Prof. Dr. Friederike Maier

Vizepräsidentin
FB Wirtschafts­wissen­schaften
Professur für VWL mit dem Schwerpunkt Verteilung und Sozialpolitik
Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung

T: +49 (0)30 30877-1004
F: +49 (0)30 30877-1009
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Postanschrift
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Campus Schöneberg
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Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

  • 1978 Diplomvolkswirtin FU Berlin
  • 1987 Promotion Dr. rer. pol. FU Berlin
  • 1980 - 92 wissenschaftliche Mitarbeiterin/Projektleiterin am Wissenschaftszentrum Berlin, Abteilung Arbeitsmarkt und Beschäftigung
  • seit 1992 Professorin an der FHW Berlin, jetzt HWR Berlin

Praxisschwerpunkte

  • Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik
  • Sozialpolitik
  • Ökonomie und Geschlechterverhältnisse

Kontakte

  • Deutsche Expertin im Netzwerk „Gender Equality and Employment“ der Europäischen Kommission (1992-2012): regelmäßige Gutachten in diesem Themengebiet u.a. mit Studien zur Entlohnung, zur Arbeitszeit, zur Arbeitsmarktpolitik, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Gutachterin der Europäischen Kommission, Generaldirektion V (Beschäftigung und Soziale Angelegenheiten), Gutachten u.a. zur beschäftigungspolitischen Bedeutung der Lohnnebenkosten, zur Arbeitsmarktentwicklung nach der Vollendung des Binnenmarktes sowie Gutachterin der OECD (Bereich Arbeitsmarkt und Sozialpolitik)
  • Mitglied und stellvertretende Vorsitzende (1990-1996) im Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF e.V.)
  • Mitglied in der European Association of Labour Economists (EALE), des Vereins für Socialpolitik, sowie der International Association of Feminist Economists (IAFFE)
  • Forschungskooperationen mit Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, des Wissenschaftszentrums Berlin, der HTW Berlin, der University of Manchester, der University of Utrecht, mit Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten verschiedener Unternehmen/Verwaltungen
  • Gründungsmitglied von efas - Ökonominnen-Netzwerk

Expertin/Experte für

  • Arbeitsmarktpolitik
  • Sozialpolitik
  • Geschlechterverhältnisse und Ökonomie (Arbeitsmarkt, soziale Sicherung, geschlechtsspezifische Aspekte in den Wirtschaftswissenschaften)

Schwerpunkte in der Lehre

  • Allokation (Prozesse und Steuerungsinstrumente)
  • Verteilungstheorie und -politik
  • Arbeitsmarkttheorie und -politik
  • Strukturwandel von Wirtschaft und Arbeitsmarkt
  • Gesamtwirtschaftliche Aspekte der Frauenarbeit
  • Ökonomische Theorie und Geschlechterverhältnis
  • Managing Diversity
  • Gender and Globalisation

Forschungsprojekte und -gebiete

  • 2011/2012: Grundlagen für einen europäischen Gleichstellungsindex
    Projekt zusammen mit Prof. Dr. Janneke Plantenga, Universität Utrecht und Prof. Colette Fagan (PhD), University of Manchester für das Europäische Gleichstellungsinstitut in Vilnius
  • bis 2011: Network of Experts for Gender Equality and Employment (EGGE)
    Deutsche Expertin, gemeinsam mit Dr. Andrea-Hilla Carl, im Netzwerk von 30 Expertinnen aus 30 Ländern, gefördert durch die Europäische Kommission, geleitet von Prof. Francesca Bettio, Universität Siena, verwaltet von der Fondazione Giacomo Brodolini, Rom
  • 2009/2010: Makroökonomische Entwicklung und Geschlechterverhältnisse
    Forschungsprojekt gemeinsam mit Prof. Dr. Brigitte Young, Prof. Diane Elson und Isabella Bakker

Ausgewählte, aktuelle Publikationen

  • Ist Vollbeschäftigung für Männer und Frauen möglich?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 62- Jhg., 14-15/2012. 2.4.2012. S. 45-52
  • Gender Accounting – Eine methodisch-empirische Bestandsaufnahme und konzeptionelle Annäherung, gemeinsam mit Julia Schneider und Miriam Beblo, Discussion Paper des Harriet Taylor Mill-Instituts, Nr. 15, 09/2011
  • Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise - Perspektiven für die Geschlechterpolitik der EU:in: Margret Krannich / Susanne Rauscher/Mechthild Veil (Hrsg.), Das gefühlte und das proklamierte Europa, Impulse und Barrieren der europäischen Genderpolitik, Jahrbuch der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Klartext Verlag Essen, 2011, S. 79 - 90
  • Wirtschaftskrise in Europa - Negative Folgen für die Geschlechterpolitik, in: Frau geht vor - Infobrief Nr. 1, 2011, DGB-Bundesvorstand, S. 14-16
  • Will the Crisis Change Gender Relations in Labor Markets and Society?, in: Journal of Contemporary European Studies, Vol. 19, No.1, March 2011, pp. 83-95
  • Macroeconomics Regimes in OECD Countries and the Interrelation with Gender Orders, In: Brigitte Young, Isabella Bakker and Diane Elson (eds.), Questioning Financial Governance from a Feminist Perspective, Routledge, IAFFE Advances in Feminist Economics, London/New York, 2011, pp. 11-37
  • Re-cession or He-cession - gender dimensions of economic crisis and economic policy, in : Andreas Botsch / Andrew Watt (eds.) After the crisis: towards a sustainable growth model. ETUI Brüssel, 2010, pp. 79 – 83
  • Die wirtschaftspolitischen Leitlinien der Europäischen Union – eine feministische Kritik, in: Christine Bauhardt / Gülay Caglar (Hrsg.), Gender and Economics. Feministische Kritik der politischen Ökonomie, VS Verlag Wiesbaden, 2010, S. 233-257
  • The Berlin School of Economics as active part of the regional development, in: Susanne Meyer / Bernd Pfeiffer (Hrsg.), Die gute Hochschule. Ideen, Konzepte und Perspektiven – Festschrift für Franz Herbert Rieger, edition sigma, Berlin, 2010, S.383- 400 (zusammen mit Annette Fleck)
  • Gender Mainstreaming in Employment Policies in Germany, Discussion Paper des Harriet Taylor Mill-Instituts 08, 12/2009, 49 Seiten (mit Elisabeth Botsch)
  • Gender-Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise – Frauen profitieren wenig von den Konjunkturprogrammen, in: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit Familie und Frauen Rheinland Pfalz, gleichberechtigt, Heft 2/2009, S. 6-7
  • Gender Segregation in the Labour Market – Roots causes, implications and policy responses in the EU, European Commission, Publication Office of the European Union, 2009, 111 Seiten (Veröffentlichung des Expertinnennetzwerk Employment and Gender Equality)