Forschungseinrichtungen

Forschung an der HWR Berlin findet nicht nur im Rahmen einzelner Projekte statt, sondern auch unter dem Dach zahlreicher Forschungsinstitute, die sich mit spezifischen Fragen und Themenfeldern beschäftigen.

Zur Bündelung von Informationen und zum Austausch von Forschungsinteressen wurden durch die Initiative einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eigene Institute gegründet, in denen Hochschulangehörige spezifischen Forschungsfragen nachgehen.

Darüber hinaus ist die HWR Berlin zusammen mit den drei weiteren staatlichen Berliner Hochschulen Mitglied im Institut für angewandte Forschung Berlin (IFAF).

Das Institut für angewandte Forschung Berlin e. V. (IFAF) hat sich zum Ziel gesetzt, den Transfer von Forschungsergebnissen der Fachhochschulen zu bündeln, zu mobilisieren, leichter zugänglich und noch sichtbarer zu machen. Das IFAF Berlin ist eine Kooperation zwischen HWR Berlin und drei weiteren Berliner Hochschulen: der Alice-Salomon-Hochschule für Sozialpädagogik und Sozialarbeit, der Beuth Hochschule für Technik Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Gefördert wird das Institut aus Mitteln des Berliner Senats. 

Weitere Informationen zum IFAF Berlin einschließlich dessen Struktur, den Förderinstrumenten und aktuelle Ausschreibungen sind zu finden auf der IFAF-Homepage.

Das IFAF Berlin unterstützt bei der:

  • Beratung und Informationsvermittlung über die Angebote seiner Mitglieder auf den Gebieten der angewandten Forschung,
  • Durchführung von und Beteiligung an Projekten auf den Gebieten der angewandten Forschung in Kooperation mit KMU und Non-Profit-Organisationen,
  • Wissensvermittlung und Transfer in die Praxis,
  • Konzeption und Durchführung von Vorträgen, Veranstaltungen, Tagungen sowie Aus- und Fortbildungsmaßnahmen,
  • Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Körperschaften, Verbänden, Organisationen sowie öffentlich-rechtlichen Trägern auf dem Gebiet der angewandten Forschung.

Ihr Ansprechpartner

Forschungskoordinator

Jens Westerfeld
T: +49 30 30877-1007
E-Mail: jens.westerfeld(at)hwr-berlin.de
Campus Schöneberg, Haus A, Raum 2.32 

Erster Vizepräsident

Prof. Dr. Harald Gleißner
T: +49 (0)30 30877-1004
E-Mail: vp1(at)hwr-berlin.de
Campus Schöneberg, Haus A, Raum 2.51

Forschungsinstitute der HWR Berlin

Das Berlin Institute for International Business Studies (BIIBS) beschäftigt sich mit Fragen der internationalen Geschäftstätigkeit von Unternehmen. Diese Fragen sind in sich vielfältig und von hoher ökonomischer, politischer und sozialer Relevanz. Dies schließt Themen der internationalen Unternehmensführung ebenso ein wie die Beschäftigung mit dem politischen und ökonomischen Umfeld, in dem Internationalisierung stattfindet.

Entsprechend zielt die Institutsarbeit auf die Förderung des Dialogs innerhalb von und zwischen betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen. Gleichzeitig wird explizit der interdisziplinäre Austausch gesucht – insbesondere mit volkswirtschaftlichen, soziologischen und politikwissenschaftlichen Ansätzen.

Das Institut versteht sich in erster Linie als Ort der fachlichen und überfachlichen Integration und Kooperation. Diese Zusammenarbeit wird u.a. umgesetzt durch:

  • eine gemeinsame Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
  • themenzentrierte „Paper Development Workshops”,
  • Werkstattgespräche zu forschungsmethodischen und didaktischen Fragen,
  • eine abgestimmte Drittmittelakquise.

Das BIIBS sucht den intensiven Austausch mit korrespondierenden wissenschaftlichen Instituten im In- und Ausland, u.a. durch sein „Young Scholars in Residence“-Programm. Darüber hinaus wendet sich das Institut regelmäßig mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen und Medienbeiträgen an die interessierte Öffentlichkeit.

