Potentialanalyse von Migrant/innen zur Lösung der Nachfolgelücke im Mittelstand (MINA)
Mittelständisches Unternehmertum ist die Basis und Zukunft der deutschen Volkswirtschaft. Daher stehen Übernehmer mittelständischer Betriebe seit längerem im Fokus des wirtschaftspolitischen Interesses. Doch immer weniger Kinder treten die Nachfolge im elterlichen Betrieb an. Mit Blick auf die erwartete demographische Entwicklung stellen Gründungsinteressierte mit Migrationshintergrund ein noch weitgehend unerschlossenes Potenzial für die Nachfolge dar, insbesondere, weil Vertreter von Migrantenorganisationen herausstellen, dass Bürger mit Migrationshintergrund ein ausgeprägtes Gründerverhalten zeigen.
Ziele von MiNa sind
- Quantifizierung des Nachfolgerpotenzials durch Migrantinnen und Migranten
- Qualifizierung der Spezifika dieser Nachfolgergruppe/Ursachen der geringen Teilhabe
- Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Erschließung des Potenzials unter besonderer Berücksichtigung der Interessen der Unternehmenspartner
und damit Sicherung der mittelständischen Wirtschaftsstrukturen in Berlin.
Beteiligte Hochschulen:
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) (Prof. Dr. Birgit Felden)
Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) , (Prof. Dr. Dariuš Zifonun)
Beteiligte Projektpartner:
Weitere Hochschule: Lehrstuhl Unternehmensnachfolge der Uni Siegen / Prof. Dr. Petra Moog
Berliner Unternehmen:
ECOVIS AG / Rechtsanwalt Dr. Rolf Rahm
Weitere Berliner Institution:
IHK Berlin / Frau Susanne Schmitt-Wollschläger
Laufzeit: 01.08.2010 - 31.12.2011
Projektleiter/in:
Prof. Dr. Birgit Felden
Tel.: +49 (0)30 85789-192
E-Mail: bfelden@hwr-berlin.de


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