BWL / Industrie

Der Studiengang Betriebswirtschaftslehre / Industrie ist durch seine duale Struktur bestens geeignet, schon in der Studienzeit nicht nur betriebswirtschaftlich-theoretische Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch schon ein breites, betriebspraktisches Know-how sowie Erfahrungen im kooperativen Arbeiten. Die Umsetzung des Gelernten in Managementaufgaben wird regelmäßig im Rahmen theoriegestützter Projekte trainiert. Über die Vertragsbindung an ein kooperierendes Partnerunternehmen unterliegt das Studium einer straffen Organisation bei kurzer Studiendauer.

 

BWL/Industrie ist ein Bachelor-Studiengang mit akkreditiert qualitätsgesicherten Studieninhalten, sowohl allgemein betriebswirtschaftlicher wie auch spezifisch industrieorientierter Prägung. Er qualifiziert für gehobene Fach- und Führungsaufgaben mit einem fachlich relevanten, breiten Anwendungsspektrum, insbesondere Materialwirtschaft, Rechnungswesen, Vertrieb und Personalwesen. Dieses Angebot ist aus der Sicht von Partnerunternehmen der Industrie interessant, weil von auf dualem Wege ausgebildeten Hochschulabsolventen eine schnelle Anpassung an die Erfordernisse der Praxis erwartet werden kann, es ist aus der Sicht vieler Studieninteressierter erstrebenswert, weil praxisgestütztes Lernen das Verständnis der Sachzusammenhänge fördert und schneller zum Erfolg führt.


Eckdaten

Fachbereich Fachbereich Duales Studium
Abschluss Bachelor of Arts
Form duales Vollzeitstudium
Beginn immer zum 01.10.
Studiendauer 6 Semester
Studienplätze 70
Akkreditierung Der Studiengang ist von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS e.V.) erfolgreich akkreditiert und als Intensivstudium mit 210 Leistungspunkten bewertet worden.

Seitenanfang


Berufsfelder

Gehobene Fach- und Führungsaufgaben betriebswirtschaftlicher Thematik: häufig Projektbetreuungen im Marketing, in der Beschaffung und Logistik und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Seitenanfang


Studienaufbau

Die Studieninhalte des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre / Industrie sind an den besonderen Erfordernissen des Einsatzes eines betriebswirtschaftlich orientieren Mitarbeiters im Wirtschaftssektor Verarbeitende Industrie ausgerichtet, so dass Themen der industrietypischen Funktionsbereiche Einkauf, Fertigung und Absatz an verschiedensten Stellen des Curriculums besondere Beachtung erfahren. Da es jedoch anders als in Dienstleistungsbranchen für ein aus Branchenperspektive so heterogenes Konglomerat verschiedenster Unternehmen und Betriebsstätten kein vergleichbar gemeinsames, unternehmensübergreifendes und zugleich gegenüber anderen Sektoren eindeutig abgrenzendes Produkt- und Verfahrenswissen gibt, denn Material-, Produktions-, Erzeugnis- und Absatzwege – Know-how gehören zu den ganz spezifischen Assets jedes einzelnen Unternehmens, deren Kenntnis nur in den Partnerunternehmen vermitteln werden kann, wird den Absolventen dieser Fachrichtung ein eher breites, komplexe betriebliche Prozesse integrierendes, betriebswirtschaftliches Verständnis betrieblicher Strukturen mit auf den Berufsweg gegeben, das ihnen die Einordnung, Wertung und Gestaltung des jeweils unternehmensindividuellen Leistungsvermögens in effizienten Prozessen erleichtert. Zu diesem Ziel führen die Module der Speziellen Betriebswirtschaftslehre, also Materialwirtschaft und Produktion und - für viele unserer Partnerunternehmen von besonderer Bedeutung - die beiden industriespezifischen Marketing-Module im dritten und vierten Semester sowie ergänzend, wenn auch der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre zugeordnet, das Modul Organisation & Personalmanagement.

 

Die hier behandelten, weitgehend industriefokussierten Themen prägen insbesondere auch das Vertiefungsstudium im fünften und sechsten Semester, da als Vertie­fungs­module mit Wahlmöglichkeit zu belegen –zwei pro Semester, mit i. d. R. thematisch bindender Belegung für beide Semester:

  • Marketing I und II,
  • Material- und Produktionswirtschaft I und II,
  • Finanz- und Rechnungswesen I und II,
  • Personalmanagement/Organisation I und II,
  • Dienstleistungsmanagement I und II.

