BWL / Tourismus
Deutschland ist aufgrund seiner zentraleuropäischen Lage ein Standort, dessen touristische Wertigkeit im Zuge der Globalisierung in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Der Hauptstadt Berlin kommt hierbei eine besondere Schlüsselposition zu.
Alle Module des Studiengangs vermitteln betriebswirtschaftliches Grundwissen und besitzen eine tourismusspezifische Sichtweise, beispielsweise durch praxisnahe Fallbeispiele und Projekte. Sie geben außerdem Hinweise zu relevanter Literatur, zu Exkursionen in ausgewählte Unternehmen der Tourismuswirtschaft und konkretisieren die Form des Nachweises der im Studium zu gewinnenden Kenntnisse und Fertigkeiten. Insbesondere internationale Aspekte finden seit der Umstellung auf Bachelor-Studiengänge in ausgewählten Modulen, beispielsweise in der Speziellen Betriebswirtschaftslehre und in den Wahlpflichtfächern, verstärkt Beachtung Auch der gezielten punktuellen Anwendung von Englischkenntnissen, der Vermittlung von Basiswissen zu ausgewählten Computersystemen der Tourismuswirtschaft und dem Erwerb von Schlüsselkompetenzen kommt eine wachsende Bedeutung zu.
Eckdaten
| Fachbereich | Fachbereich Duales Studium |
| Abschluss | Bachelor of Arts |
| Form | duales Vollzeitstudium |
| Beginn | immer zum 01.10. |
| Studiendauer | 6 Semester |
| Studienplätze | 30 |
| Akkreditierung | Der Studiengang ist von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS e.V.) erfolgreich akkreditiert und als Intensivstudium mit 210 Leistungspunkten bewertet worden. |
Berufsfelder
Das Studium qualifiziert zur Übernahme von kaufmännischen bzw. allgemeinen Führungsaufgaben:
- Hotels,
- Reisemittler- und Reiseveranstalter,
- Marketinggesellschaften der Bundesländer,
- Wellnesseinrichtungen und im Kur- und Bäderwesen,
- Passagierluftfahrt,
- Kreuzfahrtschiffe
- Freizeit- und Veranstaltungsmanagement (Event-Management)
Auf die internationale Ausrichtung des Tourismus im Allgemeinen und von Tourismusdienstleistungsunternehmen im Besonderen sind die Absolventen/innen des duale Studiengangs durch die in das Studium integrierte Vertiefung zweier Fremdsprachen mit wirtschaftlicher Akzentuierung ideal vorbereitet.
Die starke Gästeorientierung touristischer Unternehmen führt relativ schnell zu größerer Verantwortung und eröffnet bei entsprechendem Engagement besondere Aufstiegschancen.
Der Einstieg in die Praxis erfolgt bereits während des Studiums durch die Mitarbeit in Fachabteilungen und an Projekten. Damit steht die Absolventin oder der Absolvent nach Ende des Studiums ohne lange Einarbeitungszeiten sofort für den operativen Einsatz im Unternehmen zur Verfügung.
Studienaufbau
Inhaltliche Schwerpunkte des Studiengangs sind neben den allgemeinen Fächern eines betriebswirtschaftlichen Studiums (BWL, VWL, Rechnungswesen, Recht usw) die Vermittlung fachspezifischer Kenntnisse und Erfahrungen in allen Bereichen des Tourismusbranche.
Im Hotelmanagement betrifft es: Management des Beherbergungs- und Freizeitbereichs, Food-and Beverage-Management, Marketing-Management, Personalmanagement, Hotelrechnungswesen, Yield-Management, Hotelprojektierung und die Machbarkeitsstudie.
Im Reiseveranstalter-/Mittlermanagement geht es um: Touristik-Marketing, Beschaffungswesen, Grundlagen des Wettbewerbsrechts, Preispolitik bei Reiseveranstaltern, Cash-Management, Steuerrecht sowie die strategische Planung.
Die Öffentliche Tourismuswirtschaft behandelt die Tourismuspolitik, die strategische Planung, das Destinationsmanagement sowie Projekte im Kur- und Bäderwesen.
In diesen genannten Bereichen sind außerdem ausgewählte Aspekte des Freizeit- und Veranstaltungsmanagements (Event-Management) integriert.
| Unterrichtssprachen | Deutsch (mit Ausnahme der Fremdsprachen-Module). |
| Studienorte | Berlin und Einsatzort/e des ausbildenden Unternehmens |
| Auslandsstudium/-semester | Auslandsaufenthalte in den Praxiszeiten möglich |
| Praxissemester | Duales Studium bedeutet regelmäßiger Wechsel von Studien- und Praxisphasen |
| Kooperation | Beim dualen Studium haben alle Studierenden ein Ausbildungsverhältnis mit einem geeigneten |
Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten
Zugangsvoraussetzungen
- Hochschulzugangsberechtigung (Abitur bzw. Fachhochschulreife)
- Ausbildungsvertrag mit geeignetem Unternehmen
Bewerbungszeitraum
- Bewerbungsfristen werden von den Praxispartnern bestimmt
- Zulassung an der Hochschule für alle Bewerber/innen laufend
- keine Einschreibfrist
Kriterien für die Auswahl / Eignungstests
Die beim dualen Studium kooperierenden Partnerbetriebe wählen geeignete Bewerber/innen aus, denen sie den erforderlichen Ausbildungsvertrag anbieten. Die Hochschule führt bei dualen Studiengängen keine Auswahlverfahren durch.
Gebühren und Förderung
| Studiengebühr | keine |
| Semesterbeitrag | Siehe aktueller |
| Studienförderung | evtl. Förderung über BAföG |


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