AI everywhere: Was macht der Einsatz von KI in Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Alltag mit mir und der Welt?

  • Wer?

    Prof. Dr. Dirk-Mario Boltz

  • Wann?

    Semesterkurs
    Dienstag, ab 28.04.
    16:00 –19:30 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS /ECTS  1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F103

„Die eigentliche Gefahr der Künstlichen Intelligenz ist nicht, dass Maschinen wie Menschen denken, sondern dass Menschen wie Maschinen denken.“
Sherry Turkle, Soziologin und Technikforscherin

Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags und prägt wirtschaftliche Prozesse, wissenschaftliche Erkenntnisse, kulturelle Produktion und individuelle Entscheidungsfindung. Diese interdisziplinär angelegte Lehrveranstaltung bietet Studierenden die Möglichkeit, aktuelle KI-Werkzeuge kennenzulernen, praktisch anzuwenden und ihre Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft kritisch zu reflektieren.

Im Mittelpunkt stehen sowohl grundlegende Funktionsweisen moderner KI-Systeme (z. B. generative KI, Entscheidungs- und Empfehlungssysteme) als auch deren konkrete Einsatzfelder in Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Alltag. Anhand von Beispielen, Übungen und Fallstudien erproben die Teilnehmenden verschiedene Tools und analysieren deren Potenziale, Grenzen und Risiken. Ethische, soziale, rechtliche und ökologische Fragen – etwa zu Verantwortung, Bias, Transparenz, Kreativität oder Machtverschiebungen – werden kontinuierlich mitgedacht und diskutiert.

Die Veranstaltung kombiniert kurze Inputs mit praxisorientierten Arbeitsphasen, Gruppenarbeiten und Reflexionsformaten. Ziel ist es, eine informierte, reflektierte und handlungsfähige Haltung gegenüber KI zu entwickeln – sowohl im Studium als auch im späteren Berufs- und Alltagsleben.

Lernziele

  • Überblick über zentrale KI-Anwendungen und -Werkzeuge
  • Praktische Anwendung ausgewählter KI-Tools
  • Kritische Reflexion gesellschaftlicher, kultureller und individueller Auswirkungen von KI
  • Entwicklung einer eigenen Position zum verantwortungsvollen Einsatz von KI

Aus Geschichte und Philosophie für das Management lernen – Nachhaltig führen

  • Wer?

    Justinus Pieper

  • Wann?

    Seminar, wöchentlich
    Mittwoch, ab 20.05.2026
    16:00-19:30 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F24

Das Seminar vermittelt in Geschichte und Gegenwart bewährte Führungsprinzipien und Strategieregeln auf ethischer Grundlage.

Ziele des Seminars

Studierende mit Aufgaben und Lösungsmöglichkeiten vertraut machen, die sich ihnen als Führungskraft stellen.

  • Mit Studierenden ein Bewusstsein für Strategien und Taktiken entwickeln, die sie selbst verwenden bzw. die gegen sie verwendet werden können – sei es durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es durch die außerbetriebliche Konkurrenz.
  • Die Einübung von Führungsprinzipien und Strategien
  • sowie der Abwehr und Vereitelung von unfreundlichen Maßnahmen und Strategien der Konkurrenz.

Durch die zugrunde gelegten philosophischen und historischen Bezüge wird zudem die eigene Bildung erweitert, durch die Ableitung aus konkreten historischen Beispielen bzw. Geschichten werden die Führungsgrundsätze und Strategien leichter erinnerlich. 

Behandelt werden u. a. die Gewinnung von Mentor*innen und Finanziers, der Umgang mit Vorgesetzten, das Gewinnen und Halten von Verbündeten, der Aufbau und das Mobilisieren von Netzwerken, der richtige Umgang mit eigenen Schwächen (und Stärken), das gekonnte Entscheiden, die verbesserte Legitimation, Konsistenz und Glaubwürdigkeit als Führungskraft, die Grundlagen der Mitarbeitermotivation, der professionelle Auftritt und die glaubhafte Kreation des eigenen Images. 

