Cross Cultural Mentoring (CCM)

Das Programm fördert den Austausch zwischen praxiserfahrenen Fachkräften und Studierenden. Wesentlicher Bestandteil ist neben dem interkulturellen Ansatz vor allem der intergenerationelle Aspekt.

Die Geschichte der HWR Berlin mit ihren diversen Ausrichtungen verstehen wir selbst bereits als Ausdruck von Pluralität. Davon ausgehend legt die Hochschule großen Wert auf die Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen. Eine zusätzliche Komponente kommt ins Spiel, wenn Bildungsinhalte und die Vorbereitung auf die berufspraktischen Anforderungen nach dem Studium aufeinander abgestimmt werden.

Cross Cultural Mentoring (CCM) möchte diesen wichtigen Aspekt als Angebot unterstützen und erweitern. Konkret bedeutet dies, dass so genannte Professionals, also Berufstätige mit qualifizierter Ausbildung, und Studierende zusammengebracht werden, um sich – als Mentoren/innen und Mentees – fachlich und außerfachlich untereinander auszutauschen. Cross Cultural Mentoring ist ein Angebot für alle Studierenden, die an der HWR Berlin ein Studium absolvieren.

Pluralität als Chance begreifen

Je nach Unternehmenskultur unterscheidet sich die Frage der interkulturellen Kompetenz. Die Grundidee des Programms: Die Teilnehmenden lernen Dialog- und-Feedback-Kulturen aus anderen Perspektiven kennen und erproben soziale Kompetenzen im gegenseitigen Austausch. Cross Cultural Mentoring begreift Pluralität als Chance – und greift auf Potenziale und Ressourcen durch die Mentoren/innen und Mentees zurück.

Die Mentoring-Paare (Tandems) werden „cross“ gebildet. Das Matching erfolgt one-to-one: Mentorinnen oder Mentoren und Mentees begegnen sich auf Augenhöhe. Die Besonderheiten der Studierenden hinsichtlich ihrer ethnischen und sozialen Herkunft sind ausschlaggebend für das Matching. Dabei wird soweit möglich auf Diversität und Durchlässigkeit geachtet. Studierende mit Migrationshintergrund werden z.B. mit Mentorinnen oder Mentoren ohne Migrationshintergrund zusammengeführt und umgekehrt. Detaillierte Informationen hierzu finden sich im Berliner Partizipations- und Integrationsgesetz (§ 2).

Beim fachlichen Matching werden Studierende mit Mentorinnen oder Mentoren aus derselben Fachrichtung zusammengebracht. So treffen beispielsweise Studierende vom Fachbereich Rechtspflege auf Mentorinnen oder Mentoren mit einem juristischen Hintergrund. Studierende erhalten somit die Chance, vom impliziten Wissen der Mentorinnen und Mentoren zu profitieren und Erfahrungen zu sammeln, die sie auf ihr späteres berufliches Umfeld vorbereiten.

Das außerfachliche Matching sieht vor, dass Studierende mit Mentorinnen oder Mentoren aus einer ihnen noch fremden Unternehmenskultur zusammengebracht werden. Dabei sind nicht fachliche Fragestellungen, sondern z.B. Verhaltensweisen und Habitus in der Berufspraxis relevant.

Bewerbung
Interessierte können sich fortlaufend mit einem Lebenslauf und einem persönlichen Brief (persönlicher Werdegang, Interessen und Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen etc.) bewerben.
 
Matching

Durch das Matching wird ein Tandem zusammengestellt. Nach der Bewerbung erfolgen Einzelgespräche, in denen über persönliche Präferenzen, fachliches und/oder außerfachliches Matching sowie Interessen und angestrebte Ziele gesprochen wird.
 
Tandem-Treffen
Regelmäßige Gespräche zwischen Mentees und Mentorinnen oder Mentoren werden empfohlen, z.B. im Abstand von vier Wochen.
 
Zertifikat

Das Zertifikat wird den Mentees bei der jährlichen Abschlussveranstaltung verliehen.
 
Rahmenprogramm

  • Zusätzlich zum Mentoring wird folgendes Begleitprogramm angeboten:
  • Einführungsseminare für Mentees (Orientierung, Teambildung, Zielfindung)
  • Auftakt- und Abschlussveranstaltung (festlicher Beginn und Abschluss eines Mentoring-Jahrgangs)
  • Stammtische für Mentees und Mentoren/innen (Vernetzung und informeller Austausch)

Kontakt

Isolde Drosch

Sprechzeiten:

Campus Schöneberg
Haus A, Raum 3.35
Do 16.00–17.45 Uhr und nach Vereinbarung
In der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

Campus Lichtenberg
1. 0061
Di und Mi: Termine nach Vereinbarung