Veranstaltung | FÖPS-Werkstattgespräch

Neue Technologien für mobile polizeiliche Kontrollen – Chancen und Risiken: Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt MEDIAN*

Am 05. Juli 2022 setzt das FÖPS Berlin seine Werkstattgespräche fort: Ab 17.00 Uhr stellen Prof. Dr. Hartmut Aden, Alexander Bosch, Dr. Jan Fährmann und Roman Thurn das Projekt »Neue Technologien für mobile polizeiliche Kontrollen – Chancen und Risiken: Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt MEDIAN*« vor. Seien Sie dabei − vor Ort am Campus Lichtenberg oder online.

Di
05.07.

Uhrzeit
Ort

Campus Lichtenberg
Haus 1 Raum 1.4098
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin

Kosten

Kostenlos

Anmeldung

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Veranstalter/in

Eine Veranstaltung des Forschungsinstituts für öffentliche und private Sicherheit (FÖPS Berlin) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

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Um die Qualität mobiler polizeilicher Personenkontrollen zu erhöhen und dabei die Kontrollsituation für alle beteiligten Personen zu verbessern, hat der Forschungsverbund MEDIAN (MOBILE BERÜHRUNGSLOSE IDENTITÄTSPRÜFUNG IM ANWENDUNGSFELD MIGRATION, August 2018 bis Januar 2022) technische Lösungen erforscht, die eine effiziente, datenschutzkonforme Überprüfung der Identität direkt vor Ort ermöglichen und dadurch die Kontrollsituation für alle Beteiligten in Dauer und Intensität reduzieren können.

Im Projekt wurden Komponenten für eine schnelle und berührungslose Erkennung sowie einen automatisierten Abgleich von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern erforscht. Parallel dazu befasste es sich mit Technologien zur optischen und elektronischen Erfassung und Kontrolle von Begleitdokumenten.

Das Team des FÖPS Berlin, bestehend aus Prof. Dr. Hartmut Aden, Alexander Bosch, Dr. Jan Fährmann, Roman Thurn und studentischen Mitarbeiter*innen, erforschte in dem rechtlich-ethischen und sozialwissenschaftlichen Teilprojekt, wie die verschiedenen Rechtsgrundlagen für Kontrollen vor Ort (Identitätsfeststellungen, Befragungen, Datenbankabfragen usw.) auszulegen sind, wie sie in der Praxis genutzt werden und wie ihre Nutzung auf Betroffene wirkt. Ein zentraler Aspekt der Forschung waren mögliche Auswirkungen des Einsatzes mobiler Technologien auf die kontrollierten Menschen. Gemeinsam mit den Technikpartnern wurde ein Konzept entwickelt, wie den Betroffenen eine elektronische „Kontrollquittung“ ausgestellt werden kann, die es ihnen auch  ermöglicht, sich bei der Polizei oder externen Polizeibeauftragten zu beschweren, z. B. wenn sie die Kontrolle als diskriminierend oder rechtswidrig wahrgenommen haben.

Beim Werkstattgespräch stellt das HWR/FÖPS-Forschungsteam seine Ergebnisse vor. Ihr Ziel war es, dass der Demonstrator hohen rechtlichen Anforderungen genügt und die Kontrollsituation aus Sicht der Betroffenen transparent und fair gestaltet wird.

So nehmen Sie online teil

Für die Online-Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung wird über den Big Blue Button-Videokonferenzserver der HWR Berlin übertragen. Sie können über folgenden Link teilnehmen:

Um sich im Chat an der Diskussion zu beteiligen, empfehlen wir Ihnen, den Link über Google Chrome oder Microsoft Edge aufzurufen – bei anderen Browsern kann es unter Umständen zu Einschränkungen kommen.

So nehmen Sie vor Ort teil

Für dieses Werkstattgespräch bieten wir einer begrenzten Anzahl von Interessierten die Teilnahme vor Ort an. Um teilzunehmen, ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail nötig:

Sofern die Raumkapazität erschöpft ist, behalten wir uns eine Schließung der Anmeldeliste vor.

Veranstaltungsort

Campus Lichtenberg der HWR Berlin
Alt Friedrichsfelde 60
Haus 1, Raum 1.4098

Sie erreichen uns am besten über folgende ÖPNV-Verbindungen: Bus 108/194 (Bildungs- und Verwaltungszentrum), Bus 192 (Alt-Friedrichsfelde), U5 (Friedrichsfelde), S5/S7/S75 (Friedrichsfelde Ost) und Tram-Linien M17/27 (Alt-Friedrichsfelde / Rhinstraße).

Hier können Sie den Veranstaltungshinweis herunterladen.