Labore

Studierende können in den Laboren des Fachbereichs Duales Studium ihr erworbenes Wissen praktisch anwenden. Theoretische Kenntnisse werden im Labor vertieft und praxistauglich gemacht.

Der Fachbereich Duales Studium verfügt am Standort Lichtenberg über elf Labore, die mit modernster Technik und zahlreichen Arbeitsplätzen ausgestattet sind. Diese Labore stehen Studierenden aller Fachrichtungen des Dualen Studiums offen – zum Experimentieren und zur praktischen Überprüfung theoretischer Fachkenntnisse.

Das Labor für Automatisierungstechnik ist ein integrales Labor im Bereich Technik. Mithilfe von speziellen Lehr- und Lernmodellen können die theoretischen Kenntnisse der Energie- und Automatisierungstechnik erprobt und vertieft werden. Insgesamt stehen 20 Laborplätze mit modernster Ausstattung zur Verfügung.

Trainingsinhalte auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik umfassen:  

  • moderne programmierbare Steuerungen und Regler
  • Sensoren und Aktoren
  • industrielle Vernetzung
  • informationstechnische Aufbereitung von fertigungs- und verfahrenstechnischen Prozessen von der Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMI, HMI, Visualisierung)
  • bis hin zur vertikalen Integration (BDIS, PAM, QMS, ERP, MES)
  • pneumatische und hydraulische Systeme für die Steuerungstechnik

Trainingsinhalte im Bereich Energietechnik:

  • elektrische Maschinen, Bauelemente und Schaltungen der Leistungselektronik
  • elektrische Antriebstechnik inklusive Regelungsverfahren
  • Solar- und Windkraftanlagen

Innerhalb von Studienarbeiten entwickeln Studierende technische Systeme, um die Labore des Bereichs Technik zu vervollständigen und weiterzuentwickeln. Außerdem sind sie in Kooperationsprojekte mit Partnern aus der Wirtschaft (Industrie und Handwerk) involviert. Dazu arbeiten die Studierenden u.a. an:

  • Projektierungs- und Programmierarbeitsplätzen (Engineering-Tools) in den Bereichen Schaltungsentwurf und -simulation
  • Schaltplanerstellung
  • Konstruktion elektrotechnischer Anlagen
  • Softwareentwicklung für industrielle Steuerungen nach EN 61131.3
  • Netzwerken und Visualisierungen
  • Datenbankentwicklung
  • Modellierung von fertigungs- und verfahrenstechnischen Prozessen
  • Automatisierung von Messaufgaben (QMS, industrielle Bilderkennung)

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Juriy Plotkin
Betreuung: Laboringenieur Dipl.-Ing. (FH) Peter Zeh
Raum: 6B.156

Das Labor für Baustoffkunde und Geotechnik vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse auf den Gebieten der Bodenmechanik, Baustoffkunde, Straßen- und Erdbau sowie im Grundbau. Die Studierenden lernen die Methoden der Baugrundansprache und Ermittlung bodenmechanischer Kenngrößen kennen.
 
Im Fokus stehen Experimente zur Ermittlung des Spannungs-, Verformungs- und Bruchverhaltens von Lockergesteinen. Mithilfe von Triaxial- und Durchlässigkeitsversuchen erlernen und erproben die Studierenden die verschiedenen Methoden zur Baugrunduntersuchung. Feldversuche vermitteln Kenntnisse der Baugrunderkundung und der Qualitätssicherung im Erd- und Straßenbau.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Peter Wotschke
Betreuung: Laboringenieur Dipl.-Ing. (FH) Reiner Riefling
Raum 6B.056

Das Labor für Baumesstechnik und Bauphysik ist ein integrales Labor im Bereich Technik. Dort erwerben die Studierenden theoretische und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten des Messens physikalischer Größen mithilfe moderner, PC-gestützter Messtechnik.

Im Fokus stehen Methoden zur Messung mechanischer und physikalischer Kenngrößen (z.B. Kräfte, Drücke, Längen, Wärmeleitung, Schallintensität).

Einen breiten Raum nehmen Versuche zur Bestimmung des Spannungs-, Deformations- und Bruchverhaltens von Werkstoffen ein. Dies betrifft metallische Stoffe und Kunststoffe ebenso wie mineralische Stoffe, Holz und Naturfasern. Für vermessungstechnische Aufgaben stehen ein Tachymeter sowie Nivelliergeräte und Laserdistanzmesser zur Verfügung. Dank eines komplexen Schallprüfstands können Studierende verschiedene Experimente zur Untersuchung von Geräusch- und Lärmbelastungen in den Bereichen Schallschutz und Raumakustik vornehmen. Zur Untersuchung des wärmetechnischen Verhaltens von Materialien und Konstruktionen dient ein Thermografie-Messsystem. Zudem kommt ein Klimaschrank mit integrierter Hotbox zum Einsatz. Den Studierenden steht leistungsfähige Software zur Verfügung, um Experimente zu simulieren und auszuwerten.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Annette Detzel
Betreuung: Laboringenieur Dipl.-Ing. (FH) Reiner Riefling
Raum: 6B.051

Das Labor für Informationstechnik ist ein modern ausgestattetes PC-Labor, das vorwiegend von den technischen Fachrichtungen genutzt wird. Studierende der Fachrichtung Informatik können dort Fähigkeiten im Bereich der Software-Entwicklung erwerben und erproben.
 
