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Die VeranstaltungEuropäische Unternehmen beeinflussen das Leben von Menschen in der ganzen Welt: Sie können dort Arbeitsplätze schaffen, sie können den Menschen und der Umwelt aber auch erheblich schaden. Vor allem in Entwicklungsländern verhalten sich die Unternehmen in einer Weise, die im EU-Raum weder gesetzlich noch moralisch akzeptabel wäre. Breit dokumentiert sind Kinderarbeit, die Missachtung elementarer Arbeitsrechte und die Schädigung der Umwelt.Mit einer Aktionswoche „Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen“fordert das europäische Netzwerk „European Coalition for Corporate Justice“(1) die Einführung von Haftungspflichten für Mutterunternehmen bei Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden von Tochterfirmen und Zulieferern;(2) verbindliche Berichtspflichten über soziale und ökologische Missstände und Risiken;(3) einen erleichterten Zugang zu EU-Gerichten für Betroffene aus Entwicklungsländern.Weitere Informationen zu der Kampagne unter: www.rechtefuermenschen.deIm Rahmen dieser Aktionswoche (Gesamtprogramm) haben Germanwatch und das Studium Generale einen Informationsabend an der HWR Berlin organisiert.Gastredner aus Indien und Südafrika berichten über die Rolle und das Fehlverhalten europäischer Unternehmen in ihren Ländern. Sie diskutieren anschließend mit einem Unternehmensvertreter von C&A, einer Vertreterin der Kampagne „Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen“ und einer Expertin für Menschenrechte über juristische Vorschläge, wie Haftungslücken in der EU-Gesetzgebung geschlossen werden können.Der Zeitplan des Abends:Nach der Begrüßung um 18 Uhr berichten (in englische Sprache) über die Verhältnisse in Südafrika und Indien:
Anschließend (ab 19.30 Uhr) diskutieren mit den auswärtigen Berichterstattern die deutschen Experten:
Diskussionsleitung: Prof. Dr. Stefanie Lorenzen (HWR Berlin)