Dr. phil. Christoph Kopke
FB Polizei und Sicherheitsmanagement
Fach-/Lehrgebiet: Politikwissenschaften
Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang
- Seit 2009 Lehrbeauftragter an der HWR
- Seit 2006 Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam (Historisches Institut) und wissenschaftlicher Mitarbeiter (2006-2008) bzw. (seit 2009) Projektmitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam
- Seit 2010 freiberuflicher Politikwissenschaftler
- 2008 Promotion und 1997 Diplom (Politikwissenschaft) an der FU Berlin
- 1998-2006 wissenschaftliche Mitarbeit in verschiedenen Ausstellungs- und Forschungsprojekten; 2002/2003 Stipendiat der Heinrich Böll Stiftung.
Praxisschwerpunkte
- Politische Bildung
- Wissenschaftliche Politikberatung
- Historische Recherchen
- Politikwissenschaftliche und historische Publikationen
Expertin/Experte für
- Rechtsextremismus
Schwerpunkte in der Lehre
- Politisches System der Bundesrepublik
- Europäische Union
- Politischer Extremismus
- Historische Grundlagen der Politik
Forschungsprojekte und -gebiete
- Rechtsextremismus und Antisemitismus
- Parteienforschung
- Polizeiwissenschaft
- Medizin im Nationalsozialismus
- SS und Polizei im Nationalsozialismus, NS-Konzentrationslager
Ausgewählte, aktuelle Publikationen
- „Wer von Euch den Knüppel hob gegen deutsche Nationalisten: An den werden wir uns erinnern, kommt auf unsere schwarze Listen" – Polizei als Gegenstand rechtsextremer Musiktexte, in: Möllers, Martin H. W. / van Ooyen, Robert (Hrsg.): Jahrbuch öffentliche Sicherheit 2012/2013. Frankfurt/Main (Verlag für Polizeiwissenschaft) 2013, S. 171-182.
- Islamophobie und Antisemitismus – ein umstrittener Vergleich, Berlin/Boston: Walter de Gruyter 2012, 256 S. (= Europäisch-jüdische Studien – Kontroversen, Bd. 1) (als Hrsg., mit G. Botsch, O. Glöckner, M. Spieker).
- "...ein häßliches parlamentarisches Schauspiel". Die Fraktion der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) im Stuttgarter Landtag 1968-1972, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte (ZWLG) 70 (2011), S. 489-505.
- Die Grenzen der Toleranz. Rechtsextremes Milieu und demokratische Gesellschaft in Brandenburg. Bilanz und Perspektiven, Potsdam (Universitätsverlag) 2011, 209 S.(als Hrsg.). (auch online unter: opus.kobv.de/ubp/volltexte/2011/4084/pdf/kopke_grenzen.pdf ). Darin u.a.: Grenzen setzen: Das "Brandenburger Modell" der Abwehr des Rechtsextremismus, S. 183-206. (mit G. Botsch)
- Politik des Hasses. Antisemitismus und radikale Rechte in Europa. Hildesheim u.a. (Georg Olms Verlag) 2010, 346 S. (als Hrsg. mit G. Botsch, L. Rensmann und J. H. Schoeps)
- „Fegt ihn weg, den roten Dreck – morgen ist die Mauer weg“. Die Würzburger Großkundgebung der extremen Rechten im Oktober 1970 und die „Aktion Widerstand“ 1970/71, in: Deutschland Archiv. Zeitschrift für das vereinigte Deutschland 43 (2010), Nr. 5, S. 866-873. www.deutschlandarchiv.info/download/article/285
- Gewalt in den ersten nationalsozialistischen Konzentrationslagern 1933/34, in: Kaienburg, Hermann (Hrsg.): Nationalsozialistische Konzentrationslager 1933-1945: Die Veränderung der Existenzbedingungen. Berlin (Metropol) 2010, S. 13-23.
- Die NPD und ihr Milieu. Studien und Berichte. Münster/Ulm (Klemm&Oelschläger) 2009, 120 S. (mit G. Botsch)
- Taming Uncivil Societies: Violent Rightist Extremism, Police Responses, and Preventive Public Policy in East Germany, in: Policing. A Journal of Policy and Practice 2009, Nr.3 (= Special Issue on Extremism), S. 220-230. (mit L.Rensmann und G.Botsch) policing.oxfordjournals.org/cgi/content/full/pap023
- Rechtsextremismus in Brandenburg. Handbuch für Analyse, Prävention und Intervention. Berlin (Verlag für Berlin-Brandenburg) 2007, 455 S. (als Hrsg. mit J. H. Schoeps, G. Botsch und L. Rensmann)


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