Ihr Ansprechpartner

Direktor

Prof. Dr. Christoph Dörrenbächer
T: +49 30 30877-1491
E-Mail: doerrenbaecher(at)hwr-berlin.de

Das Forschungsinstitut für öffentliche und private Sicherheit (FÖPS Berlin) befasst sich mit unterschiedlichsten Fragen der öffentlichen und privaten Sicherheit – sowohl aus nationaler als auch internationaler Perspektive. Hierzu führt das Institut eine Vielzahl an Forschungsprojekten durch.

Das FÖPS Berlin wurde 2013 von Hochschullehrenden des Fachbereichs Polizei und Sicherheitsmanagement an der HWR Berlin gegründet. Die Vielschichtigkeit des Themenfeldes Sicherheit spiegelt sich in den multi- und interdisziplinären Ansätzen des Instituts. Ein wesentliches Merkmal des FÖPS Berlin: fachliche Kompetenzen insbesondere aus den Bereichen Polizei, Recht, Kriminologie, Sozialwissenschaften und Psychologie werden gebündelt. Dies ist insbesondere im Kontext der öffentlichen und privaten Sicherheitsforschung von zentraler Bedeutung.

Eine Erweiterung um Kompetenzen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und IT ist geplant.

Derzeitige Forschungsschwerpunkte:

im Bereich der öffentlichen Sicherheit

  • die rechtlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen polizeilichen Handelns
  • Kriminalprävention
  • Mehrfach- und Intensivtäter
  • Gewalt und Gewaltprävention

im Bereich der privaten Sicherheit  

  • Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS)
  • Krisen- und Katastrophenmanagement für kritische Infrastrukturen
  • Sicherheit von Unternehmen und Privatpersonen

Ihr Ansprechpartner

Direktor

Prof. Dr. Clemens Arzt
T: +49 30 30877-2872
E-Mail: foeps(at)hwr-berlin.de

Das Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung wurde 2001 an der damaligen FHW Berlin gegründet. Es ist nach der britischen Ökonomin und Vorreiterin der Frauenbewegung Harriet Taylor Mill (1807–1858) benannt.

Die Institutionalisierung und Etablierung der Geschlechterforschung in den Wirtschaftswissenschaften knüpft an die langjährige Arbeit zum Studien- und Forschungsschwerpunkt „Ökonomie und Geschlechterverhältnis“ der HWR Berlin an. Am Harriet Taylor Mill-Institut werden verstärkt auch Geschlechterfragen im Recht und in der Verwaltung diskutiert und bearbeitet.

Das Harriet Taylor Mill-Institut ist das einzige Forschungsinstitut an einer deutschen Hochschule, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Soziologie, Informatik und Recht fachübergreifend zu den Themenschwerpunkten Ökonomie, Recht und Verwaltung arbeiten.

Ihre Ansprechpartnerin

Direktorin

Prof. Dr. Claudia Gather
T: +49 30 30877-1005
E-Mail: harrietinstitut(at)hwr-berlin.de

Das interdisziplinäre EMF-Institut löst die Wirtschaftswissenschaften aus der klassischen Betrachtung als eine „Lehre für den Betrieb von Großunternehmen“ heraus. Im Mittelpunkt der Forschung stehen Familienunternehmen, der Mittelstand, Entrepreneurship, Unternehmensgründung und -nachfolge. Die Mitglieder des EMF-Instituts entwickeln neue Forschungsfragen und transportieren die Ergebnisse ihrer Forschung in Fachwelt, Öffentlichkeit und Lehre.  

Das Institut will durch Veranstaltungen und Forschungsprojekte folgende Ziele erreichen:

  • einen konkreten Handlungsbedarf für die Lehre identifizieren und in innovative Lehrinhalte und -formen umsetzen (vor allem für die Studiengänge an der HWR Berlin);
  • die Themen des Instituts zu Kernkompetenzen der HWR Berlin entwickeln;
  • die Praxisorientierung und -anbindung ausweiten, indem Netzwerke aus Theorie und Praxis geknüpft und konkrete Projekte in Unternehmen umgesetzt werden.


Die Forschungsschwerpunkte des Instituts umfassen:

Entrepreneurship/konzept-kreative Unternehmen:
innovative Organisations- und Vertriebsmodelle durch neue Geschäftsmodelle, Veränderung von Branchenstrukturen und Entrepreneurship-Education.

Mittelstand/KMU:
strategisches Management in KMU, Führungsinstrumente und das Verhältnis von Unternehmertum und Geschlecht.

