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Am Ende seines sehr gut besuchten Vortrags im Studium Generale stellte Harald Schumann (Redakteur des Tagesspiegels) am 26. Mai die Frage, welche Politik dem kritischen Befund, dass sich in der Finanzkrise die „Demokratie als Illusion“ erweisen könnte, entgegenwirken kann. Diesem Thema widmet sich nun eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Nichts gelernt aus der Finanzkrise? Banken und Staat zwischen Markt, Moral und Regulierung.“
Zur Debatte steht damit das Verhältnis von Ökonomie und Politik, in diesem Falle das von Banken und Staat. Zu fragen ist, wie die Märkte, die Moral der Bankenmanager und die staatliche Regulierung zur Krise beigetragen oder sie verschärft haben. Und welche Rolle sollten sie bei der Bewältigung der Krise und ihrer Folgen spielen?Unsere Diskussionsteilnehmer aus Publizistik und Wissenschaft, Wirtschaft und Politik versprechen ein Streitgespräch auf hohem Niveau und neue Einsichten aus verschiedenen Blickwinkeln. Es sind:
Wie die kurze Vorstellung der Podiumsteilnehmer zeigt, können wir eine lebendige Debatte erwarten, in der die sowohl Ursachenforschung betrieben als auch politische Antworten gesucht werden. Das Publikum ist zur Diskussion ausdrücklich eingeladen.