Cross Cultural Mentoring (CCM)

Als ein erprobtes Förderinstrument bietet Mentoring Studierenden die Möglichkeit, den eigenen beruflichen und persönlichen Erfolg bereits während des Studiums mit der Unterstützung von erfahrenen Persönlichkeiten vorzubereiten. Im Cross Cultural Mentoring (CCM) werden Förderbeziehungen zwischen Personen aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft (Mentoren/innen) und Studierenden (Mentees) initiiert. Das CCM bringt Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden.

 

Das CCM ist nicht auf ausgewählte Studierendengruppen beschränkt, sondern nimmt alle Studierenden der 5 Fachbereiche an der Hochschule bei ihrem beruflichen Einstieg und Aufstieg wahr.

 

Die Mentoring-Paare (Tandems) sind interkulturell zusammengesetzt. Das Programm begreift die breite Vielfalt der demographischen Zusammensetzung in Berlin als Chance und möchte auf Potenziale und Ressourcen vor Ort zurückgreifen. Wir bilden dabei die Tandems so, dass sie die Vielfalt der Studierenden und der Gesellschaft im Hinblick auf die Bildungskultur –und Herkunftskultur widerspiegeln. So werden z. B. Studierende ohne Zuwanderungsgeschichte mit Mentoren/innen mit Zuwanderungsgeschichte gematcht. Studierende mit Zuwanderungsgeschichte wiederum mit Mentoren/innen ohne Zuwanderungsgeschichte.

 

Für die Studierenden bedeutet die Mentoring-Partnerschaft das Aufbauen neuer Perspektiven und die Gewinnung von Selbstvertrauen. Sie lernen ihre Stärken zu erkennen und weiter zu entwickeln und können ihre Karriereplanung konkreter verfolgen. Die Weitergabe von Fach- und Erfahrungswissen findet unter Berücksichtigung fachbereichsbezogener Anforderungen statt. Während Mentoren/innen und Mentees im Fachbereich 4 „Rechtspflege“ denselben fachlichen Hintergrund besitzen, werden die Tandems in den anderen Fachbereichen auch außerfachlich gematcht.

 

Gleichzeitig haben Studierende und Mentoren/innen die Möglichkeit, sich mit verschiedenen „Bildungskulturen“ und „Herkunftskulturen“ auseinanderzusetzen und ihre interkulturellen Kompetenzen (weiter) zu entwickeln. Neues Wissen wird für die Gesellschaft generiert und die Mentoren/innen leisten einen Beitrag zum bürgerschaftlichen Engagement.

Somit wird im CCM Cultural Diversity nicht nur theoretisch gelehrt, sondern praktisch vorgelebt. Das Programm leistet einen wertvollen Beitrag zum Diversity-Ansatz und der Internationalisierungsstrategie der HWR Berlin.

 

Das Programm wird von Frau Prof. Dr. Schuchert-Güler wissenschaftlich begleitet und von ZONTA e.V. und dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI e.V.) unterstützt. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung Qualitätsoffensive Lehre/3. Säule Hochschulpakt finanziert und ist im Bereich „Hochschulentwicklung“ der HWR Berlin angesiedelt.

Kooperationspartner

 
 
 

 
 

Gefördert durch


Qualitätsoffensive Lehre/
3. Säule Hochschulpakt
 
 
 

 
 

 

Die HWR Berlin ist Mitglied im Forum Mentoring e.V.