Politeia-Preisverleihung 2018 und Ausstellungseröffnung

„Frauen im Aufbruch“ lautet der Titel der Ausstellung, die seit dem 6. Juni an der HWR Berlin zu sehen ist. Dr. Ina Czyborra, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin, und Prof. Dr. Andreas Zaby eröffneten die Ausstellung im Vorfeld der Politeia-Preisverleihung.

19.06.2018

„Frauen im Aufbruch“ lautet der Titel der Ausstellung, die seit dem 6. Juni an der HWR Berlin zu sehen ist. Dr. Ina Czyborra, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin, und Prof. Dr. Andreas Zaby eröffneten die Ausstellung im Vorfeld der Politeia-Preisverleihung. Anlass ist das Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Hierfür hat das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung verschiedene Plakate zur Verfügung gestellt: Sie zeigen die politische Mobilisierung um die Wahlbeteiligung von Frauen in Deutschland anhand der drei wichtigen demokratischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Der erste Teil behandelt die Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1918/19. Die politischen Parteien sprachen die Frau besonders als Mutter und gläubige Frau an. Der zweite Teil trägt den Titel „Trauer und Neuanfang“, die Plakate sind von den Erfahrungen des Krieges geprägt. Im dritten und letzten Teil „Umbruch und Verstetigung“ (1989/90) treffen zwei sehr unterschiedliche politische Kulturen von Ost und West aufeinander, was sich in den Wahlaufrufen widerspiegelt. Die Ausstellung, die noch bis zum 27. Juni am Campus Schöneberg besucht werden kann, ermöglichte den Anwesenden einen interessanten Blick auf die Rolle der Frauen im Wandel der Zeit. Im Anschluss daran eröffnete die Combo des Polizeiorchesters Brandenburg die feierliche Politeia-Preisverleihung und Frau Czyborra hielt eine Festrede für die Geehrten. Den Politeia-Preis 2017 erhielt Adrian Raiser für seine Diplomarbeit zum Thema „Samenspende: Rechte des Spenders, Rechte des Spenderkindes und Vergleich zur Leihmutterschaft“. Mit einer Politeia-Medaille ausgezeichnet wurden die Arbeiten von Anne Hartmann zum Thema „Gender-Marketing – Darstellung und kritische Analyse“, Constance von Oppeln-Bronikowski unter dem Titel „E-Learning in der Hochschullehre: Und was ist mit Gender?“ und Julia Tondorf, sie forschte zu „Trans*Identität in der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika“. Seit 2001 prämiert die HWR Berlin die besten Studierendenarbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung mit dem mit 1 000 Euro dotierten Politeia-Preis und lobt zusätzlich bis zu drei Politeia-Medaillen aus, die mit 400 Euro dotiert sind. zur Fotogaleriezur Pressemitteilung