Familienunternehmen:
Erfolgsfaktoren und Führungsstrukturen in Familienunternehmen, systemische Modelle und Family Business Governance.

Unternehmensnachfolge:
Unternehmensbewertung, Führungs- und Eigentumswechsel und innovative Tools und Instrumente zur Nachfolge.

Ihre Ansprechpartnerin

Direktorin

Prof. Dr. Birgit Felden
T: +49 30 30877-1192
E-Mail: bfelden(at)hwr-berlin.de

Kompetenzzentrum für praxisorientierte logistische Themenstellungen und Transferleistungen

Das Institut für Logistik schematisiert und intensiviert die Forschungs- und Lehrtätigkeiten an der HWR Berlin im Bereich der Logistik und damit verbundenen Gebieten. Damit besteht an der HWR ein Kompetenzzentrum für praxisorientierte logistische Themen. So berät das Institut beispielsweise Auftrag gebende Unternehmen in praxisrelevanten Fragen. Dabei kommt Projekten in Zusammenhang mit Praxistransfer, Studien- und Abschlussarbeiten eine besondere Bedeutung zu.

Besonders im Themenspektrum berücksichtigt wird zum einen der Hauptstadt-Standort Berlin, um der anhaltenden Globalisierung Rechnung zu tragen, zum anderen die grenznahe Region Berlin-Brandenburg als wirtschaftlich-logistische Schnittstelle zu Osteuropa.

Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts liegen auf der Analyse, Planung und Gestaltung von Prozessen und interdisziplinären Clustern in den folgenden Bereichen:

  • Supply Chain Management
    Konfiguration integrierter logistischer Netzwerke auf nationaler und internationaler Ebene im Rahmen der Standort- und Transportplanung, wobei quantitative und qualitative Methoden sowie DV-gestützte Verfahren angewandt werden
     
  • Multimodale Transportstrukturen
    Verkehrssystementscheidungen, Kombinierter Ladungsverkehr, Terminalmanagement, City-Logistik
     
  • Logistisches Informationsmanagement
    Gestaltung der Informationsstrukturen und Steuerung der Informationsflüsse, IT-Enabling, Agile Systeme, Selbststeuerung, Business Rule Management, Logistische Informationssysteme im Handel, Industrie und Transport, Flottenmanagement, etc.
     
  • Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse in der logistischen Leistungserstellung
    Outsourcing, Kooperationen, Logistische Dienstleister (3-PL, 4-PL), rechtliche Rahmenbedingungen (Transport- und Logistikrecht, nationales und internationales Vertragsrecht, etc.)
     
  • Investition und Finanzierung in der Logistik- und Verkehrsinfrastruktur
    Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur, Finanzierung von Logistikeinrichtungen und Betriebsmitteln, PPP-Modelle
     
  • Branchenlogistikkonzepte, insbesondere in Industrie und Handel
    Distributionsnetzwerke und Standortstrukturen, Kontraktlogistik
     
  • Facility-Management
    Lebenszyklusmanagement von Logistikimmobilien, -infrastruktur und -einrichtungen
     
  • Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeitsmanagement
    Identifikation der wesentlichen CSR-Aspekte in der logistischen Wertschöpfungskette, Positionierung über Nachhaltigkeitsmanagement und Entwicklung von Steuerungsinstrumenten für die Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen
     
  • Makrologistik
    Veränderung der verkehrspolitischen Grundlagen und ökologischen Einflussfaktoren, Regulierung und Deregulierung im Verkehrssektor, Mobilitätsstrukturen im Güter- und Personentransport, Auswirkungen der europäischen Verkehrspolitik auf die Güterverkehrswirtschaft
     
  • Aus- und Weiterbildung in der Logistik
    Entwicklung von Studien- und Weiterbildungsangeboten im Bereich der betriebswirtschaftlichen Logistik, Internationalisierung der Logistikausbildung
     

Ihr Ansprechpartner

Geschäftsführer des IfL

Prof. Dr. Harald Gleißner
T: +49 (0)30 30877-2010
 

Institutsbüro

T: +49 30 30877-2280
F: +49 30 30877-2289

Haus 5
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin

E-Mail: ifl(at)hwr-berlin.de

Weitere Informationen

[PDF] Institut für Logistik: Informationsflyer
[PDF] Information leaflet (Eng)

Um die Forschungs- und Lehraktivitäten der HWR Berlin zur Sustainable Science und einer nachhaltigen Wirtschafslehre zu bündeln und zu intensivieren, wurde 2012 das Institut für Nachhaltigkeit gegründet.