Es geht in diesem interdisziplinär angelegten Seminar immer auch um Erfahrungsaustausch, das Lernen mit- und voneinander sowie das erfolgreiche Netzwerken, insbesondere zwischen Studierenden und erfahrenen Führungskräften, die gegen Ende des Semesters als Gäste eingeladen sind." 

Zielgruppe

Studierende aller Semester und Studiengänge

Lehrmethode

Je Lehreinheit einleitender Vortrag und vertiefende Diskussion

Autoritarismus, Populismus oder Wiederkehr des Faschismus?

  • Wer?

    Prof. Dr. Christoph Kopke

  • Wann?

    Seminar
    Donnerstag, ab 16.04. 
    16:00–18:00 Uhr

  • Wo?

    Campus Lichtenberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F102

Das weltweite Erstarken autoritärer, nationalistischer, illiberaler, rechtskonservativer, rechtsextremer und rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien hat auch die Frage aufgeworfen, ob wir es gegenwärtig international mit einer Renaissance des Faschismus zu tun haben. Hatte nicht der Begründer des italienischen Faschismus Benito Mussolini (1893-1945) ein „faschistisches Jahrhundert“ prophezeit?

Zahlreiche Begriffe und Begriffspaare sind in der Debatte im Angebot, so etwa „Spätfaschismus“ (Toscano), „ewiger Faschismus“ (Eco) oder „demokratischer Faschismus“ (Amlinger / Nachtwey).

Für den internationalen Rechtsruck und die politischen Geländegewinne der (extremen) Rechten in vielen Ländern spielt ganz offensichtlich auch das Internet und die sogenannten sozialen Medien als Verstärker eine wichtige Rolle: Neue Erscheinungsformen und weltweite Mobilisierungen im Internet und die generell wachsende Bedeutung sozialer Medien für extrem rechte Politikkonzepte werden von manchen Autoren zusammenfassend als „digitaler Autoritarismus“ oder „digitaler Faschismus“ (Fielitz/Marcks) bezeichnet. Mit dem Begriffspaar des „autoritären Informationalismus“ (Garbe u.a.) werden die zunehmenden Praktiken autoritärer Regime oder Regierungen bezeichnet, Informationskontrolle, Meinungsmanipulation (z.B. durch Verbreitung von „fake news“ und allerlei Verschwörungserzählungen) und Überwachung mit Hilfe neuer Technologien miteinander zu verbinden. Hierzu gesellt sich die offene extrem rechte Parteinahme einzelner einflussreicher Tech-Unternehmer und deren z.T. offenes Agieren in der Politik.

Doch was ist eigentlich „Faschismus“? Was kennzeichnet „faschistisches Denken“? Wie wurde in Vergangenheit und Gegenwart versucht, Faschismus zu verstehen, zu definieren

und zu analysieren? Ist der Begriff auch heute noch sinnvoll anzuwenden? Inwieweit lassen sich die oben erwähnten aktuellen politischen Erscheinungsformen als faschistisch kennzeichnen oder lassen sich dort zumindest faschistische Elemente ausmachen? Findet eine Entwicklung der „Faschisierung“ statt? Wo sind Unterschiede zum historischen Faschismus sichtbar, wo Übereinstimmungen? Wie lassen sich faschistische Strategien der Machtübernahme und des Umbaues des Staates von autoritären Entwicklungen und Tendenzen abgrenzen, die bspw. von konservativen und/oder (ehemals) sozialdemokratischen Akteuren ausgehen?

Im Seminar wollen wir vor allem ältere und neuere Texte und Textauszüge lesen und gemeinsam auswerten und diskutieren. Zusätzlich werden wir versuchen, uns auch mit Filmen, Internetressourcen und anderen geeigneten Medien gemeinsam den vielschichtigen Themenkomplex zu erschließen. Einen Seitenblick wollen wir dabei auch auf andere politische Begriffe (Autoritarismus, Extremismus, Populismus usw.) werfen.

