Montag, 25. Januar 2010 um 16.00 UhrDer „gute Kapitalismus“ – wie gut für wen? Podiumsdiskussion in der Reihe „Nach der Finanzkrise? Nachdenken über Befunde und Alternativen“

Veranstaltungsort: Haus B, Raum 401, Campus Schöneberg
Veranstalter: Studium Generale

 
 

Die letzte Diskussion in der Veranstaltungsreihe des Studium Generale trifft thematisch das Motto des Wintersemesters besonders genau. Über das Leitbild eines „guten Kapitalismus“ und die Frage, wie er nach der Finanzmarktkrise zu gestalten wäre, diskutieren drei Vertreter unterschiedlicher wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Positionen.

Den Ausgangspunkt des Streitgesprächs bildet ein viel diskutiertes Buch, das Hansjörg Herr, Ökonomieprofessor an der HWR, zusammen mit zwei Kollegen geschrieben hat. Mitautoren sind Sebastian Dullien, Professor für International Economics an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, und Christian Kellermann, wirtschaftspolitischer Referent bei der Friedrich-Ebert-Stiftung. Der in Grenzen optimistische Titel der Studie lautet: „Der gute Kapitalismus … und was sich dafür nach der Krise ändern müsste.“

Hansjörg Herr als Verfechter eines ‚regulierten’, sozial ausgleichenden Kapitalismus stellt sich der Diskussion mit Ursula Weidenfeld, frühere stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegel und bis heute dessen Kolumnistin, und Alex Demirovic, Professor für Politische Soziologie an der Technischen Universität Berlin. Die Diskussion findet statt am Montag, den 25. Januar 2010 um 16 Uhr im Hörsaal 401 (HWR-Campus Schöneberg, Badensche Straße 50-51). Wir erwarten eine interessante Diskussion unter der Leitung von Dorothea Schmidt (HWR-Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte).

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