Das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Umbau der globalen Volkswirtschaften und Unternehmen. Hierfür formulierten die Mitglieder des Instituts theoretische Grundlagen, die in die Lehre, in Unternehmen und Organisationen integriert werden.

Das Institut für Nachhaltigkeit arbeitet zu den Forschungs- und Themenfeldern Nachhaltige Ökonomie, Nachhaltigkeitsmanagement, Corporate Social Responsibility (CSR), Wirtschaftsethik, Umweltrecht, Sozial-ökologische Transformationsprozesse.
 

Die Arbeitsschwerpunkte umfassen:

1. Implementierung von Inhalten der Sustainable Science in die Lehre. Hierzu gehört die Weiterentwicklung:

  • des Masterstudienganges NaQM;
  • des Masterstudienganges Wirtschaftsingenieur - Energie und Umweltressourcen;
  • des Bachelorstudienganges Wirtschaftsingenieur - Umwelt und Nachhaltigkeit;
  • von Wahlpflichtfächern in den genannten Themenbereichen.

2. Intensivierung der Forschung durch gemeinsame Projekte und Programme:

  • Das 10-Jahresprogramm „Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie“ (2009-2018, bislang wurden hierzu vier Projekte finanziert);
  • eine Reihe an einzelnen Forschungsprojekten.

3. Konferenzen und öffentliche Veranstaltungen:

  • Die Reihe „Nachhaltigkeitsforum“, die seit 2012 in Kooperation mit der Gesellschaft für Nachhaltigkeit (GfN) und Sustainum vom Institut weitergeführt wird;
  • eine Reihe an weiteren Veranstaltungen zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen in den verschiedenen Fachbereichen;

4. Veröffentlichungen der Mitglieder:

  • Lehrbücher und andere Monografien;
  • Sammelbände;
  • Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften;
  • Interviews.

5. Einbeziehung von Studierenden, Promotionen:

  • Studierende werden in die Forschungsprojekte eingebunden und durch Lehraufträge an der Weiterentwicklung der Lehre beteiligt. Das Institut will weitere Absolvent/innen zur Promotion begleiten.

6. Langfristige Kooperationen:

Das Institut arbeitet von Anfang an mit Organisationen in den genannten Arbeitsschwerpunkten zusammen. Hierzu gehören:

  • Sustainum an der HWR Berlin;
  • die Gesellschaft für Nachhaltigkeit (GfN);
  • das Netzwerk Nachhaltige Ökonomie.

Durch ihre Aktivitäten festigt das Institut das Renommee der HWR Berlin als eine der wesentlichen Hochschulen der Sustainable Science im deutschsprachigen Raum.

Ansprechpartner

Direktor

Prof. Dr. Holger Rogall
Tel: +49 30 30877-1184
E-Mail: rogall(at)hwr-berlin.de

Das Institute for International Political Economy Berlin (IPE Berlin) analysiert die Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Politik, Wirtschaft und Staat, Märkten und politischer Macht in einer globalisierten Welt. Das IPE Berlin nutzt die gewonnenen Erkenntnisse auch zur Beratung politischer, sozialer und ökonomischer Akteure. Das Institut ermöglicht interdisziplinäre Forschungsansätze: Bei den Institutsmitgliedern handelt es sich um Ökonom/innen, Politikwissenschaftler/innen und Soziolog/innen.

Im Zentrum der Forschung steht das Spannungsverhältnis zwischen ökonomischer Globalisierung und internationaler politischer Regulation. Die dem zugrunde liegenden Widersprüche sind in den vergangenen Jahren offensichtlich geworden. Wiederkehrende schwere Finanzkrisen, zunehmende soziale Ungleichheit, dauerhafte Arbeitslosigkeit, die Missachtung menschenrechtlicher Standards und die sich dramatisch zuspitzende ökologische Krise bringen dies zum Ausdruck.

