Gender in Lehre und Forschung

An der HWR Berlin werden verschiedene Aktivitäten durchgeführt:


Viele wissenschaftliche Aktivitäten werden am Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung gebündelt. Das Institut hat seit 20120 einen Schwerpunkt für Recht, Justiz und Verwaltung.


Gender-Professuren

Als explizite Genderprofessuren lehren und forschen

Weitere Professuren decken Genderaspekte in der Lehre und Forschung an der HWR Berlin ab:

Seitenanfang


Gender Studies

In den vergangenen Jahren konnten an der HWR Berlin unterschiedliche Aktivitäten entwickelt und umgesetzt werden, die auf die Bedeutung des Geschlechterverhältnisses in den Wirtschaftswissenschaften gerichtet sind. So war es 1991 möglich, den Studienbereich "Frauen und Wirtschaft" als Wahlpflichtfach im Hauptstudium zu etablieren, der, wie alle anderen Schwerpunkte interdisziplinär - aus gesamtwirtschaftlicher, betriebswirtschaftlicher, gesellschaftlicher und rechtlicher Perspektive - angelegt ist. Dieser Studienschwerpunkt wurde mit der Verabschiedung der neuen Studienordnung im Sommersemester 1997 nicht nur unter neuem Titel "Ökonomie und Geschlechterverhältnis" aufgenommen, sondern konnte in konzeptioneller und quantitativer Hinsicht im Fachbereich 1 erweitert und in seiner institutionalisierten Qualität bestätigt werden. Neben diesem Kern der geschlechtsspezifischen Lehrangebote werden einige Sonderveranstaltungen im Studium Generale durchgeführt.

 

Das derzeitige Themenfeld "Ökonomie und Geschlechterverhältnis" ist im Bachelor-Studiengang „Business Administration“ am Fachbereich 1 „Wirtschaftswissenschaften“ angesiedelt und hat als Wahlpflichtfach und damit als "kleines Tätigkeitsfeld" 12 Semesterwochenstunden. Es ist fest in der Studien- und Prüfungsordnung institutionalisiert und wird regelmäßig jedes Semester angeboten. Darüber hinaus gibt es auch eine aktive Kooperation mit dem Studiengang "Gender Studies" der Humboldt Universität zu Berlin, deren Studierende dieses Studienangebot an der HWR Berlin studieren und anschließend an der HU Berlin anerkannt bekommen.

 

Seitenanfang


Wahlpflichtfach: Ökonomie und Geschlechterverhältnis

Zielsetzung: Der inhaltliche Leitgedanke ist, geschlechtsspezifische Strukturierungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft zu untersuchen sowie verschiedene Erklärungsansätze für die Entstehung und Verfestigung des Geschlechterverhältnisses auf ihre Relevanz/Tragfähigkeit hin zu überprüfen. Dabei wird deutlich, dass nur durch Veränderungen in der betrieblichen, ökonomischen, gesellschaftlichen und juristischen Praxis Chancengleichheit erreicht werden kann. Die theoriegeleitete Vermittlung und empirisch/praxisorientierte Erarbeitung der Studieninhalte soll die Absolvent/innen des Studiengangs Wirtschaft in die Lage versetzen, diskriminierende Strukturen und Praxen analysieren zu können und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

 

Lehrinhalte: Vier thematisch orientierte Lehrveranstaltungen knüpfen an den bisherigen Schwerpunkten des Studiums an, erweitern und vertiefen die nachstehenen Aspekte. Beispielsweise wurden folgende Veranstaltungen angeboten:

Lehrmethode: seminaristischer Unterricht mit Referaten, Vorträgen und Exkursionen.

 

Lehrende in den Gender Studies waren in den letzten Jahren:

Prof. Dr. Miriam Beblo, Dr. Sabine Berghahn, Dr. Andrea H. Carl, Prof. Dr. Claudia Gather, Prof. Dr. Hildegard Heise, Prof. Dr. Marita Körner, Dr. Anna Krehnke, Prof. Dr. Gisela Landrock, Prof. Dr. Stefanie Lorenzen, Prof. Dr. Friederike Maier, Dr. Renate Ortlieb, Dr. Hildegard Theobald, Prof. Dr. Heike Wiesner, Prof. Dr. Monika Huesmann

 

Die Verankerung des Wahlpflichtfaches "Ökonomie und Geschlechterverhältnis" ist in mehrspurige Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten eingebettet und kann auch heute noch als Novum an einer Fachhochschule gewertet werden.

 

Die wirtschaftswissenschaftliche Geschlechterforschung sowie die Praxiskontakte sind seit 2000 im Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin gebündelt.

Seitenanfang