Rechtspflege im Profil

Tradition trifft auf Moderne: Die Studiengänge am Fachbereich Rechtspflege verbinden – mit Blick auf verstärkt nachgefragte Berufsfelder – herkömmliche mit zukunftsweisenden Studieninhalten. Die Besonderheit: ein ausgeprägter Praxisbezug sowie interdisziplinäre Angebote.  

Der Fachbereich Rechtspflege bietet rechtswissenschaftlich interessierten jungen Menschen das Beste aus zwei Welten: Einerseits traditionelle Studiengänge, die auf eine Laufbahn im gehobenen Justizdienst der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie auf eine Beschäftigung bei Städten, Gemeinden oder gemeinnützigen Organisationen vorbereiten. Andererseits werden auch neue, zukunftsweisende Studiengänge angeboten, die für Tätigkeitsfelder im privaten Sektor (z.B. Start-up-Unternehmen, Konzerne oder Banken und Versicherungen) sowie für Berufe ausbilden, die zukünftig verstärkt nachgefragt werden – etwa im Bereich der Betreuung, Vormundschaft und Pflegschaft. 

Ausgeprägter Praxisbezug, interdisziplinärer Ansatz

Am Fachbereich lehren Dozentinnen und Dozenten mit hoher didaktischer und fachlicher Expertise, insbesondere in den Bereichen Insolvenz-, Vollstreckungs-, Betreuungs-, Familien-, Immobilien-, Grundstücks-, Handels- und Gesellschaftsrecht. Interdisziplinäre Ansätze spielen im gesamten Studienangebot eine wichtige Rolle: Vermittelt werden Schnittstellenkompetenzen zwischen den Bereichen Wirtschaft und Recht, im Fernstudiengang Betreuung/Vormundschaft/Pflegschaft kommen außerdem sozialwissenschaftliche Schlüsselkompetenzen hinzu.  

Die Studierenden profitieren vom ausgeprägten Praxisbezug aller Studiengänge. So werden als fester Bestandteil des Studiengangs Recht im Unternehmen zwei Praktika absolviert. Die Ausbildung erfolgt nah am Fall und häufig wird intensiv in Kleingruppen gelernt. Die Studiengänge Gepr. Notarfachwirt/in, Gepr. Rechtsfachwirt/in sowie der Masterstudiengang Betreuung/Vormundschaft/Pflegschaft werden berufsbegleitend angeboten.