„Fit“ für die berufliche Karriere

Ziele des dualen Studienkonzepts

Absolventen dualer Studiengänge sind für den Arbeitsmarkt attraktiv.

 

Anders als beim herkömmlichen Hochschulstudium, das als fachtheoretisches Vollzeitstudium organisiert ist, ergänzen beim dualen Studium die Praxiserfahrungen nicht nur gelegentlich – in Form von Praktika – die theoretische Ausbildung, sondern ein regelmäßiger Wechsel zwischen Studien- und Praxiszeiten ist obligatorisch. Das Ziel ist, dass die Absolventen und Absolventinnen schließlich nicht nur über fundierte Fachkenntnisse, sondern berufspraktische Erfahrungen aus einer unternehmensbezogenen Ausbildung verfügen. Das macht sie für den Arbeitsmarkt sehr attraktiv.

 

Mit dem Konzept des dualen Studiums haben Hochschule und Wirtschaft einen neuen Weg der Partnerschaft und Zusammenarbeit beschritten: Schulabgänger mit Hochschulreife können die Voraussetzungen für eine anspruchsvolle, berufliche Entwicklung optimieren, indem sie von Anfang an ihr Studium durch eine unternehmensbezogene Ausbildung unterstützen.

 

Das Neue daran: Firmen teilen mit Hochschullehrern die Verantwortung für Planung, Durchführung und Kontrolle dieser praxisbezogenen Studiengänge. So orientiert sich das Studium stärker am Bedarf der Wirtschaft und stärkt die „Employability“ (Beschäftigungsfähigkeit) der Absolventen/innen, mit dem Ergebnis, dass ihre Berufschancen erheblich steigen – nicht nur bei den jeweiligen Ausbildungsbetrieben, sondern auf dem Arbeitsmarkt insgesamt.

 

Duale Studiengänge sind inzwischen (seit ihrer Entstehung 1974 in Baden-Württemberg) zu einem festen Bestandteil des Bildungssystems in zahlreichen Bundesländern geworden. Der Wissenschaftsrat empfiehlt den Fachhochschulen immer wieder und dringend, weitere duale Studiengänge einzurichten.