Home >  Aktuelles > Neuigkeiten    

Die HWR Berlin erhält Auszeichnung für das deutsch-russische Symposium

vom 14. Mai 2012

Am 7. Mai 2012 wurde die HWR Berlin von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)  für die Ausrichtung des deutsch-russischen Symposiums, das im April am IMO stattfand, geehrt. Die Anerkennungsurkunde übergab der Generalsekretär der HRK, Dr. Thomas Kathöfer, an Prof. Dr. Heinrich Bücker-Gärtner, den stellvertretenden Direktor des Instituts für Verwaltungsmodernisierung und Polizeireform in Mittel- und Osteuropa (IMO). Die HRK zeichnete an der Universität Paderborn 16 Hochschulen aus, die besonders förderungswürdige Projekte im Rahmen der Russland-Wochen 2012 realisieren.

 

Das IMO der HWR Berlin hat vom 23. bis 25.4.2012 ein deutsch-russisches Symposium mit vier inhaltlichen Schwerpunkten durchgeführt:

 

  1. Grundsatzreferate zur Thematik „Verwaltung und Recht – Reformimpulse durch akademische Ausbildung und Hochschulkooperation“;
  2. Verwaltungsrechtskultur und Rechtswirklichkeit;
  3. Computergestützte Verwaltungs­organisation zum Nutzen der Bürger und Wirtschaft;
  4. Good Governance, dieser Schwerpunkt wurde ausschließlich von Studierenden der HWR Berlin (Fachbereich Allgemeine Verwaltung) und der Staatlichen Universität St. Petersburg (Juristische Fakultät) bearbeitet.

An dem Symposium haben Lehrende der folgenden russischen Organisationen mitgewirkt: Moskauer Staatliche Universität Lomonosov (Fakultät für Staatliche Verwaltung), die Russischen Akademien für Volkswirtschaft und Staatsdienst Novosibirsk und St. Petersburg, sowie die Staatlichen Universitäten Irkutsk und St. Petersburg (Juristische Fakultät).

 

 

Die deutsche Bundesregierung hat im letzten Jahr in Absprache mit der russischen Regierung als wissenschaftspolitischen Schwerpunkt das „Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012“ ausgerufen. Dabei sollten durch Russland-Wo­chen an deutschen Hochschulen ein Beitrag zur Kooperation zwischen deutschen und russischen Hochschulmitgliedern sowie Anreize für ein Studium oder einen Forschungsaufenthalt in Russland gesetzt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat Fördergelder bereitgestellt und die HRK mit der Koordination beauftragt,

 

Alle Hochschulen in Deutschland waren aufgefordert, Projektanträge für die inhaltliche Ausgestaltung einer Russlandwoche bei der HRK einzureichen. Von den 68 Anträgen wurden 16 als förderungswürdig anerkannt; darunter 9 von Universitäten und 7 von Fachhochschulen. Neben der HWR Berlin erhielten die Alice Salomon Hochschule Berlin sowie die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin eine Förderzusage. Die Mehrzahl der ausgewählten Projekte informieren über bestehende Kooperationen mit russischen Wissenschaftseinrichtungen; 6 Projekte beziehen sich auf ein wissenschaftliches Symposium.