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Ziel und Konzept

Die Globalisierung und Internationalisierung der Märkte sowie die zunehmende weltweite Migration und Multikulturalität stellen die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt vor neue Herausforderungen. An Hochschulen erworbene Qualifikationen in Kombination mit interkulturellen Kompetenzen und Erfahrungen sind für international agierende Unternehmen unentbehrlich. Diversity Management gewinnt zunehmend an Bedeutung.

 

Statistiken zeigen, dass einige Studierendengruppen , z.B. mit Migrationshintergrund oder mit einem nicht-akademischen Background meist mehr Zeit für die Stellensuche investieren müssen. Das hat verschiedene Gründe. Um eine ganzheitliche Perspektive der Integration zu fördern, wurde ein Cross-Cultural Mentoring Konzept entwickelt und implementiert.

 

Um insbesondere diese Zielgruppe, sowie alle Studierenden bei ihrem beruflichen Einstieg und Aufstieg zu unterstützen, bietet die HWR Berlin ein neuartiges und wissenschaftlich betreutes Cross-Cultural Mentoring (CCM) an.

 

Im CCM wird die kulturell-emotionale Integrationsdimension aus der Perspektive der Studierenden mit Migrationshintergrund und ohne Migrationshintergrund gleichzeitig berücksichtigt. Studierende ohne Migrationshintergrund werden mit Mentor/inen mit Migrationshintergrund gematcht. Studierenden mit Migrationshintergrund wiederum mit Mentor/inen ohne Migrationshintergrund. Erfolgreiche Mentor/innen mit Migrationshintergrund werden als Vorbilder für Studierende ohne Migrationshintergrund einbezogen, um zu zeigen, dass nicht die Integration einer „Minderheit“ im Mittelpunkt steht, sondern der interkulturelle Austausch sowie die Sensibilisierung für die jeweils als „anders“ wahrgenommene Kultur. Hierdurch wird auch die Anerkennung von Migrant/innen als kulturelle Bereicherung angesprochen.

 

Das Mentor/innen-Mentee-Verhältnis im Tandem als mehrdimensional zu verstehen, denn beide Seiten lernen und profitieren voneinander.

 

Damit wird einem umfassenden Integrationsansatz Rechnung getragen, indem die Studierenden bereits während ihres Studiums mit verschiedenen „Kulturen“ bzw. interkulturellen Aspekten konfrontiert und in Bezug auf diese sensibilisiert werden. Gleichzeitig möchten wir der Gesellschaft die Chancen der Vielfalt in Deutschland verdeutlichen. Und schließlich lässt sich auf diese Weise dem Diversity-Ansatz der Hochschule entsprechen, indem die gesamte Thematik nicht nur theoretisch gelehrt, sondern auch praktisch als Chance vorgelebt wird.

 

Im Rahmen des Programms sollen die Studierenden nicht nur gefördert, sondern möglicherweise auch als zukünftige Mentor/innen für die Zukunft gewonnen werden.

 

Das Programm wird wissenschaftlich begleitet von Frau Prof. Dr. Schuchert-Güler und unterstützt von ZONTA und dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI). 

 

Die HWR Berlin ist Mitglied des Forum Mentoring e. V.

 

Das Cross Cultural Mentoring (CCM) existiert seit 2008 und ist eine der Maßnahmen des neuen Cultural Diversity Programms, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung Qualitätsoffensive Lehre/3. Säule Hochschulpakt finanziert wird.


ACHTUNG:
Die Internetseite des neuen Cultural Diversity Programms ist im Aufbau!