die Studierenden bekommen keine auf bestimmte Branchen oder Tätigkeitsfelder eingeengte Perspektive vermittelt, sondern beschäftigen sich mit Aufgabenstellungen von der Konstruktion, der Berechnung und der Fertigung über Organisation und Management bis hin zu dienstleistenden Aufgaben. Dieses Profil entspricht dem Bedarf der Industriepartner nach Absolventen mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.
Das Konzept des Studiengangs Konstruktion und Fertigung sieht – wie in allen dualen Studiengängen des Fachbereichs – ein modularisiertes Vollzeitstudium mit einem stetigen Wechsel von Theorie- und Praxisphasen vor. Durch die Kombination von theoretischen und praktischen Inhalten wird der Absolvent in die Lage versetzt, nach Beendigung des Studiums den Anforderungen der Berufspraxis unmittelbar gerecht zu werden.
Eckdaten
| Fachbereich | Fachbereich Berufsakademie |
| Abschluss | Bachelor of Engineering (B.Eng.) |
| Form | duales Vollzeitstudium |
| Beginn | immer zum 01.10. |
| Studiendauer | 6 Semester |
| Studienplätze | 30 |
| Akkreditierung | Der Studiengang ist von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS e.V.) erfolgreich akkreditiert und als Intensivstudium mit 210 Leistungspunkten bewertet worden. |
Berufsfelder
Die Anforderungen der Industrie an ausgebildete Maschinenbauingenieure/innen im Studiengang Konstruktion und Fertigung sind sehr vielseitig. Sie erstrecken sich von der Konstruktion, Berechnung und Fertigungsplanung über Organisation und Management bis zu dienstleistenden Aufgaben z. B. als Systemanbieter.
Studienaufbau
Im ersten Teil des Studiums stehen die grundlegenden Bausteine und Methoden der Produktentwicklung sowie der Gestaltung von Fertigungsprozessen im Vordergrund – insbesondere in Berechnungsmethoden, Fertigungsverfahren, Produktionssteuerung und Methoden des Konstruierens. Darüber hinaus wird eine große Wissensbreite im mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Bereich vermittelt.
Im zweiten Teil des Studiums spielen auch fachübergreifende Inhalte bzw. exemplarische Vertiefungen mit engem Bezug zur Praxis eine große Rolle. Dazu gehören auch Studienprojekte und die Abschlussarbeit.
Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten
Zugangsvoraussetzungen
- Hochschulzugangsberechtigung (Abitur bzw. Fachhochschulreife)
- Ausbildungsvertrag mit geeignetem Unternehmen
Bewerbungszeitraum
- Bewerbungsfristen werden von den Praxispartnern bestimmt
- Zulassung an der Hochschule für alle Bewerber/innen laufend
- keine Einschreibfrist
Kriterien für die Auswahl / Eignungstests
Die beim dualen Studium kooperierenden Partnerbetriebe wählen geeignete Bewerber/innen aus, denen sie den erforderlichen Ausbildungsvertrag anbieten. Die Hochschule führt bei dualen Studiengängen keine Auswahlverfahren durch.
Gebühren und Förderung
| Studiengebühr | keine |
| Semesterbeitrag | 241,68 EUR pro Semester inkl. Semesterticket |
| Studienförderung | evtl. Förderung über BAföG |



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