Lehrinhalte:

  • Grundzüge der Geschichte des (internationalen) historischen Faschismus
  • Elemente faschistischer Ideologie und Weltanschauungen
  • Faschismus als Bewegung – Faschismus an der Macht
  • Extrem rechte Tendenzen der Gegenwart
  • Begriffe, Definitionen und theoretische Zugänge (u.a. Faschismustheorien)
  • Möglichkeiten und Grenzen von Aufklärung und demokratischer Gegenwehr

Leistung: Bedingungen und Bewertung 

Das Seminar funktioniert nur durch aktive Teilnahme, durch Lektüre der ausgegebenen Basistexte und der Beteiligung an Diskussionen zum Themenkomplex. Für die regelmäßige Teilnahme (mind. 80 %) und Lektüre der Basistexte erhalten Sie 1,0 ECTS-Leistungspunkt. Studierende, die eine benotete Leistung anstreben (2,5 ECTS) halten Präsentationen. 

Zielgruppe

Studierende aller Semester und Fachbereiche.

Berlin as a Place of German History, Culture and Politics

  • Wer?

    Justinus Pieper

  • Wann?

    Friday 17th of April / 3:00 pm–6:00 pm
    Saturday 18th of April / 9:30 am–6:30 pm
    Friday 24th of April / 3:00 pm–6:00pm
    Saturday 25th of April / 9:30 am–6:30 pm

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F13

Objectives

Foreign students are invited to get acquainted with German history, culture and politics by attending a series of lectures as well as engaging with everyday life and rhythm of contemporary Berlin.

Participants

Exchange and guest students, number of participants restricted to 30 students

Teaching Program

Students are invited to study German society and everyday life in Berlin in several ways as by Dynamic lectures (on German history, culture and politics);
Visits to Berlin institutions of public interest (such as Bundestag and media);
Excursions and walks to important places of historic interest as well as of modern Berlin (Märkisches Museum, DHM, Stasi-Museum; architecture; streets; the ‘Bayerisches Viertel’ around the BSEL; Berlin’s industrial past; Berlin in the Cold War; the Brandenburg Gate and the Holocaust Memorial; Berlin’s present culture and subcultures).

Literature

To be announced at the beginning of the seminar

Civil engagement and volunteering

  • Wer?

    Christina Druffel, Laura Wagner

  • Wann?

    29th of April / 4:00 pm – 7:00 pm / CS
    8th of July / 4:00 pm – 7:00 pm / CL

  • Wo?

    Campus Schöneberg und Campus Lichtenberg

  • Credits

    2 ECTS (3 ECTS bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-NZ03

The module is aimed at students who are involved in voluntary work within the university or in civil society or are planning to do so during the semester. It offers the opportunity to contextualise the content of their own voluntary work, reflect on personal progress and become more aware of their own role in voluntary work. The aim is for participants to learn how to place their volunteer work in a social, environmental, or societal context and to develop motivation and strategies for future activities.

The module can be used to accompany voluntary service for reflection purposes and offers the opportunity to have your commitment recognised. It is also part of the sustainability certificate.

For voluntary work/commitment to be taken into account in this module, it must be completed during the course of study, cover at least the period of one semester (6 months) and comprise at least 50 hours of work. 

For those who are not yet involved in volunteering:
We offer the opportunity to organize a conference on civic engagement and volunteering as a recognized volunteer activity (for the sustainability certificate).

If you have any questions, feel free to contact us at: nachhaltigkeit@hwr-berlin.de.

