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Hochschulpolitische Positionen

Aus aktuellen Anlässen veröffentlicht die Hochschulleitung der HWR Berlin an dieser Stelle in loser Folge Artikel zu Themen der Hochschulpolitik, die auch die HWR Berlin (bzw. die ehemalige FHW Berlin) betreffen.

  • Internationalisation: Focusing on special target groups
    Im Zuge der Internationalisierung einer Hochschule kann es manchmal sinnvoll und notwendig sein, maßgeschneiderte Programme für bestimmte Zielgruppen anzubieten. Die HWR Berlin hat eine Reihe von Angeboten speziell für Entwicklungs- und Transformationsländer aufgelegt. Darüber hinaus wird das interkulturelle Verständnis auch vor Ort durch das interkulturelle Mentoring-Programm gefördert. Wie diese Programme im Einzelnen aussehen, ist dem englischsprachigen Vortrag zu entnehmen, den der Rektor der HWR Berlin anlässlich der 50-Jahr-Feier der PFUR Moskau gehalten hat.
  • Hochschulpakt und Masterplan
    Um die für die nächsten Jahre prognostizierte deutschlandweite Nachfrage von Studierwilligen aufzufangen, haben Bund und Länder einen Hochschulpakt zur vorübergehenden Einrichtung zusätzlicher Studienplätze vereinbart. Nun war in Berlin gerade der Abbau von Studienplätzen an den Universitäten eingeleitet worden. Deshalb hat das Land Berlin zusätzlich eine „Ausbildungsoffensive“ gestartet, die noch einen Schritt weiter geht.
  • Was die Bildungsplaner ignorieren
    Der Wissenschaftsrat hat in seinen früheren Stellungnahmen die Leistungen der Fachhochschulen stets besonders gewürdigt und einen kontinuierlichen Ausbau dieses Hochschultyps gefordert. In qualitativer Hinsicht war damit die Erweiterung des Fächerspektrums gemeint; in quantitativer Hinsicht wurde ein Ausbau vorgeschlagen, der zu einem Anteil von 40 % an der Aufnahmekapazität aller Hochschulen in Deutschland führen sollte. In den 2006 erschienenen Empfehlungen des Wissenschaftsrates wird diese Forderung nun fallen gelassen, allerdings nicht wegen irgendwelcher Vorbehalte gegenüber diesem Hochschultyp, sondern wegen des Versagens der Politik bei der Verfolgung der Ausbauziele.
  • Hochschulen im Umbruch - Umstellung auf Bachelor & Master schreitet voran
    Die deutsche Hochschullandschaft befindet sich seit einiger Zeit im Umbruch. Nicht nur Sparzwänge, Leistungsorientierung und Exzellenzdiskussion beschäftigen die Hochschulen, sondern vor allem auch die Umstellung der Studiengänge auf ein mehrstufiges System. Trotz erheblicher Widerstände in der Anfangsphase und teilweise noch andauernder Diskussionen in Einzelbereichen, wie z. B. in den Ingenieurwissenschaften und der Lehrerausbildung, ist die Umstellung in Deutschland inzwischen weit vorangeschritten.
  • Nach der Wiederwahl: Zwischenbilanz und Vorhaben für die nächsten Jahre
    Am 21. Oktober 2004 fanden die Wahlen zum Rektorat der FHW Berlin statt. Die bisherigen Amtsinhaber wurden wiedergewählt, so dass ab 16. November - wie schon bisher - das Amt des Ersten Prorektors von Prof. Tolksdorf und das Amt des Rektors von Prof. Rieger wahrgenommen werden wird. Dies ist eine gute Gelegenheit, auf Erreichtes zurückzublicken und auf die zukünftigen Aufgaben einzugehen.
  • Was die Experten der FHW Berlin empfehlen
    Die Berliner Hochschulen wurden in den vergangenen zwei Jahren einer umfassenden Begutachtung unterzogen. Diese begann im Jahre 1999 mit der Begutachtung der Strukturpläne der verschiedenen Berliner Hochschulen durch den Wissenschaftsrat. Die Strukturpläne für den Zeitraum von 2002 bis 2008, verschiedene ergänzende Erhebungen und mehrere Anhörungen der Berliner Hochschulen bildeten die Grundlage für die Empfehlungen des Wissenschaftsrates, die im Frühjahr 2000 veröffentlicht wurden. Im Nachgang zum Wissenschaftsrat wurde eine Überregional zusammen gesetzte Expertenkommissionen "Betriebswirtschaftslehre an Fachhochschulen" eingesetzt, die ihre Arbeit im Februar dieses Jahres abgeschlossen hat.
  • Die FHW Berlin vor neuen Herausforderungen
    In der nahen Zukunft stehen für die FHW Berlin eine Reihe erfolgsversprechender Vorhaben an, die die Hochschule aber auch gleichzeitig vor große Herausforderungen stellen. Diese ergeben sich aus der Einführung neuer Studiengänge, der geplanten Integration der Berufsakademie in die FHW Berlin und dem geplanten Aufbau der Hochschule in räumlicher Sicht.
  • Zur leistungsbezogenen Mittelverteilung im Land Berlin
    Für die Finanzierung der Hochschulen mit Hilfe von Verträgen (in anderen Bundesländern auch als Hochschulpakt bezeichnet) sind Zielvereinbarungen und leistungsbezogene Mittelverteilung konstitutiv. In den ersten Verträgen zwischen den Berliner Hochschulen und dem Land Berlin wurde hauptsächlich das Instrument der Zielvereinbarung genutzt.