Cultural Diversity

Chancengleichheit für alle Studierenden im Bildungssystem: Darauf hinzuarbeiten und interkulturelle Anerkennung zu fördern ist erklärtes Ziel des Diversity-Ansatzes an der HWR Berlin.

Im Partizipations- und Integrationsgesetz des Landes Berlin sind Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe in gesellschaftlich relevanten Bereichen gesetzlich festgeschrieben. Für die HWR Berlin bedeutet dies konkret, eine positive Einstellung gegenüber kultureller Diversität zu fördern. Heterogenität soll nicht nur theoretisch gelehrt, sondern praktisch gelebt werden – auf allen Ebenen und von allen Akteurinnen und Akteuren: den Studierenden, den Lehrenden und der Verwaltung.

„Internationalization at home“

In Forschung und Lehre ist diese strategische Schwerpunktsetzung sinnvoll, weil Diversität so als eine Querschnittsaufgabe betrachtet wird. Wenn Cultural Diversity von Beginn an konzeptionell mitbedacht wird, können Internationalisierungsbestrebungen der Hochschule mit einer konkreten Umsetzung im Hochschulalltag verknüpft werden – im Englischen wird dieses Konzept „internationalization at home“ genannt. Darunter ist die Gestaltung eines Dialogs zwischen Gesellschaft und Wissenschaft im regionalen und internationalen Kontext zu verstehen.

Um dieses Ziel Realität werden zu lassen, sollen Formen des Lernens etabliert werden, in denen die Besonderheiten der Hochschulkultur berücksichtigt werden. Operativ und wissenschaftlich umgesetzt werden diese Ansätze im Projekt Cultural Diversity – stets in Anlehnung an das Leitbild der HWR Berlin. Unsere Angebote sind interdisziplinär, interkulturell, prozess- und ressourcenorientiert sowie partizipativ.

Das Projekt Cultural Diversity besteht seit 2012 an der HWR Berlin und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2020 finanziert.

Mission

Cultural Diversity richtet sich in unterschiedlichen Angeboten an alle Akteur/innen der Hochschule, an Alumni und auch an Externe. Hierbei werden unterschiedliche Diversity-Dimensionen wie Alter, Gender, ethnische Herkunft (innere Dimensionen), Bildungsabschluss, Familie (äußere Dimensionen), Mitgliedsgruppen und Fachkulturen (organisationale Dimensionen) in ihrer Verwobenheit betrachtet und wissenschaftlich begleitet.
Das Projekt erwirkt verschiedene Maßnahmen als Bestandteil der Lehre, Forschung und Verwaltung. Unsere Angebote sind interdisziplinär, interkulturell, akteur/innen-, prozess- und ressourcenorientiert, partizipativ.
Wir verfolgen das Ziel Wissenschaft mit Gesellschaft zu verbinden, indem lokale Ressourcen als Potenziale mit globalen Phänomenen an der HWR Berlin treffen.
Unsere Mission besteht darin, die Hochschule als Begegnungsort zu gestalten, in dem Lern und-Wissensräume geschaffen und geteilt werden.

Das Cultural Diversity als Programm umfasst zwei fachbereichsspezifische und -übergreifende Maßnahmen:

  • Cross Cultural Mentoring ist ein Angebot für alle Studierende, die an der HWR Berlin ein grundständiges Studium absolvieren. Es fördert den Austausch zwischen praxiserfahrenen Professionals (Mentor/innen) und Studierenden (Mentees).
     
  • Cross Professional (Cross P) ist ein interdisziplinärer Workshop für alle Hochschulmitglieder der HWR Berlin. Ziel ist es akteur/innen-, prozess-und ressourcenorientiert Erfahrungen im Hochschulkontext einzubringen und zu reflektieren.