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studio.generale@hwr-berlin.dePodiumsdiskussion im Studium Generale: Peer Steinbrück diskutiert mit Michael C. Burda und Rudolf HickelDie Veranstaltung: Die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise, die nicht zuletzt eine Krise der Staatsfinanzen und verschärfte soziale Ungleichheiten einschließt, legt zum wiederholten Mal eine Paradoxie der politischen Steuerung offen: Durch die Internationalisierung der Wirtschaft und eine Politik der Deregulierung stehen Staaten selbst im Wettbewerb. Finanzmarktakteure und ‚Global Players’ der Realwirtschaft können Unterschiede in den einzelstaatlichen Gesetzen für erhöhte Gewinne nutzen.Welche Möglichkeiten haben Staaten und Regierungen, globalisierte Finanzmärkte so ‚einzurahmen’ oder zu regulieren, dass für die Gesellschaft kein Schaden entsteht? Wie kann das öffentliche Gut „Gerechtigkeit“ unter diesen Bedingungen gestaltet oder auch nur gewahrt werden?Zu diesem wichtigen Thema stellt sich Peer Steinbrück, der auf dem Höhepunkt der Finanzkrise die politische Verantwortung als Finanzminister trug, den Fragen und Expertenmeinungen zweier bekannter Wirtschaftswissenschaftler.Auf dem Podium diskutieren:Prof. Michael C. Burda, PhD, Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrstuhl WirtschaftstheorieProf. Dr. Rudolf Hickel, Universität Bremen, Forschungsleiter Finanzpolitik am Institut Arbeit und WirtschaftPeer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen a. D., SPD, Mitglied des BundestagsModeration: Ulrike Herrmann, Die Tageszeitung