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UAS7 ist Partner für die Errichtung der GIU in Ägypten

UAS7 beteiligt sich am Konsortium deutscher Fachhochschulen zur Gründung der German International University in Kairo und bringt die internationale Expertise seiner sieben Mitgliedshochschulen ein.

30.10.2018

Im Rahmen eines Festaktes im Hotel Adlon in Berlin wurde im Beisein des ägyptischen Ministersfür Hochschulbildung und Forschung, Prof. Dr. Khaled Abdel Ghaffar, der Generalsekretärin des DAAD, Dr. Dorothea Rüland, und zahlreicher Pressevertreterinnen und -vertreter vereinbart, eine deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (German International University - GIU) in der neuen Verwaltungshauptstadt Ägyptens zu errichten. Auch Prof. Dr. Ashraf Mansour, Vorsitzender des Kuratoriums der German University Cairo, die die GIU in der Entstehungsphase mit ihrer modernen Infrastruktur unterstützen wird, unterzeichnete die Vereinbarung.

Anlässlich der Unterzeichnung erklärte der ägyptische Hochschulminister Khaled Abdel Ghaffar, dass sich sein Land von der Gründung der GIU einen wichtigen Fortschritt im Bildungswesen verspricht, denn man brauche gut ausgebildete Fachkräfte, die den modernen Anforderungen der Unternehmen entsprechen. Es sei eine Investition für die kommende Generation, erklärte er weiter. Ägypten will zudem die Zahl ausländischer Studierender aus Nachbarländern verdoppeln und verspricht sich viel von der angesehenen Bildung „Made in Germany“.

Für Prof. Dr. Andreas Zaby, Vorsitzender des Konsortiums Verbundes UAS7 und Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, einer der Mitunterzeichner der Vereinbarung, passt sich die Unterstützung des Gründungsvorhabens der GIU ideal in die Transnationale Bildungsstrategie der Bundesregierung ein. Die Transnationale Bildungsstrategie möchte die Studienangebote deutscher Hochschulen mit Hochschulen im Ausland fördern. Über Ägypten hinaus werden aus solchen Initiativen wichtige Impulse für den afrikanischen Kontinent erwartet, die auch von der deutschen Wirtschaft begrüßt werden. Dass UAS7 dabei als international erfahrener Verbund an dem Gründungsvorhaben beteiligt ist, ist für ihn auch Ausdruck der Wertschätzung der internationalen Kompetenz der Mitgliedshochschulen.

Die Unterstützung bei der Rekrutierung wissenschaftlichen Personals und die laufende Qualitätssicherung der Studiengänge und der Abschlüsse für die ägyptische Einrichtung sind, so Prof. Dr. Zaby, zwei der wichtigsten und vordringlichsten Aufgaben für UAS7 in der Gründungsphase. Geplant ist zudem, dass die Studierenden der GIU die Chance haben werden, die deutsche Sprache zu erlernen. Die geplanten Studiengänge, die u.a. Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Ingenieurwissenschaften miteinschließen werden, sollen gemäß den Vorgaben des deutschen Akkreditierungsrates akkreditiert werden. Weitere Konsortialhochschulen sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie die Hochschule Ulm.

Für UAS7, so führte Prof. Dr. Zaby aus, ist das Vorhaben, das deutsche Modell der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in sogenannte Schwellenländer zu übertragen, und damit dort besonders positive Wachstums- und Beschäftigungsimpulse zu setzen, äußerst aktuell und vielversprechend. Er ergänzt: „Dabei muss von vornherein aber sichergestellt sein, dass einer der Erfolgsfaktoren dieses Hochschultyps, die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen und anderen Institutionen, auch in Ägypten von Anfang an ermöglicht wird.“



Teilnehmer/innen von links nach rechts:
Prof. Dr. Ashraf Mansour (GUC), Dr. Lücker (GISC), Prof. Matthias Knaut (HTW Berlin), Hochschulminister Prof. Dr. Khaled Abdel Ghaffar, Prof. Vplker Reuter (Hochschule Ulm), Dr. Dorothea Rüland (DAAD), Prof. Andreas Zaby (HWR Berlin)

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