Contents and sequence: 

The module is divided into two blocks: 

1.First block (start of semester): Kick-off 

  • Module introduction & goals
  • Theoretical input on civil engagement
  • Exchange on successes and challenges in volunteering

2.Second block (end of semester): Conference

  • Present projects/reflection
  • Feedback and discussion
  • Reflect on learning
  • Wrap-up

Assessment: 

2 CP are awarded for participation and the presentation (in the form of a poster) of your own commitment in both blocks. Students who also submit a reflection journal or a blog post series at the end of the semester and successfully pass will receive a total of 3 CP. 

Learning objectives: 

After completing the module, participants will be able to: categorise their voluntary work in terms of content and society, critically reflect on personal progress and challenges, develop strategies to make volunteering sustainable and motivating, inspire other students and the civil society community through their volunteering. 

Target group: 

The module is aimed at students from all disciplines who are interested in volunteering or are already involved.

To receive the Sustainability Certificate, you’ll need to complete this course.

Gentrifizierung und nachhaltige Stadtplanung

  • Wer?

    Christoph Broszies

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    Dienstag, ab 22.04.2016
    16.00 – 18.00 Uhr

    + 2 Blockterminen am 6. und 13.06.2026

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

Die Gentrifizierung bezeichnet den Verdrängungsprozess finanziell schwächerer Gesellschaftsgruppen und/oder ethnischer Minderheiten durch den Zuzug wohlhabenderer Bewohner und Geschäfte.  Einher geht dieser Prozess mit der Privatisierung öffentlicher Bereiche und einem Verlust gesellschaftlicher Vielfalt. In hyperkapitalisierten Städten wie London und New York lässt sich seit den 1970er/80er eine neue Dynamik beobachten: Dabei werden ganze Stadtviertel über Nacht von großen Baufirmen, unterstützt von internationalen Kapitalgesellschaften, „erneuert“ oder „revitalisiert“; die Stadtverwaltung tritt in diesem Spiel je nach Perspektive als hilfloser Verwaltungsapparat oder als wegbereitender Unterstützer auf. 

In diesem Seminar werden wir uns zum einen mit der Literatur zum Thema beschäftigen und einen kritischen Blick auf Gentrifizierung erarbeiten. Zum anderen wollen wir anhand vorhandener Rohdaten (Einkommensstruktur, Bildungsgrad, Mietpreise, etc.) selbst anhand der Beispiele Berlin und NYC diese Verdrängungsprozesse nachzeichnen.

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche

Israel, Palästina und die aktuelle Debatte: Geschichte, Konflikte, Antisemitismus

  • Wer?

    Reza Zadeh

  • Wann?

    Seminar, wöchentlich
    Freitag, ab 19.06.2026
    12.00-18.00 Uhr

  • Wo?
  • Credits

    1 SWS / ECTS 0,5

  • Kursnummer

    SG-F85

Ein Seminar des Projekts "Bildungsbaustein Israel“ des Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) 


Das Seminar bietet eine multiperspektivische Einführung in die Geschichte und Gegenwart des israelisch-palästinensischen Konflikts. Ausgangspunkt ist die historische Entwicklung der Region von der Antike bis in die Gegenwart: Machtansprüche verschiedener Akteure, das Entstehen von jüdischer wie arabischer Nationalbewegung und die Staatsgründung Israels 1948.

Im Mittelpunkt steht die Frage, warum der Konflikt trotz wiederholter Verhandlungsinitiativen – vom Friedensschluss mit Ägypten bis zu den Oslo-Abkommen – bis heute ungelöst ist. Zugleich wird die deutsche Debatte kritisch in den Blick genommen: Wo beginnt israelbezogener Antisemitismus, wo endet legitime Kritik an der Politik Israels? Und wie verhält es sich auf der arabisch-palästinensischen Seite mit der Trennlinie zwischen historischer Analyse und politischer Propaganda?

Themen sind unter anderem Flucht und Vertreibung, die Lebensrealität arabischer Israelis, Regimekritik in der Region sowie die Folgen aktueller Kriege. Ein besonderer Fokus liegt auf der vergleichenden Betrachtung von Antisemitismus und Rassismus: Wo bestehen Parallelen, wo Unterschiede?