Inhaltliche Schwerpunkte des IPE Berlin sind:

Politische Ökonomie Europas

  • Probleme der Währungsintegration und makroökonomische Politik
  • Rolle Deutschlands in der EWU
  • Arbeitsmarkt-, Arbeits-, Verteilungs- und Sozialpolitik
  • Energiepolitik
  • Nationale Institutionensysteme im Vergleich 

Finanzdominierter Kapitalismus in der globalisierten Welt

  • Finanzdominierter Kapitalismus, Instabilität und Krisen
  • Verteilung und wirtschaftliche und soziale Entwicklung
  • Regionale und globale Integration von Produktion und Handel, transnationale Wertschöpfungsketten
  • Internationale Institutionen und Regime
  • Finanzmärkte, Finanzsysteme und Finanzmarktregulierung

Sozial-ökologische Transformation

  • Ökologische Krise und soziale Ungleichheit
  • Imperiale Lebensweise
  • Grüner Kapitalismus
  • Demokratisierung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse
  • Alternative Wirtschaftspolitik

Zu diesen Schwerpunkten wird im IPE Berlin geforscht und es werden Workshops und Tagungen organisiert. Darüber hinaus bietet das Institut Beratung in den Politikfeldern seiner Forschungsschwerpunkte an. Die Beratung richtet sich an Gewerkschaften und soziale Bewegungen, Regierungsinstitutionen, Einrichtungen des öffentlichen Sektors und Unternehmen.

Sofern möglich, arbeiten Studierende in einzelnen Forschungsprojekten mit oder werden im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten (insbesondere in den Master-Studiengängen) in die Arbeit des IPE Berlin integriert.   

Ihre Ansprechpartner

Direktoren des IPE Berlin

Prof. Dr. Eckhard Hein
T: +49 30 30877-1139
E-Mail: eckhard.hein(at)hwr-berlin.de

Prof. Dr. Markus Wissen
T: +49 30 30877-1145
E-Mail: markus.wissen(at)hwr-berlin.de

Forschungsinstitute an der HWR Berlin

Als gemeinnütziges An-Institut der HWR Berlin spezialisiert sich das Berlin Institute of Finance, Innovation and Digitalization (BIFID) auf die Förderung nachhaltiger Forschung. Das Institut analysiert die strukturelle Weiterentwicklung der Finanzwelt auf nationaler und internationaler Ebene.

Dabei legt das BIFID einen besonderen Fokus darauf, die fortwährende Digitalisierung gängiger Wirtschaftsprozesse zu untersuchen. Dies beinhaltet Veränderungen und Trends, die sich für alle Akteure der heutigen globalen Welt ergeben.

Das Institut finanziert wissenschaftliche Forschungsprojekte in Form von Promotionsforschung, aber auch durch die frühzeitige Förderung junger Studentinnen und Studenten.

Ihr Ansprechpartner

Vorstand

Prof. Dr. Martin Užík
T: +49 30 30877-1377
E-Mail: martin.uzik(at)hwr-berlin.de

Die Förderung und Pflege der bankwissenschaftlichen Forschung und Lehre stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Deutschen Instituts für Bankwirtschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf der Forschung und Lehre der wissenschaftlichen und praktischen Ausbildung des akademischen Nachwuchses sowie der Förderung der Bildung. Das Ziel: einen systematischen Überblick über die aktuelle Situation der Ausbildung für den Bankberuf in Deutschland herzustellen. Darauf basierend erstellt das Institut eine Prognose für die Zukunft.

Als An-Institut der HWR Berlin arbeitet das Institut für Bankwirtschaft wissenschaftlich, unabhängig und gemeinnützig. Das Institut ist offen für Initiativen und Anregungen von Seiten Dritter, um gemeinsame Aktivitäten zu initiieren, Kompetenzen neu zu entwickeln oder vorhandene Kompetenzen durch Bündelung zu stärken.

Ihr Ansprechpartner

Vorstand

Prof. Dr. Henrik Schütt
T: +49 30 30877-2210
E-Mail: info(at)deutsches-institut-bankwirtschaft.de

Das Institut für Tourismus Berlin e.V. (IfTB) versteht sich als kompetenter Ansprechpartner für alle Fachthemen des Tourismus. Es fördert Spitzenleistungen in der Forschung und Lehre und engagiert sich für die zielorientierte Kooperation von Wissenschaft und Tourismuswirtschaft.

Die Grundsätze des Instituts: Generierung und Transfer von Wissen, Förderung der Forschung, Weiterbildung auf Hochschulniveau sowie Schulterschluss mit der Tourismuswirtschaft.

