Institut für Verwaltungsmodernisierung und Polizeireform in Mittel- und Osteuropa (IMO)

Das Institut für Verwaltungsmodernisierung und Polizeireform in Mittel- und Osteuropa (IMO) wurde 2008 als Zentralinstitut der Hochschule gegründet. Es ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Entwicklungs-, Bildungs- und Beratungsprojekte in den Bereichen

  • Verwaltungsmodernisierung und
  • Polizeireform

in den Ländern Mittel- und Osteuropas (MOE), Asien und Afrika.

Zu den Aufgaben des Instituts gehören die länderbezogene Forschung in den Bereichen Recht, Verwaltung und Sicherheit sowie die Entwicklung, Organisation und Durchführung von internationalen Studiengängen und Fortbildungsveranstaltungen im Kontext des Lifelong Learning Programms der EU. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Bildung und Unterstützung wissenschaftlicher Netzwerke und mobilitätsfördernder Kooperationen.
 
Die thematischen Schwerpunkte des IMO sind:

  • Politikreform: Rechtsstaat, Demokratie und Zivilgesellschaft
  • Verwaltungsreform und Verwaltungsaus- und -fortbildung
  • Gerichtsreform, Polizeireform
  • Strafrecht und Kriminologie
  • Internationale polizeiliche Zusammenarbeit; Korruptionsbekämpfung
  • Globalisierte Sicherheitsdienstleistungen

Das IMO hat als Zentralinstitut die Aufgabe, das Internationalisierungsprogramm der Hochschule mitzugestalten und weiterzuentwickeln, um das Institut zum Kompetenzzentrum für Projekte in Mittel und Osteuropa, Asien und Afrika auszubauen. Das IMO ist gemäß § 83 des Gesetzes über die Hochschulen im Land Berlin (Berliner Hochschulgesetz – BerlHG) ein Zentralinstitut der Hochschule.
 
Die Organe des IMO sind der Institutsrat und sein Direktor bzw. seine Direktorin.

Dem Institutsrat gehören an: Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen, akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des International Office und des IMO, sowie Studierende der Hochschule.

Die Geschäftsstelle des IMO befindet sich auf dem Campus Lichtenberg.

Der Beirat des IMO hat die Aufgabe, das Institut in allen Angelegenheiten zu beraten. Er unterstützt das Institut bei der Pflege von Beziehungen zu Drittmittelgebern aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Polizei und spricht – im Hinblick auf die nationalen und internationalen Kontakte und Projekte - Empfehlungen aus.

DAAD Programm Ost-West Dialog- Ostpartnerschaften 2018-2020

Das Programm Ostpartnerschaften will bestehende Hochschulpartnerschaften festigen und neue Partnerschaften initiieren sowie die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre fördern.

Deutsch- Serbische Kooperation zwischen Fachbereich 2 und der Universität Belgrad

Auch 2018 unterstützt der Fachbereich Duales Studium der HWR Berlin in Kooperation mit dem IMO der HWR Berlin als Pilotprojekt in Serbien die Fakultät für Organisationswissenschaften der Universität Belgrad bei der Entwicklung eines dualen Studienprogramms Wirtschaftsinformatik. Eine gemeinsame Summerschool in Montenegro ist geplant.

Publikation von Beiträgen des 10th World Congress of Constitutional Law (IACL-AIDC) in Seoul Juni 2018 in der Schriftenreihe des IMO

Unter dem Titel „Violent Conflicts, Crisis, State of Emergency, Peacebuilding: Constitutional Problems, Amendements and Interpretation“ werden Beiträge von ca. 30 Autorinnen und Autoren aus mehr als 20 Ländern in Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika in einem von Prof. Dr. Oesten Baller, der an dem Weltkongress teilgenommen hat, herauszugebenden Buch im Frühjahr 2019 als neuer Band in der Schriftenreihe des IMO erscheinen.

Summerschool 2017 am Campus Lichtenberg

Vom 14.5.-24.5.2017 fand eine deutsch-ukrainisch-polnische Summerschool zum Thema „Europe – Integration and/or Desintegration“ am Campus Lichtenberg unter Leitung von Prof. Dr. Oesten Baller mit Professorinnen und Professoren sowie Studierenden aus den drei Ländern statt.