Das Seminar lädt zur offenen, wissenschaftlich fundierten Diskussion ein, in der auch widersprüchliche Positionen nebeneinanderstehen dürfen.

Migrationspolitik in Deutschland. Wie gestalten wir eine vielfältige Gesellschaft?

  • Wer?

    Bettina Biedermann, Isolde Drosch

  • Wann?

    Semesterkurs, 14-tägig
    Samstags, ab 09.05.2026 
    10–17:30 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F60

Ziel 

Deutschland ist eines der beliebtesten Einwanderungsländer weltweit. Das Thema Migration und Flucht ist täglich in den Medien präsent. Migrationspolitik ist ein wichtiges Thema, das oft sehr kontrovers diskutiert wird. Der Kurs bietet den Studierenden Gelegenheit, Einblicke in die Migrationspolitik von Deutschland zu gewinnen und zu diskutieren. Das Seminar soll zudem zum verständnisvollen Austausch von Erfahrungen aus verschiedenen Kulturen beitragen. Lehrinhalte: Geschichte der Zuwanderung nach Deutschland: Vom Anwerbeabkommen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz Entwicklungen in der Migrationspolitik in Deutschland EU-Asylpolitik, Einwanderungsbestimmungen im internationalen Vergleich (z.B. Kanada, Australien) Exkursionen zu Berliner Integrationsprojekten, kulturellen, sozialen und religiösen Einrichtungen sowie politischen Institutionen und Ausstellungen Diversity und Antidiskriminierung

Lehrinhalte

  • Geschichte der Zuwanderung nach Deutschland: Vom Anwerbeabkommen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz
  • Entwicklungen in der Migrationspolitik in Deutschland
  • EU-Asylpolitik, Einwanderungsbestimmungen im internationalen Vergleich (z.B. Kanada, Australien)
  • Exkursionen zu Berliner Integrationsprojekten, kulturellen, sozialen und religiösen Einrichtungen sowie politischen Institutionen und Ausstellungen
  • Diversity und Antidiskriminierung

Für die Teilnahme an dem Seminar (80%) erhalten Sie 1,0 ECTS-Leistungspunkt. 

Studierende, die eine benotete Leistung anstreben (2,5 ECTS), halten Präsentationen. 

Zielgruppe

Studierende aller Semester und Fachbereiche. Wünschenswert ist eine diverse Teilnehmergruppe aus allen Fachbereichen der HWR Berlin.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Wirtschaft und Verwaltung

  • Wer?

    Elke Bohnaker

  • Wann?

    Termin folgt

  • Wo?

    Präsenz

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 

  • Kursnummer

    SG-F29

Zielsetzung

Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation setzt eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit voraus. Auch für öffentliche Verwaltungen, Polizei und Sicherheit und andere Berufsgruppen ist dies erforderlich. In diesem Seminar werden Sie, anhand praktischer Exkursionen, PR Arbeit live und lebensnah erleben und diskutieren. Am ersten Tag findet eine theoretische Einführung zur Begriffsdefinition und zur Erarbeitung von Basiswissen statt. Dabei werden Instrumente und Möglichkeiten aber auch Grenzen der klassischen PR vorgestellt und diskutiert.

Zielgruppe

Studierende, die einen Einblick in die Arbeit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhalten wollen. Ebenso Studierende, die sich vorstellen können, zukünftig in diesem Bereich (PR / Journalismus) zu arbeiten.