Der gemeinnützige Verein wurde 2010 gegründet und als An-Institut der HWR Berlin anerkannt. Das Institut stellt eine effektive Arbeitsplattform für die Tourismusbranche dar. Seine Aufgaben spiegeln sich in der Kooperation mit der HWR Berlin wider, insbesondere mit deren Fachrichtung Tourismus. Ein erfolgreicher Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis steht dabei im Mittelpunkt.

Das IfTB versteht sich als tourismuswissenschaftliches Kompetenzzentrum für die Hauptstadtregion.
Folgende Aufgabenbereiche stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Vernetzung von Unternehmen und Institutionen mit der HWR Berlin
  • Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis
  • Weiterbildungen für Beschäftigte der touristischen Wirtschaft auf Hochschulniveau
  • Förderung der tourismuswirtschaftlichen Forschung
  • wissenschaftliche Unternehmensberatung/Consulting
  • wissenschaftliche Veranstaltungen und Konferenzen
  • Monitoring für Reisemittler und -veranstalter

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Jörg Soller

T: +49 30 30877-2300
E-Mail: joerg.soller(at)hwr-berlin.de

Das Institut für Versicherungswirtschaft fördert, pflegt und verbindet die akademische Lehre, die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschung im Bereich der Versicherungswirtschaft. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Erkenntnisgewinn für die Akteure in der Versicherungswirtschaft, allen voran Versicherungsunternehmen und ihre Mitarbeitenden. Über den Wissenstransfer in die Lehre profitieren ferner die studierenden Mitarbeitenden.

Das Forschungsgebiet umfasst nahezu alle betriebswirtschaftlichen Fragestellungen des Versicherungsmanagements sowie des Versicherungsvertriebs. Das Institut arbeitet dabei mit Expertinnen und Experten aus der Praxis sowie immer wieder auch mit deutschen und internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen. Das Ergebnis der Forschungsaktivitäten sind z. B. Marktstudien, Untersuchungen aktueller Fragestellungen und Gutachten.

Vorstand des Instituts für Versicherungswirtschaft ist Prof. Dr. Thomas Köhne, der zugleich die Fachrichtung Versicherung im Fachbereich Duales Studium an der HWR Berlin leitet.

Ihr Ansprechpartner

Vorstand

Prof. Dr. Thomas Köhne
T: +49 30 30877-2318
E-Mail: info(at)ivw-berlin.de 

Das Institut für Wissenstransfer in Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege (IWVR) fördert die Vernetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Forschung zwischen der HWR Berlin und der öffentlichen Verwaltung, der Rechtspflege und der Wirtschaft. In enger Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Bildungswerk werden Das IWVR realisiert in erster Linie konkrete Forschungsprojekte oder Tagungen aus den Bereichen der Verwaltung, des Non-Profit-Sektors und der Rechtspflege. Dabei arbeitet das Institut eng mit dem Kommunalen Bildungswerk zusammen. Das IWVR war z. B. an Forschungsprojekten zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung in Osteuropa beteiligt oder veranstaltet Tagungen zu aktuellen Rechtsentwicklungen.

Ihr Ansprechpartner

Vorsitzender

Prof. Dr. Ulrich Keller
T: +49 30 30877-2758
E-Mail: ulrich.keller(at)hwr-berlin.de 

Das Steinbeis-Forschungszentrum (SFZ) des Fachbereichs Duales Studium widmet sich Fragen der Nachhaltigkeit im Bauwesen, d.h. es untersucht Bauabläufe, -prozesse und
-materialien auf ihre Umweltverträglichkeit. Das Ziel der Untersuchungen: in jeder Bauphase – vom Entwurf bis zum Abbruch eines Gebäudes – werden die erforderlichen Entscheidungen mit Rücksicht auf die nachfolgenden Generationen und die Umwelt getroffen.

Gemeinsam mit Partnern aus der Praxis entwickelt das SFZ ökologische Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und optimiert diese nach baustatischen, bauphysikalischen und baubiologischen Gesichtspunkten. Grundlage für die Arbeit des Forschungszentrums: eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Transfernetzwerk der Steinbeis-Stiftung und der Berufsakademie Berlin.

Ihr Ansprechpartner

Leiter

Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Volker Huth
Fachbereich Duales Studium
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin

T: +49 30 30877-2411
E-Mail: Hans-Volker.Huth(at)hwr-berlin.de