 

Damit wird den Studierenden auch schon unter dem Gesichtspunkt der Vorbereitung auf angestrebte künftige Einsatzbereiche die Möglichkeit geboten, ein hohes Maß fachlicher Kompetenz auf aktuellem wissenschaftlichen Niveau zu erwerben und einzuüben. Dass darüber die zu jedem betriebswirtschaftlichen Studium gehörenden Struktur- und Rahmenthemen aus dem Externen und Internen Rechnungswesen, dem Wirtschaftsrecht und der Volkswirtschaftslehre nicht zu kurz kommen, zeigt die Modulübersicht.

 

Die zentrale Stellung der sektorspezifischen Themen wird über die Praxistransfermodule gestärkt. Denn die je Semester zwölfwöchige Ausbildungsphase im jeweiligen Ausbildungsbetrieb ist in das Studienkonzept eingebunden, eine unmittelbare thematische Verknüpfung mit vor- und/oder nachgelagert theorieorientierten Modulen erfolgt mittels der verschiedenen schriftlichen Prüfungsleistungen (erstes bis viertes und sechstes Semester) bzw. im Rahmen der mündlichen Transferprüfung (fünftes Semester). Da in diesen schriftlichen Prüfungsleistungen regelmäßig Projektaufgaben der Praxis verarbeitet werden, fungiert das Modul Projektmanagement als unverzichtbare Klammer zwischen theoriegeprägtem Studium und praxisorientierter Ausbildung.

 

Bleibt die Selbstverständlichkeit zu erwähnen, dass die genannten industrietypischen Module vielfacher Abstützung aus anderen Wissensbereichen bedürfen. Dem wird mit den Instrumentenmodulen, den Schlüsselqualifikationen zur Vermittlung von Methoden- und Sozialkompetenz und den Wahlpflichtmodulen zur individuellen Akzentsetzung Rechnung getragen.

Seitenanfang


Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten

Zugangsvoraussetzungen

  • Hochschulzugangsberechtigung (Abitur bzw. Fachhochschulreife) oder beruflich Qualifizierte (gemäß §11 BerlHG)
  • Ausbildungsvertrag mit geeignetem Unternehmen

Bewerbungszeitraum

  • Bewerbungsfristen werden von den Praxispartnern bestimmt
  • Zulassung an der Hochschule für alle Bewerber/innen laufend
  • keine Einschreibfrist

Kriterien für die Auswahl / Eignungstests

 

Im Rahmen der Ausbildungsleitungssitzung vom 03.11.2011 wurde zwischen den Unternehmensvertretern und der Fachleitung Industrie Einvernehmen darüber erzielt, dass zur Absicherung des Studienerfolges Qualitätsanforderungen an die Studienbewerber gestellt werden sollen. Man stimmte nachfolgende Kriterien ab:

  • Abiturdurchschnitt: nicht schlechter als 2,6
  • Mathematikpunkte: mindestens 7

In begründeten Ausnahmefällen sind in Absprache mit der Fachleitung Abweichungen möglich.

 

Die beim dualen Studium kooperierenden Partnerbetriebe wählen geeignete Bewerber/innen aus, denen sie den erforderlichen Ausbildungsvertrag anbieten. Die Hochschule führt bei dualen Studiengängen keine Auswahlverfahren durch.

Seitenanfang


Gebühren und Förderung

Studiengebühr keine
Semesterbeitrag Siehe aktueller
Studienförderung evtl. Förderung über BAföG

Seitenanfang


Ansprechpartner

Fachleiter

Prof. Dr. Elmar Erkens
Tel. +49 (0)30 30877-2270
elmar.erkens(at)hwr-berlin.de

Assistentin des Fachleiters

Peggy Pole
Tel. +49 (0)30 30877-2272
peggy.pole(at)hwr-berlin.de

Fachrichtungsbüro

Anke Damm
Tel. +49 (0)30 30877-2271
Anke.Damm(at)hwr-berlin.de

Fax: +49 (0)30 30877-2279

ESF-Ansprechpartnerin

Persönliche Beratung für duale Studiengänge

Diana Jurgec

studienberatung.dual(at)hwr-berlin.de

 

Sprech- und Öffnungszeiten

Do 15.00–17.00 Uhr

Campus Lichtenberg

Haus 5, Raum 54003

 

Telefonische Studienberatung

Tel.: +49 (0)30 30877-2000

Do 14.00–15.00 Uhr

 

Zentrale Studienberatung