Liebe Kursinteressierte: Die Seminarzeiten werden täglich von 9.00 bis 17 Uhr stattfinden. An einem Tag wird der Treffpunkt schon gegen 7 Uhr sein und auch eine Abendveranstaltung ist geplant.
Sicherlich werden wir nicht an jedem Tag bis 17 Uhr Seminar haben! Sie werden nicht mehr als ihre nötige Stundenanzahl für die Credits teilnehmen müssen. Aber da wir viele Exkursionen machen werden, benötige ich etwas Planungsspielraum. Der detaillierte Plan des Blockseminars wird erst am ersten Tag des Seminars ausgegeben.
Ich kann Ihnen versprechen, dass es eine spannende Woche wird!

Lehrinhalte

  • Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ethik, Wirkungsweise und Moral in der PR, Krisen-PR;
  • Instrumente, Methoden, Ziele, Zielgruppen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • Umgang mit Journalisten und Medien
  • Zusammenarbeit mit externen PR Dienstleistern

Lehrmethode

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Durchführung von Exkursionen. Im Verlauf der Woche wird an unterschiedlichen Orten Berlins in Form von Kurzvortrag, Lehrgespräch, Diskussion, Einzelübungen & Gruppenarbeit am aktuellen Erleben das Thema erforscht.

Termine

In der Woche zwischen Auftakt und Abschluss, wird es einzelne Exkursionen zu verschiedenen Institutionen und Veranstaltungen geben. Die Termine werden zu Beginn der Veranstaltung abgesprochen, da sie sich nach den Exkursionsterminen richten. Insgesamt wird der Seminarumfang von 2 sws nicht überschritten.

Propaganda and Fake News: Critical Thinking in the Age of Information

  • Wer?

    Elena Groznaya

  • Wann?

    Termin folgt

  • Wo?

    Online und Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F98

This course investigates the importance of critical thinking in the age of global information. The main topics addressed are how propaganda and fake news have developed historically, their theoretical foundations, psychological and neurobiological mechanisms, and their modern manifestations via social media and computational tactics. We analyze classical and contemporary theories from Lasswell and Ellul to the propaganda model and computational propaganda and examine most relevant case studies, from political conflict narratives to disinformation campaigns in business. Students will develop a deep understanding of how propaganda works by exploring the interplay between media systems, identity, and persuasion. A central goal of the course is to foster critical thinking: students will learn to question sources, assess arguments, identify manipulation strategies, and engage with competing narratives through a cross-cultural lens. Through readings, case studies, media analysis, and practical projects, students will build the analytical tools necessary to detect, deconstruct, and resist manipulative information in both historical and contemporary contexts.

Rechtsfragen der Digitalisierung

  • Wer?

    Thomas Hartmann

  • Wann?

    Einzeltermine in Präsenz + Online-Termine
    Ab Donnerstag, 16.04.
    16:00 - 21.00 Uhr (Campus Schöneberg)

  • Wo?

    Online
    Einzeltermine in Präsenz am Campus Lichtenberg und Campus Lichtenberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F62

Zielsetzung

E(lectronic)-Commerce, neue Geschäfts- und Nutzungsmodelle im Internet, Plattform- und Datenökonomien, innovative Dienste, Künstliche Intelligenz und Social Media - mit der Digitalisierung stellen sich vielfältige Rechtsfragen. Verantwortlichkeiten, Umgangsformen und Haftungsrisiken müssen interdisziplinär bewertet und vertraglich geregelt werden. Zudem werden Verbraucherschutz im Internet, Datenschutz, Urheberrecht, Lizenzen, gewerbliche und andere immaterielle Schutzrechte immer wichtiger. Daten sind die (Vermögens-)Werte einer digitalisierten Gesellschaft und Wirtschaft.

