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Forschungsprofil

Die HWR Berlin zeichnet sich durch intensive und vielfältige Forschung aus. An fünf Fachbereichen und zwei Zentralinstituten sowie in sieben "In-Instituten" wird in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Verwaltungs-, Rechts- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik geforscht. Die HWR Berlin fördert die Forschungsaktivitäten ihrer Mitglieder im Wesentlichen auf drei Wegen: durch die Bereitstellung von Zeit, Geld und Dienstleistungen.

Die Forschungsförderung der HWR Berlin ist offen für alle Forschenden der Hochschule.

 

Im Forschungskonzept der Hochschule sind die Grundzüge der Forschungsförderung niedergelegt, die Forschungsförderungssatzung und die Drittmittelsatzung regeln die Details.

 

Folgende Forschungsschwerpunkte bestimmen das Forschungsprofil der HWR Berlin:

Über alle Forschungsprojekte und Forschungsergebnisse informiert Sie die Forschungsdatenbank und alle zwei Jahre der Forschungsbericht sowie die Liste der Publikationen.


Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft

Im Zentrum dieses sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsschwerpunkts stehen strukturelle Veränderungen moderner Gesellschaften im Zuge von Globalisierung und Finanzialisierung, Geschlechter- und Nachhaltigkeitsforschung sowie Fragen der Entwicklung politischer Alternativen in nationaler und internationaler Perspektive. Die Schlüsselbegriffe, zu denen in diesem Schwerpunkt geforscht wird, sind: ökonomische, soziologische oder juristische Geschlechterforschung, Finanzmärkte, Strukturwandel in Arbeitsmärkten und im Beschäftigungssystem, nationale und internationale Wirtschaftspolitik, Globalisierung, Demokratisierung in Mittel- und Osteuropa, Betriebliche Mitbestimmung, Qualität der Beruflichen Bildung, Stärkung der Zivilgesellschaft, Nachhaltiges Wirtschaften, Migration, Diversity und Integration sowie die Entwicklung öffentlicher Haushalte.

Innovationen in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen

Die wissenschaftliche Erforschung von Entwicklungen und Veränderungsprozessen in unterschiedlichen Bereichen von Unternehmen und öffentlicher Verwaltung, die z.B. durch Veränderungen in der Unternehmensumwelt (Demographie, Klimawandel) sowie durch technische und organisatorische Entwicklungen oder Veränderungen in den Marktbedingungen ausgelöst werden, stehen im Zentrum des betriebs- und verwaltungswissenschaftlich geprägten Forschungsschwerpunkts. Die Schlüsselbegriffe, zu denen in diesem Schwerpunkt geforscht wird, sind: Soziale Medien und Betrieb, E-Government, Geschäftsprozessmanagement, Telekommunikations- und Medienpolitik, Webportale für Innovationsprozesse, Mitarbeiterbindung und -gewinnung, E-Learning im Betrieb, Betrieblicher Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, Entrepreurship und Gründungsforschung, Nachhaltigkeit in Betrieben und Verwaltungen, Diversity in KMU,  Innovationsförderung in KMU, Strategien multinationaler Unternehmen, Kultur und Management, Marketing und Branding.

Sozial- und rechtswissenschaftliche Sicherheitsforschung

Gesellschaftliche Aspekte ziviler Sicherheit, von Krisenmanagement und Gewaltprävention sowie politische Entwicklungen wie Extremismus und Fremdenfeindlichkeit werden in diesem interdisziplinären Forschungsschwerpunkt aus sozialwissenschaftlicher und rechtlicher Perspektive analysiert. Ein disziplinübergreifender Ansatz prägt diesen Schwerpunkt. Die Schlüsselbegriffe, zu denen in diesem Schwerpunkt geforscht wird, sind: Urbane Sicherheit, Gesellschaftliche Aspekte ziviler Sicherheit, Politischer Extremismus, Intensivtäter, Betriebliche Sicherheit, Kriminalistische Fallanalyse und Täterprofile, Jugendgewalt, -kriminalität und -strafvollzug, Kriminalprävention, Gewaltkriminalität und Tötungsdelikte, Fremdenfeindlichkeit und ethnische Konflikte, Grundrechte 

Einfluss des Rechts auf Wirtschaft und Gesellschaft

Dieser Forschungsschwerpunkt behandelt das Zusammenspiel des Rechts mit Wirtschaft und Gesellschaft. Institutionen  des Zivil- und Verfahrensrechts sowie nationale und internationale Rechtsetzung werden auf ihre Wirkungen auf die Positionen verschiedener stakeholder (Verbraucher, Verwaltung, Justiz, Kreditgeber, Investoren, Staat) hin untersucht. Fragestellungen sind z.B. die Auswirkungen der Einführung eines elektrischen Grundbuchs auf die Abläufe der Eintragungsverfahren oder Fragen der Vertragsgestaltung. Die Freiwillige Gerichtsbarkeit wird als Mittler und Kontrolleur für Unternehmen und Gesellschaft thematisiert. Die behandelten Rechtsgebiete reichen vom Immobilien-, Handels- und Gesellschafts-, Familien- und Erbrecht sowie dem Arbeits- und Urheberrechts bis zum Vollstreckungs- und Insolvenzrecht.