Zulassung für duale Studiengänge

Für ein Duales Studium an der HWR Berlin gelten besondere Zulassungsvoraussetzungen.

Zugelassen werden kann, wer

  • über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt (Abitur bzw. Fachhochschulreife) oder gemäß §11 Berliner Hochschulgesetz BerlHG beruflich qualifiziert ist;
  • einen „Vertrag zur Ausbildung im Rahmen des dualen Studiums an der Hochschule für Wirtschaft und Recht“ mit einem Partnerunternehmen des entsprechenden Studiengangs abgeschlossen hat.

Bitte beachten Sie außerdem die folgenden Bestimmungen:

Bei folgenden Fachrichtungen sind Englisch-Kenntnisse für die Zulassung erforderlich:

  • BWL/Dienstleistungsmanagement: englische Sprachkenntnisse, die mindestens der Stufe B1 des vom Europarat empfohlenen Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (Common European Framework of Reference) entsprechen.
  • International Industrial Management, International Logistics and Transportation, International Service Management und International Tourism: englische Sprachkenntnisse, die mindestens der Stufe B2 des vom Europarat empfohlenen Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (Common European Framework of Reference) entsprechen.
     

Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die

  • Muttersprachler sind oder
  • vor erfolgreichem Abschluss der Sekundarstufe II einen Englisch Leistungskurs bzw. einen Kurs mit vergleichbarem Leistungsniveau belegt haben und dort mindestens die Note „gut“ erzielt haben oder
  • ein Jahr lang ausschließlich in englischer Sprache unterrichtet wurden oder
  • mindestens ein Schuljahr lang an einer Schule oder mindestens ein Jahr lang an einer Hochschule oder einer anderen Institution im englischsprachigen Auslandverbracht haben,

kann auf die Vorlage von Zertifikaten von Sprachtests verzichtet werden.

Bei allen anderen dualen Studienprogrammen ist kein Englischkenntnisse-Nachweis erforderlich.

Neben den generellen Zulassungsvoraussetzungen für duale Studiengänge (Hochschulzugangsberechtigung und abgeschlossener Studien- und Ausbildungsvertrag) müssen ausländische Bewerberinnen und Bewerber noch Folgendes beachten:

Anerkennung von ausländischen Zeugnissen 

Wenn Sie die Hochschulreife außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erlangt haben, müssen Ihre Hochschulzugangszeugnisse (Hochschulreife) bei einer der folgenden Stellen überprüft werden:

Bitte beachten: Über uni-assist erfolgt nur die Vorprüfung der Zeugnisse (keine Bewerbung).
Da Studieninteressierte sich direkt bei den kooperierenden Unternehmen und nicht bei der HWR Berlin bewerben, ist es nicht möglich, eine Studienbewerbung für duale Studiengänge über uni-assist abzuwickeln. Jeder Studienbewerber und jede Studienbewerberin muss sich eigenständig um die Antragstellung auf Anerkennung der jeweiligen Dokumente kümmern.

Deutschkenntnisse

Die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache für die Aufnahme eines Studiums an der HWR Berlin müssen durch folgende Prüfungen nachgewiesen werden:

  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH), mindestens mit dem Gesamtergebnis DSH-2
  • TestDaF, mit dem Ergebnis TDN 4 in allen vier Tests
  • Telc Deutsch C1 Hochschule
  • „Prüfungsteil Deutsch“ der Feststellungsprüfung an Studienkollegs


Keine deutschen Sprachkenntnisse nachweisen müssen:

  • Inhaberinnen und Inhaber des Goethe-Zertifikats C2: Großes Deutsches Sprachdiplom (GDS)
  • Studienbewerberinnen und -bewerber für Studiengänge, die nicht in deutscher Sprache angeboten werden
  • Inhaberinnen und Inhaber ausländischer Zeugnisse, wenn aufgrund von bilateralen Abkommen oder sonstigen von der KMK und HRK getroffenen Vereinbarungen diese als hinreichende Sprachnachweise anerkannt werden.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema enthält die nebenstehende Ordnung zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse.

Die Zulassung auf einen Studienplatz mit beruflicher Qualifikation erfolgt nach §11 des Berliner Hochschulgesetzes. Das Gesetz definiert unterschiedliche Arten von beruflicher Qualifikation:

  1. Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung
    Die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung besitzt, wer eine Aufstiegsfortbildung nach den Bestimmungen der Handwerksordnung (z.B. Meisterinnen und Meister), des Berufsbildungsgesetzes, eine Fachausbildung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachschule (z.B. staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker), eine Fortbildung im Sinne des Seemannsgesetzes (z.B. Offiziere mit Seemannspatent) oder eine Fortbildung aufgrund einer landesrechtlich geregelten Fortbildungsmaßnahme für Berufe im Gesundheitswesen sowie im sozialpflegerischen oder pädagogischen Bereich absolviert hat.
     
  2. Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung ohne Eignungsprüfung
    Wer eine mindestens zweijährige fachähnliche Berufsausbildung abgeschlossen hat und im erlernten Beruf mindestens drei Jahre tätig war, ist berechtigt, ein grundständiges Studium an der Hochschule aufzunehmen, das der bisherigen Ausbildung entspricht.
     
  3. Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung mit Eignungsprüfung
    Wer eine mindestens zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen hat und im erlernten Beruf mindestens drei Jahre tätig war, jedoch eine fachlich nicht mit der Ausbildung und Berufserfahrung verwandte Studienrichtung wünscht, muss die Studierfähigkeit in dem Fach mit einer Zugangsprüfung nachweisen.

Die fachlich ähnlichen Berufsausbildungen für die Studiengänge des Fachbereichs Duales Studium sind in der Richtlinie zur Regelung der Zugangsprüfung enthalten.

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