Aus Nutzenden- ebenso wie aus Unternehmensperspektive setzen sich die Teilnehmenden mit typischen Rechtsfragen der Digitalisierung auseinander. Gemeinsam werden aktuelle Fälle mit Internet- bzw. Digitalisierungsbezug besprochen und daraus Handlungsfelder abgeleitet. So erhalten die Teilnehmenden einen soliden Überblick über die für Digitalisierung relevanten Rechtsbereiche und die regulatorischen Herausforderungen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Inhalte

  • Schutz von Content (Bilder, Videos, Texte) im Internet
  • Privatsphäre, Datenschutz und IT-Sicherheit im Internet
  • Webshops und Verbraucherschutzrechte
  • Hass, Hetze und Lügen im Netz – Reaktionen des Rechtsstaates
  • Neue rechtliche Rahmenbedingungen für Influencer/innen
  • Wettbewerb auf digitalen Märkten mit Google, Amazon, Facebook & Co.

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche

Termine

Präsenz:

  • Donnerstag, 16.04. / 16:00 - 21.00 Uhr (Schöneberg)
  • Freitag, 17.04. / 11:00 – 17:00 Uhr (Lichtenberg)
  • Mittwoch, 20.05. / 16:30 – 21:10 Uhr (Lichtenberg)

Online:

  • Mittwoch, 06.05. / 16:00 – 21:00 Uhr
  • Mittwoch, 03.06. / 16:00 – 21:00 Uhr
  • Mittwoch, 17.06. / 16:00 – 21:00 Uhr

Sprache, Macht, Respekt: Ein Seminar zu Diskriminierung und gewaltfreier Kommunikation

  • Wer?

    Sonja Janositz / Dina Neufeld-Bockmann

  • Wann?

    Seminar
    Donnerstag, ab 16.04.2026
    14:00-18:00 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    1 SWS / ECTS 0.5

  • Kursnummer

    SG-F93

Das Seminar setzt sich aus zwei Themenschwerpunkten zusammen. Im ersten Teil des Seminars setzen wir uns mit struktureller Diskriminierung auseinander. Wir analysieren, wie individuelles Handeln, Institutionen und kulturelle Praktiken ungleiche Chancen und Ausschlüsse (re)produzieren. Anhand von Praxisbeispielen und Reflexionsübungen erarbeiten wir Strategien, um Diskriminierung in unterschiedlichen Kontexten zu erkennen und abzubauen. Das Seminar richtet sich an alle, die ein tieferes Verständnis für soziale Ungleichheiten entwickeln und zu einer gerechteren Gesellschaft beitragen möchten. Im zweiten Teil des Seminars zur Gewaltfreien Kommunikation (GFK) lernen Sie, wie Sie Ihre Kommunikation bewusster, wertschätzender und klarer gestalten können. Sie erhalten praxisnahe Werkzeuge, um Konflikte konstruktiv zu lösen, Missverständnisse zu vermeiden und zwischenmenschliche Beziehungen zu stärken – offline wie online. Sie erhalten Einblick in Grundlagen, Prinzipien und die vier Schritte der GFK und vertiefen Ihr Wissen durch praktische Übungen und Fallbeispiele.

Wie mit aktuellen Krisen und Risiken umgehen?

  • Wer?

    Thomas Wolke

  • Wann?

    Seminar
    Dienstag, ab 21.04.2026
    18–19:30 Uhr
     

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS /ECTS  1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F79

Anhand von eigenen persönlichen Krisen- und Risikoerfahrungen sollten die Teilnehmer Risiken und Krisen systematisieren können und dabei die Notwendigkeit einer Systematisierung erfahren und verstehen.

Die Probleme einer Systematisierung von Risiken (Interdepedenzen, quantitative Messung, Korrelationen zwischen den Risikoarten) verstehen und Lösungsansätze (Verursachungsprinzip, Quasi-Quantifizierung) skizzieren können.

Das Nutzen – Risiko – Verhältnis als Instrument der Krisenanalyse anwenden können und die Schwierigkeiten dieser Anwendung verstehen.

Instrumente der Krisenbewältigung und des Risikomanagements auf die eigenen Krisen und Risikoerfahrungen anwenden können und die jeweiligen Auswirkungen auf das zugehörige (persönliche) Nutzen – Risiko – Verhältnis erklären können.