04.12.2019 — Pressemitteilung 63/2019Pressemitteilung 63/2019 | 04.12.2019

Startup Incubator Berlin

Boosting Startups @ HWR Berlin

HWR Berlin als einzige Berliner Hochschule im Förderschwerpunkt »Regional vernetzen« unter den Gewinnern im BMWi-Wettbewerb EXIST. Erfolg für Startup Incubator Berlin und Entrepreneurship Education.

Die HWR Berlin gehört zu den Preisträgern im Förderwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums EXIST-Potentiale. Arne Meyer-Haake, Christian Gurol, Julia Gunnoltz und Prof. Dr. Andreas Zaby
Die HWR Berlin gehört zu den Preisträgern im Förderwettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums EXIST-Potentiale. Arne Meyer-Haake, Christian Gurol, Julia Gunnoltz und Prof. Dr. Andreas Zaby (v. l. n. r.). Foto: Sylke Schumann, HWR Berlin

Zwei Millionen Euro erhält die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin für die kommenden vier Jahre, um die Gründungsförderung strategisch auszubauen. 220 Universitäten und Fachhochschulen aus allen Bundesländern hatten sich am Förderwettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beteiligt. Die HWR Berlin war mit ihrem Konzept unter dem Titel „Boosting Startups @ HWR Berlin“ in der Kategorie „Regional vernetzen“ angetreten.

„Das erfolgreiche Abschneiden der Fachhochschulen im Förderwettbewerb zum Ausbau ihrer Gründungszentren unterstreicht einmal mehr, wie sehr die Bundesregierung bei Startups und Gründungsbetreuung auf Praxisorientierung setzt“, sagt Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin. „Dass die HWR Berlin zu den Gewinnerinnen zählt, ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Wir freuen uns sehr, als einzige Berliner Hochschule in der Förderlinie für fortgeschrittene Gründungshochschulen erfolgreich gewesen zu sein und werden das Geld nutzen, um unsere Angebote weiter auszubauen“, so Zaby.
 
Ziel ist es, die Gründungskultur in der Hauptstadtregion durch die Verzahnung der HWR Berlin mit Akteur/innen des regionalen Startup-Ökosystems und internationalen Partnerhochschulen zu stärken. Als wichtige Erfolgsfaktoren erachtet der Leiter des Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der HWR Berlin, Christian Gurol, das Team und den Austausch zwischen den Startups. „Wir bieten mit unserem Gründungszentrum die Plattform und eine breit aufgestellte, intensive Unterstützung an, damit aus Gründungsinteressierten Teams werden, aus Ideen marktreife Projekte und Dienstleistungen und Unternehmen gegründet werden“, erklärt er. 

Die Besonderheit an dem Startup Hub mit Standorten am Campus Schöneberg und im A32 Entrepreneurs Forum Berlin Siemensstadt ist, dass die Teams nach der Lean-Startup-Methode arbeiten. Im Kern geht es darum, potenzielle Kund/innen frühzeitig einzubinden, um die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen von Anfang an eng an den Bedürfnissen des Marktes auszurichten. Die Strategie geht auf: ca. 95 Prozent der Startups gründen nach dem „Berliner Startup Stipendium“ Kapitalgesellschaften und werden selbst zu Wirtschaftsakteur/innen. „Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Sie bringen Innovationen voran, sind Motor des strukturellen Wandels und schaffen Arbeitsplätze der Zukunft“, unterstrich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Bekanntgabe der Preisträger/innen des EXIST-Potentiale-Förderwettbewerbs.   

Auf dem Gründungsradar 2018 des Stifterverbandes der deutschen Wissenschaft war die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin als eine der besten Fachhochschulen Deutschlands hervorgegangen. Mit den Mitteln des Bundesministeriums kann sie die erfolgreiche Gründungsförderung fortsetzen und weiterentwickeln, als Mitglied im Netzwerk der erfolgreichen deutschen Gründungshochschulen Impulse holen. Die HWR Berlin setzt für den strategischen Ausbau vier Schwerpunkte: 

  • HWR Berlin Startup Boosters: ein regionales Netzwerk, das direkt den betreuten Startups zugutekommt
  • Ausgründung der HWR Berlin zur wirtschaftlichen Verwertung, um kommerzielle Aktivitäten bedarfsorientiert anzubieten
  • Open Startup Academie: ein regionales Netzwerk, das die institutionalisierte Verankerung der HWR Berlin im regionalen Startup-Ökosystem sichert
  • International Startup Community: Wissens- und Personen-Transfer zwischen Partnerhochschulen zur Unterstützung des regionalen Netzwerks.

„Wir schaffen die Rahmenbedingungen, unter denen sich kreative Startup-Teams gemeinsam mit etablierten Unternehmen gut entwickeln können und bieten somit einen Kristallisationspunkt für den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft “, so Zaby.

Mehr Infos:

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin)
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin zählt mit 11 000 Studierenden zu den großen staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards und einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studiengangsportfolio umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in 60 Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin ist größter Anbieter von dualen Studiengängen und kooperiert mit über 700 Unternehmen. Sie fördert den Wissens- und Technologietransfer und unterstützt Gründungsaktivitäten über den Startup Incubator Berlin. Die Hochschule unterhält 170 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“. Deutschlandweit führend bezogen auf die Internationalisierung von BWL-Studiengängen belegt die HWR Berlin Spitzenplätze im deutschlandweiten Ranking des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Aus einer bundesweiten Umfrage von DEUTSCHLAND TEST ist die Hochschule wiederholt als „TOP Business School“ im Weiterbildungsbereich hervorgegangen. Die HWR Berlin unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

www.hwr-berlin.de