Deutsch-Ukrainisch-Kasachische Summer School an der HWR Berlin

Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt finanzierten Förderprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) fand vom 17. bis 24. Juni 2019 die 10. Summer School für Recht und öffentliche Verwaltung am Campus Lichtenberg der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin).

Der Präsident des HWR, Prof. Dr. Andreas Zaby, Maxym Yemelianov (Botschaftsrat der Botschaft der Ukraine), Dr. Yerbulat Seilekhanov (Botschaftsrat der Botschaft von Kasachstan) und Prof. Oesten Baller begrüßten die Studierenden aus der Ukraine und zum ersten Mal aus Kasachstan.

Die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Summer School waren PhD-, Master- und Bachelor-Studierende der Akademie für öffentliche Verwaltung unter dem Präsidenten der Republik Kasachstan, der Nationalen Akademie für öffentliche Verwaltung unter dem Präsidenten der Ukraine (NAPA) in Kiew, den Regionalinstituten für Öffentliche Verwaltung in Charkiw, Dnipropetrowsk, Lemberg und Odessa, der Taras Shevchenko National University in Kiew und der Yaroslav Mudryi National Law University in Charkiw.

Die Themen der Summer School umfassten Vorträge und Diskussionen zum russisch-ukrainischen Konflikt, zur Dezentralisierung, zum deutschen Polizeirecht sowie Workshops zum Thema Verwaltungsgerichtsbarkeit am Verwaltungsgericht Berlin, Korruptionsbekämpfung und interkulturelle Kompetenz. Der letzte Tag war einem von Prof. Dr. Oesten Baller und Prof. Dr. Goran Mandic von unserer Partneruniversität in Belgrad geleiteten Planspiel „Hurrikan über Odessa“ gewidmet. Studierende des Bachelor Programms Sicherheitsmanagement nahmen an den Workshops und an dem Planspiel teil.

Exkursionen zum Deutschen Bundestag, nach Potsdam, zum Neuen Museum und eine Bootsfahrt rundeten die Veranstaltung ab. Die Abschlussfeier fand im Brauhaus Südstern statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert von einer interessanten Woche in Berlin.