Zu Beginn ihres Studiums erhalten die Studierenden eine fundierte Ausbildung im Programmieren. Sie lernen sowohl die strukturierte als auch die objektorientierte Programmierung mit verschiedenen Programmiersprachen kennen. Zudem werden sie im Bereich Software-Engineering mit allen Phasen des Software-Entwicklungsprozesses ausgebildet.
 
Im Hauptstudium wird der praktische Einsatz von Datenbanksystemen anhand von verschiedenen installierten Datenbanken vermittelt. Daneben sind die Studierenden in spezielle Projektarbeiten (z. B. in der Client / Server-Entwicklung) involviert.
 
Im Labor sind auch allgemeine betriebssystemspezifische Übungen möglich, da neben Windows auch Linux als weiteres Betriebssystem installiert ist. Außerdem stehen verschiedene Anwendungen zum Software- Engineering, Projektmanagement, Data Mining, Künstliche Intelligenz und zum Erstellen von 3D-Animationen zur Verfügung.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dagmar Monett-Diaz
Betreuung: Laboringenieur Dipl.-Ing. (FH) René Hoffmann
Raum: 6B.052

Das Labor für Multimedia und Kommunikationstechnik – kurz: Medienlabor – wird vorwiegend von Studierenden der Fachrichtung Informatik genutzt. Von modern ausgebildeten Informatikern/innen wird erwartet, dass sie nicht nur Webseiten professionell gestalten, sondern darüber hinaus mit den Medien Audio und Video professionell umgehen können. Im Medienlabor stehen den Studierenden hierzu PC, Software, Hardware, Mikrofone, Mischpult, Kamera und Beleuchtung zur Verfügung. (Die derzeitige maximale Videoauflösung beträgt 4K.)
 
Ein weiterer Schwerpunkt: die Möglichkeiten der Kommunikationssoftware, der Computergrafik und von Streaming Video. In praxisnahen Projekten werden Konzepte der Bildverarbeitung vermittelt.

Wie in den anderen Laboren des Fachbereichs Duales Studium können die Studierenden im Medienlabor auch ihre Studienarbeiten anfertigen. Außerhalb des regulären Unterrichts wird das Medienlabor genutzt, um audiovisuelle Unterrichtsmaterialien für die Dozenten/innen des Fachbereichs anzufertigen oder zu bearbeiten.

Das Medienlabor versteht sich als konkrete Antwort auf die Forderungen der Unternehmen, Informatiker/innen in den Möglichkeiten der modernen Multimediatechniken intensiv auszubilden.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Gerrit Kalkbrenner
Betreuung: Dipl.-Inf. (FH) René Hoffmann
Raum: 6B.155

Das Maschinenbaulabor ist ein integrales Labor im Bereich Technik. Es ist mit Werkzeugmaschinen, Messeinrichtungen und interdisziplinären experimentellen Versuchsständen ausgestattet. Die Studierenden können ihre erworbenen theoretischen Fähigkeiten im Labor praktisch anwenden und ausbauen.

Im Maschinenbaulabor finden experimentelle Untersuchungen auf dem Gebiet der Produktionstechnik statt. Außerdem können die Studierenden anwendungsorientierte Kenntnisse über technische Mechanik, Thermodynamik, Strömungsmechanik und Festigkeitslehre vertiefen.

Das Labor wird im Rahmen zahlreicher Lehrveranstaltungen u.a. für Laborübungen und Studienarbeiten genutzt. Die vermittelten Lehrinhalte decken ein breites Anwendungsspektrum ab: von der Organisation und Auswertung fertigungstechnischer Versuchsreihen bis hin zur Programmierung eines Industrieroboters.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Michael Schomäker
Betreuung: Laboringenieur Dipl.-Ing. (FH) Peter Erhardt
Raum: 6B.055

Das CAD-Labor (Computer Aided Design) ist ein modern ausgestattetes PC-Labor mit hochwertiger Anwendungssoftware für Studierende technischer Fachrichtungen.
 
Studierende der Fachrichtung Maschinenbau vertiefen ihre Handlungskompetenzen im Bereich ingenieurtechnischer Berechnungen. Auf dem Gebiet der rechnerunterstützten Konstruktion und Arbeitsplanung fertigen sie Konstruktionsentwürfe an, erstellen CAD-Modelle und planen Bearbeitungsprozesse auf CNC-Maschinen. Sie lernen, wie man Roboter programmiert, und erschließen sich die Methode der Finiten Elemente (FEM). Darüber hinaus werden sie mit den Grundlagen der Informatik und speziellen Simulationsverfahren vertraut gemacht.
 
