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Transfer und Kooperation auf kurzem Wege

Von: Sylke Schumann
03. Juli 2018

Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach, zur Eröffnung des BIT6 City Office


HWR-Präsident Prof. Dr. Andreas Zaby mit der Präsidentin der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Prof. Dr. Monika Gross.
© HWR Berlin, Groten, Lachnit / Bit6

Pressemitteilung 46/2018

 

Gemeinsame Pressemitteilung

Alice Salomon Hochschule Berlin, Beuth-Hochschule für Technik Berlin, Evangelische Hochschule Berlin, Katholische Hochschule für Sozialwesen, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung

 

Berliner Fachhochschulen eröffnen City Office im Ludwig-Erhard-Haus

Das Ludwig-Erhard-Haus im Stadtteil Charlottenburg ist das Kommunikations- und Servicezentrum der Berliner Wirtschaft und seit 2. Juli 2018 um eine zentrale Anlaufstelle reicher. Die im Verbund BIT6 zusammengeschlossenen sechs Berliner Hochschulen für angewandte Wissenschaften eröffneten unter dem gemeinsamen Dach mit Transfer- und Praxispartnern ein City Office. Innovationsbedarfe aus Wirtschaft und Gesellschaft und wissenschaftliche Kompetenzen sind nun Tür an Tür, örtlich und ideell. Die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung unterstützt die Kooperationsmaßnahmen des BIT6 Verbunds mit 400.000 Euro.

„Die Wissenschaftseinrichtungen sind zentrale Impulsgeberinnen für eine dynamische Entwicklung Berlins. Mit dem BIT6 Verbund fördern wir die Verzahnung zwischen den Fachhochschulen, der Wirtschaft und der Gesellschaft. So stärken wir die Innovationskraft Berlins und können die Bedarfe unserer wachsenden Stadt noch gezielter bedienen, von urbanen Technologien bis hin zur Fachkräftebildung“, sagt der Staatsekretär für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach.  

Das City Office ist ein weiterer Schritt, um gemeinsam im Stadtbild sichtbar zu werden und einen niedrigschwelligen Zugang für Transferpartner außerhalb der Hochschulen zu schaffen. Zusätzlich ist geplant, mit dem TransferMobil, einem Büro- und Ausstellungcontainer, an verschiedenen Orten wie Messen, in Gewerbegebieten oder im Kiez Präsenz zu zeigen, für gemeinsame Transferprojekte zu werben, solche zu initiieren und zu begleiten.

Die sechs Berliner Fachhochschulen verfolgen mit ihrer gemeinsamen Transferstrategie das Ziel, noch stärker in Netzwerke mit Unternehmen, Verbänden, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft eingebunden zu werden. Dabei setzen sie auf die Handlungsfelder „Gesundes Leben“, „Soziale Teilhabe, Sicherheit und Integration/Inklusion“ und „Urbane Technologien und Produktion“.

Im Verbund „BIT6 – Berlin Innovation Transfer“ bündeln die Alice Salomon Hochschule Berlin, die Beuth-Hochschule für Technik Berlin, die Evangelische Hochschule Berlin, die Katholische Hochschule für Sozialwesen, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ihre Kompetenzen, um forschungsbasiertes Wissen, anwendungsorientierte Ideen und neue Technologien für komplexe gesellschaftliche Anforderungen in übergreifender Einheit zur Verfügung zu stellen.

Die sechs Berliner Hochschulen erhöhen mit ihrem ingenieurwissenschaftlichen Sachverstand die Innovationskraft in der Region und treiben die wirtschaftliche Entwicklung voran. So wird die Ansiedlung neuer kreativer und interdisziplinärer Start-ups befördert – unterstützt durch das neue interdisziplinäre Gründungszentrum des BIT6-Verbundes auf dem gemeinsamen Gründungscampus am Standort Siemensstadt. Es entsteht ein hochschulübergreifender Startup-Hub für  Gründungsteams, die gemeinsam Ideen-, Prototypen- und Geschäftsmodellentwicklung organisieren. Davon werden in hohem Maße auch etablierte Berliner Wirtschaftsunternehmen profitieren.

Der BIT6-Verbund legt den Fokus auch auf den sozialen Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen in der Metropole Berlin, in all ihrer Vielfalt und als wachsende Stadt. Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und vor dem Hintergrund von Demographie und Migration sind Themen wie soziale Teilhabe, Gesundheit und Pflege, Bildung sowie Demokratieentwicklung in Berlin von enormer Bedeutung.

Prof. Dr. Uwe Bettig, Rektor der Alice Salomon Hochschule Berlin und Vorsitzender des Boards BIT6
„Die sechs Berliner Hochschulen betreten gemeinsam Neuland, indem sie ihre vielfältigen spezialisierten Stärken bündeln. Damit schafft der Verbund exzellente Rahmenbedingungen für den Wissens-, Ideen- und Technologietransfer und legt das Fundament für neue, zukunftsweisende Partnerschaften mit Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft.“

 

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist mit 11 000 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studiengangsportfolio umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in 60 Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin unterhält aktuell 170 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“. Als eine von Deutschlands führenden Hochschulen bezüglich der internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen belegt die HWR Berlin Spitzenplätze im deutschlandweiten Ranking des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. Aus einer bundesweiten Umfrage von DEUTSCHLAND TEST ist die Hochschule 2018 wiederholt als „TOP Business School“ im Weiterbildungsbereich hervorgegangen. Die HWR Berlin unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

 

 

 

Ansprechpartnerin für Journalist/innen
Sylke Schumann
Pressesprecherin
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Tel.: +49 (0)30 30877-1220
E-Mail: presse(at)hwr-berlin.de