Portrait

Gruppe Studierender im Foyer

Institut für Verwaltungsmodernisierung und Polizeireform in Mittel- und Osteuropa (IMO)

Das Institut für Verwaltungsmodernisierung und Polizeireform in Mittel- und Osteuropa (IMO) wurde 2008 als Zentralinstitut der Hochschule gegründet. Es ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Entwicklungs-, Bildungs- und Beratungsprojekte in den Bereichen

  • Verwaltungsmodernisierung und
  • Polizeireform

in den Ländern Mittel- und Osteuropas (MOE), Asien und Afrika.

Zu den Aufgaben des Instituts gehören die länderbezogene Forschung in den Bereichen Recht, Verwaltung und Sicherheit sowie die Entwicklung, Organisation und Durchführung von internationalen Studiengängen und Fortbildungsveranstaltungen im Kontext des Lifelong Learning Programms der EU. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Bildung und Unterstützung wissenschaftlicher Netzwerke und mobilitätsfördernder Kooperationen.

 

Die thematischen Schwerpunkte des IMO sind:

  • Politikreform: Rechtsstaat, Demokratie und Zivilgesellschaft
  • Verwaltungsreform und Verwaltungsaus- und -fortbildung
  • Gerichtsreform, Polizeireform
  • Strafrecht und Kriminologie
  • Internationale polizeiliche Zusammenarbeit; Korruptionsbekämpfung
  • Globalisierte Sicherheitsdienstleistungen

 

Das IMO hat als Zentralinstitut die Aufgabe, das Internationalisierungsprogramm der Hochschule mitzugestalten und weiterzuentwickeln, um das Institut zum Kompetenzzentrum für Projekte in Mittel und Osteuropa, Asien und Afrika auszubauen.

Neue Veröffentlichung in der Schriftenreihe des IMO

Am 18. und 19. September 2013 fand am IMO der HWR Berlin eine interdisziplinäre deutsch-polnische Konferenz statt, zum Thema „ Administrative Traditions in Poland and Germany: Similarities and Differences“ in Kooperation mit der Universität Ermland-Masuren (UWM) in Olsztyn, Polen. Die Generaldirektion der EU Kommission präsentierte das Regionalkonzept der EU. Anschließend diskutierten Professor/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen aus beiden Institutionen in Vorträgen unterschiedliche Themenbereiche der Verwaltungstraditionen. Eine gemeinsame Veröffentlichung in der Schriftenreihe des IMO im Berliner Wissenschaftsverlag ist im Juni 2015 erscheinen. Die Publikation wurde von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS) gefördert.

Summerschool 2015 am Campus Lichtenberg

Vom 7.6. bis 20.6.2015 fand am Campus Lichtenberg der HWR Berlin die siebte rechts- und verwaltungswissenschaftliche Summer School statt. Die 23 Teilnehmer/innen der Summer School waren Masterstudierende in verwaltungs- oder rechtswissenschaftlichen Studiengängen aus Partnerhochschulen aus der Ukraine. Die Summer School wird durch den DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) und das Auswärtige Amt im Programm „Unterstützung der Demokratie in der Ukraine“ gefördert.

ERASMUS PLUS / Strategische Partnerschaften

Vom 8. bis zum 20.März 2015 treffen sich 45 Studierende und 6 Dozenten von der Universiteit Gent, België; Fachhochschule Kärnten, Österreich; Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu, Polska; Linnéuniversitetet, Sverige und der HWR Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Heinrich Bücker-Gärtner zu einem zweiwöchigen internationalen Seminar zum Politikfeld „Soziale Stadt“.  Dieses Seminar ist Teil eines dreijährigen Projektes zur Entwicklung innovativer, transnationaler Lehrinhalte und didaktischer Methoden unter Einbeziehung von blended und peer learning.  Es wird gefördert  durch ERASMUS PLUS – Strategische Partnerschaften.

Jahrestagung der DGO-Fachgruppe Recht an der HWR Berlin

Das IMO der HWR Berlin organisiert in Kooperation mit dem Osteuropainstitut der FU Berlin und dem Ostinstitut Wismar die Jahrestagung der Fachgruppe Recht der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) vom 20. - 22.11.2014 an der HWR Berlin zum Thema "Justiz in Osteuropa". Die Konferenz wird eröffnet mit einem Grußwort von Prof. Dr. Friederike Maier, Vizepräsidentin der HWR, und einem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Angelika Nußberger (Straßburg/ Köln/), Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, zum Thema „Justiz und Menschenrechte in Osteuropa“.

German-Tunisian Forum for Public and Private Management

Mit verschiedenen Aktivitäten in Nordafrika unterstützt das IMO die Afrika-Initiative der HWR Berlin. Im Rahmen einer Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Programm Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaft mit Mitteln des Auswärtigen Amtes konnte das „German-Tunisian Forum for Public and Private Management“ gegründet werden. Partner des Forums sind die HWR Berlin und die Universität Tunis El Manar, die Tunis Business School der Universität Tunis, die Tunis Higher Institute of Management. Auch das tunesische Ministerium für Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung beteiligt sich am Forum. 2014 konnten zwei Aktivitäten realisiert werden.

Im Oktober 2014 fand eine einwöchige Study Tour für die tunesischen Partner zum Thema Public Private Partnership an der HWR Berlin mit Praxisbesuchen in Berlin und Brandenburg statt.

Im November 2014 reisten Professorinnen und Professoren sowie Studierende der HWR Berlin zu einer dreitägigen Konferenz nach Tunis.

Eine gemeinsame Veröffentlichung in der Schriftenreihe des IMO im Berliner Wissenschaftsverlag ist geplant.