Die Studierenden der Fachrichtung Bauwesen werden mit Verfahren für bauphysikalische Berechnungen, Ausschreibungs- und Kalkulationsverfahren im Bauwesen sowie Baukonstruktionsmethoden vertraut gemacht. Ihnen wird der Umgang mit moderner CAD-Software vermittelt und im Bereich Tragwerkslehre lernen sie, wie mit FEM-Programmen sowie baustatischer Software gearbeitet wird. Des Weiteren werden rechnergestützt Probleme der Geotechnik behandelt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Baumanagement“ werden rechnergestützte Methoden der Projektsteuerung und -planung vorgestellt.
 
Die Labor-Rechner verfügen neben der Windows-Plattform auch über eine Linux-Ebene. Damit steht das CAD-Labor auch für Studierende der Informatik zur Verfügung, um Software-Engineering und spezielle Programmiertechniken zu erlernen.
 
Im CAD-Labor können Studienarbeiten einschließlich zugehöriger Dokumentationen und Konstruktionszeichnungen (bis A0-Format) angefertigt werden.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Kurzawa
Betreuung: Dipl.-Ing. Daniela Ungewiss
Raum: 6B.151

Im Labor für Messtechnik und Elektronik – kurz: E-Labor – werden traditionell Studierende der Fachrichtungen Informatik und Maschinenbau unterrichtet. Aber auch Studierende der Industriellen Elektrotechnik können dort ihre Laborpraxis in den naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagenfächern absolvieren.

Daneben ist die Ausstattung des E-Labors vor allem für die Ausbildung im Fach Embedded Systems geeignet, das sowohl für die Informatik als auch für die Elektrotechnik bedeutend ist. Mithilfe von praxisnahen Modellen und Versuchsaufbauten und modernsten Mikrocontroller-Baugruppen lernen die Studierenden, konkrete Aufgaben in Softwarelösungen umzusetzen. Auf diese Weise sind bereits viele ausgezeichnete Open-Source-Projekte entstanden.
 
Alle Arbeitsplätze sind mit modernen Mess- und Signalgeräten ausgerüstet. Diese lassen sich dank des modularen Einschub-Systems jederzeit an individuelle Anforderungen anpassen. Darüber hinaus stehen vernetzte PCs mit speziellen Steckkarten bereit, mit denen computergestützte Versuche und Messungen möglich sind. Als Betriebssysteme werden hauptsächlich Linux und Windows eingesetzt.
 
Das E-Labor wird von Studierenden der Informatik intensiv für die Anfertigung von Studienarbeiten genutzt, auch in Zusammenarbeit mit anderen technischen Fachrichtungen oder externen Kooperationspartnern.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Michel Barten
Betreuung: Dipl.-Ing. (FH) Peter Zeh
Raum: 6B.158

In den drei Laboren der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik können Studierende multifunktional und fachrichtungsübergreifend arbeiten. Die Labore verfügen über LAN, WLAN und Smartboard-Technik, insgesamt stehen über 30 PC-Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Studierenden können verschiedene Softwareanwendungen für modulbezogene Übungen und Projekte nutzen.

Die HWR Berlin ist vertraglich mit dem SAP-UCC (University Competence Center) an der Universität Magdeburg verbunden. Auf diese Weise werden die SAP-Anwendungssysteme SAP ECC, SAP BW 7.4 und SAP HANA rechnerfern genutzt. Für die Lehre können zusätzlich auch Open-Source-Anwendungen bereitgestellt werden.

Fachleitung: Prof. Dr. Dorle Linz
Räume: 6A.367, 6A.368 und 6A.372

Der Fachbereich Duales Studium verfügt über drei EDV-Labore, in denen Studierende selbstständig und praxisorientiert arbeiten können. In den Laboren finden die Übungseinheiten für die Studierenden des Studiengangs BWL statt. Die angebotene Software unterstützt das Modul 303 - Wirtschaftsinformatik gleichermaßen wie spezielle Anwendungen im Bereich Finanz- und Rechnungswesen. Pro Labor stehen 32 PC–Arbeitsplätze zur Verfügung.

Auch die Planspiel-Software des Fachbereichs kann in den Laboren genutzt werden.
Im Einzelnen sind dies die folgenden Anwendungsprogramme und Softwaretools:

  • MS Office 2016
  • MindManager
  • TOPSIM-Planspiele
  • SPSS
  • SAP-Software des UCC an der Universität Magdeburg

Betreuung: Michael Endt
Tel. +49 30 30877-2042
Michael.Endt(at)hwr-berlin.de
Räume: 6B.369, 6B.370 und 6B.371

Dieses Labor wird gemeinsam mit dem Studiengang Informatik genutzt. Die vorhandenen PCs sind individuell konfigurierbar und vernetzbar. Somit ist das Netzwerklabor insbesondere für die Übungen
im Rahmen der Module zur Netzwerktechnik und Netzwerkkonfiguration geeignet.

Raum: 6B.357