Zur Person

Prof. Dr. Harald Rüggeberg

Harald Rüggeberg studierte anfangs Volkswirtschafts- und später Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin. Nach dem Abschluss des Studiums war er fünf Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Marketinglehrstuhl von Professor Trommsdorff. Dort betreute er die interdisziplinäre Lehrveranstaltung „Projekt Innovationsmanagement“ und führte in dieser Zeit eine Vielzahl von Marktforschungsprojekten mit Unternehmen aller Unternehmensgrößenklassen durch. Hierbei konzentrierte er sich vor allem auf Akzeptanztests für neuartige Produkte und Dienstleistungen und die Entwicklung von Vermarktungskonzepten für entstehende Märkte. In seiner Promotion erforschte er Erfolgsfaktoren und Markteintrittsstrategien junger Technologieunternehmen. Für diese Arbeit wurde ihm 1997 der bifego- Gründungsforschungspreis verliehen. Ab 1995 war er als Marketingleiter und zwischen Ende 1997 und 2000 als Mitglied der Geschäftsführung eines international agierenden mittelständischen Umweltmesstechnikherstellers tätig. Zusätzlich verantwortete er als Qualitätsmanagementbeauftragter die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems des Unternehmens nach DIN ISO 9001.

Seit 2000 ist er als Professor für Marketing an der HWR Berlin tätig. Zwischen 2000 und 2004 war er Studiengangsleiter des MBA-Studiengangs Entrepreneurial Management (heute MBA Entrepreneurship) am Institute of Management Berlin (IMB) und ist Gründungsmitglied des EMF-Institutes für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen der HWR Berlin.

Ausbildungsschwerpunkte

Seine Interessen liegen derzeit an der Schnittstelle von Marketing-Management, Mittelstands- und Gründungsförderung und praxisorientierter Ausbildung. An der Hochschule ist ihm besonders die Anwendung interaktiver Lehr- und Lernmethoden (z.B. problem- und szenariobasiertes Lernen) in Präsenzveranstaltungen wie in neuen Medien ein Anliegen.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der Weiterentwicklung von Unternehmensplanspielen (computergestützten Simulationsmodellen von realen Märkten), mit deren Hilfe die Analyse- und Problemlösungsfähigkeiten von Studierenden erheblich verbessert werden können. Neben der Integration neuer Methoden in die Ausbildung geht es ihm dabei zusätzlich um die bestmögliche Vermittlung von Schlüsselkompetenzen, z.B. Moderationsfähigkeiten und Konfliktverhalten in Teams.