Neuigkeit | Politeia-Preis

Frauen- und Geschlechterforschung kontinuierlich etablieren

Der hohe Frauenanteil der HWR Berlin in Studium und Lehre kommt nicht von ungefähr: Die Hochschule legt sehr großen Wert auf Chancengleichheit, u.a. in Bezug auf die Gleichstellung der Geschlechter.

15.07.2018

Jedes Jahr bis zum 30. November können sich Studierende der HWR Berlin, die eine schriftliche Arbeit auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung verfasst haben, für den Politeia-Preis bewerben. Dabei werden gleichermaßen hervorragende Hausarbeiten, Projektarbeiten oder Abschlussarbeiten prämiert.

Die Auszeichnung der Preisträger/innen findet stets in feierlichem Rahmen unter Anwesenheit hochrangiger Festredner/innen aus der Politik statt. In diesem Juni wurde der Politei-Preis für exzellente studentische Gender-Arbeiten von Prof. Dr. Andreas Zaby und Dr. Ina Czyborra verliehen.

Prof. Dr. Heike Wiesner hielt die Laudation für Constance von Oppelns-Bronikowski, die mit einer Politeia-Medaille für Ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „E-Learning in der Hochschullehre: Und was ist mit Gender?“ prämiert wurde. Die Absolventin des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik stellte in ihrer Arbeit Lösungen vor, um das E-Learning-Angebot gendergerecht und zeitgemäß zu konzipieren und umzusetzen.

Julia Tondorfs Bachelorarbeit wurde ebenfalls mit einer Politeia-Medaille ausgezeichnet. Die Laudation hielt Prof. Dr. Sigrid Betzelt, die kurz den Inhalt der Arbeit mit dem Titel „Trans*(Identität) am Arbeitsplatz in der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika – Eine Analyse der verschiedenen Umgangsformen, deren Ursprung und Auswirkungen“ vorstellte. Sie lobte Frau Tondorfs Untersuchungen, die die Diskriminierungserfahrungen am Arbeitsplatz auf die Bereiche Zugang zum Arbeitsmarkt, Transition im Betrieb und der Diskriminierung im Beschäftigungsverhältnis bezog. Die Arbeit wurde bereits veröffentlicht und ist hier einsehbar:

Die dritte Medaille wurde an Anne Hartmann, die sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema „Gendermarketing – Darstellung und kritische Analyse“ befasste. Die Laudatorin, Prof. Dr. Andrea Rumler, stellte die Analyseleistung Hartmanns heraus, die Verantwortung des Gendermarketings bezüglich möglicher Manifestationen von geschlechtsspezifischen Rollenbildern abzubilden und Handlungsempfehlungen und Implikationen für ein geschlechtergerechteres Marketing zu geben.

Adrian Raiser erhielt den Politeia-Preis für seine Diplomarbeit „Samenspende: Rechte des Spenders, Rechte des Spenderkindes und Vergleich zur Leihmutterschaft“ im Studiengang Auswärtige Angelegenheiten (Diplomverwaltungswirt FH). In Ihrer Laudation betonte Prof. Susanne Sonnenfeld die herausragende Arbeit von Herrn Raiser, der u.a. zu der Feststellung kommt, dass die rechtlichen Regelungen zur Samenspende in Deutschland unzureichend sind. Weitere Informationen zum Preisträger und seiner Arbeit finden Sie in der Pressemitteilung.

Wenn Sie Studierende kennen, die eine Abschlussarbeit, Projektarbeit oder Hausarbeit mit überdurchschnittlicher Note (besser als 2,0) in diesem Themenfeld verfasst haben, ermuntern Sie sie, sich für den Politeia-Preis zu bewerben. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert, zusätzlich werden drei Politeia-Medaillen mit je 400 Euro verliehen.

Nähere Informationen zum Politeia-Preis erhalten Sie bei Frau Philipp, der Zentralen Frauenbeauftragten.

Viola Philipp
Tel. +49 30 30877-1231
E-Mail: viola.philipp(at)hwr-berlin.de

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