Reform der staatlichen Verwaltung zur Unterstützung der Dezentralisierung in der Ukraine (9/2008–8/2009)

Projektleitung

Prof. Dr. Oesten Baller

Projektdauer

9/2008 – 8/2009

Förderung

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH

Projektpartner

Nationale Akademie für Staatliche Verwaltung (NAPA) beim Präsidenten der Ukraine in Kiev.

Projektbeschreibung

Die FHVR wurde durch Hochschulvertrag mit der GTZ vom 1.9.2008 beauftragt, im Rahmen der deutschen Unterstützungsmaßnahmen für die Ukraine ein selbständiges Teilprojekt zur Weiterentwicklung und Akkreditierung eines Masterstudienprogramms an der NAPA durchzuführen. Dieses Teilprojekt ist eingebettet in das Gesamtvorhaben zur Unterstützung der Verwaltungsreform in der Ukraine, das darauf abzielt, den institutionellen Transformationsprozess in der Ukraine zu unterstützen. Es geht darum, den noch immer weitgehend anhand der zentralstaatlich-planwirtschaftlichen Verfahren ausgerichteten Staatsapparat stufenweise in eine den demokratischen Prinzipien verpflichtete, moderne und effektive Verwaltung zu transformieren. Dieser Reformprozess erfordert eine tief greifende Reform der Ausbildung im öffentlichen Dienst der Ukraine und eine entsprechende Qualifizierung des Lehrkörpers in den Institutionen für die Ausbildung und Weiterbildung der Verwaltung.

 

Das Projekt baut auf das Vorgängerprojekt auf, mit dem in den Jahren 2007-2008 das Curriculum für einen modernen Masterstudiengang für die Öffentliche Verwaltung an der NAPA in Kiev entwickelt wurde, die Lehrenden an der NAPA durch geeignete Trainingsmaßnahmen mit einer zeitgemäßen Didaktik vertraut gemacht wurden und die Implementierung des Studienganges in den ersten beiden Semestern begleitet wurde.

 

Im Rahmen des laufenden Projektes sollen der Studiengang weiterentwickelt und die weitere Implementierung begleitet werden.  Im Zentrum der Projektarbeit stehen die Beratung der NAPA bei der Schaffung eines hochschulinternen Qualitätssicherungssystems für den Masterstudiengang sowie die Beratung und Begleitung für den gesamten Prozess der europäischen Akkreditierung des Studienganges.