Wirtschaftsinformatik
Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit der Analyse, Gestaltung und Nutzung von Informationssystemen in Wirtschaft und Verwaltung. Die Informationsverarbeitung beeinflusst die Strategien, Strukturen, Funktionen und Prozesse von Unternehmen stark und wird so zu einem entscheidenden Faktor im globalen Wettbewerb.
Wirtschaftsinformatik als interdisziplinäres Fach
Aus Sicht der Wissenschaftsgebiete arbeitet die Wirtschaftsinformatik interdisziplinär. Das Studium integriert Wissensgebiete der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik.
Wirtschaftsinformatik als Querschnittsfunktion
Die Wirtschaftsinformatik berät Unternehmen bezüglich IT und integriert Geschäftsprozesse. Das Studium vermittelt die Kompetenzen, um wirtschaftliche Entscheidungen vorzubereiten.
Eckdaten
| Fachbereich | Fachbereich Duales Studium |
| Abschluss | Bachelor of Science |
| Form | duales Vollzeitstudium |
| Beginn | immer zum 01.10. |
| Studiendauer | 6 Semester |
| Studienplätze | 90 |
| Akkreditierung | Der Studiengang ist von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS e.V.) erfolgreich akkreditiert und als Intensivstudium mit 210 Leistungspunkten bewertet worden. |
Berufsfelder
Wirtschaftsinformatiker/innen besitzen neben detaillierten betriebswirtschaftlichen Kenntnissen das Know-how der neuesten Informations- und Kommunikationstechniken. Ihre Doppelqualifikation macht sie zu begehrten Nachwuchskräften für alle Vertriebs- und Servicefunktionen.
Nach Abschluss des Bachelor-Studiums bieten sich für Wirtschaftsinformatiker/innen vielfältige Einsatzmöglichkeiten:
- als System- und Anwendungsspezialisten für betriebliche Informationssysteme,
- als Projekt- und Informationsmanager in Unternehmen und Organisationen unterschiedlicher Branchen,
- als Junior-Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Geschäftsprozesse und Informationsmanagement,
- als Vertriebs- und Servicemanager in Unternehmen der IT-Branche.
Studienaufbau
Dem interdisziplinären Charakter der Wirtschaftsinformatik folgend gliedert sich das Studium in wirtschaftswissenschaftliche Module, Informatik- und Wirtschaftsinformatikmodule.
Die wirtschaftswissenschaftlichen Module vermitteln ein breit gefächertes betriebswirtschaftliches Verständnis über Strukturen und Prozesse im Unternehmen sowie über volkswirtschaftliche Zusammenhänge:
- Betriebliche Funktionsbereiche I und II mit den Themen Materialwirtschaft, Produktion, Marketing, Personal und Management,
- Externes und Internes Rechnungswesen,
- Volkswirtschaftslehre,
- betriebwirtschaftsnahe Bereiche des Rechts.
Die Informatik-Kernmodule lehren das Basiswissen, das für Analyse, Entwurf und Einsatz betrieblicher Informationssysteme unabdingbar ist:
- Programmierungsgrundlagen, objektorientierte Programmierung,
- Datenbanken,
- Betriebssysteme und Netzwerke.
In den Vertiefungsmodulen werden Themen der Wirtschaftsinformatik behandelt:
- Software Engineering,
- IT-Management,
- Information Warehouse,
- Geschäftsprozesse und betriebswirtschaftliche Standardsoftware,
- Electronic Business.
Die Wahlpflichtmodule bieten die Möglichkeit einer gezielten Vertiefung der Kernthemen. Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte auch dem Studienplan. Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend in drei modern ausgestatteten Computerräumen statt.
Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten
Anforderungen an Studienbewerber
Von den Studienbewerbern/innen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik werden folgende Einstiegsvoraussetzungen erwartet:
- Strukturelles und analytisches Denkvermögen, bewiesen durch gute schulische Leistungen in der Mathematik und anderen naturwissenschaftlichen Fächern,
- Interesse an der Informationstechnik, nachgewiesen durch entsprechende Belegung und gute Leistungen in Informatikkursen,
- Interesse an wirtschaftlichen Problemstellungen, nachgewiesen durch gute Leistungen in schulischen Fächern, wie z. B. Politische Weltkunde,
- Einsatzfreude und schnelle Auffassungsgabe und
- Kommunikations- und Teamfähigkeit.
Zugangsvoraussetzungen
- Hochschulzugangsberechtigung (Abitur bzw. Fachhochschulreife)
- Ausbildungsvertrag mit geeignetem Unternehmen
Bewerbungszeitraum
- Bewerbungsfristen werden von den Praxispartnern bestimmt
- Zulassung an der Hochschule für alle Bewerber/innen laufend
- keine Einschreibfrist
Kriterien für die Auswahl / Eignungstests
Die beim dualen Studium kooperierenden Partnerbetriebe wählen geeignete Bewerber/innen aus, denen sie den erforderlichen Ausbildungsvertrag anbieten. Die Hochschule führt bei dualen Studiengängen keine Auswahlverfahren durch.
Gebühren und Förderung
| Studiengebühr | keine |
| Semesterbeitrag | Siehe aktueller |
| Studienförderung | evtl. Förderung über BAföG |


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