Porträts von Förderern

Wir danken sehr herzlich den folgenden Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen und Stiftungen, die durch ihr Engagement und ihre finanzielle Unterstützung das Deutschlandstipendium an der HWR Berlin ermöglichen.

Hans Wall, deutscher Unternehmer und Firmengründer der Wall AG (1976) - ein auf Stadtmöblierung und Außenwerbung ausgerichtetes Unternehmen, fördert bereits seit mehreren Jahren das Deutschlandstipendium an der HWR Berlin.

Vor allem Talenten mit Unternehmergeist und Engagement unterstützt der erfolgreiche Entrepreneur auch mit praktischen Tipps. „Ich mache mit beim Deutschlandstipendium, weil ich etwas zurückgeben möchte und junge Talente fördern will. […] Die Idee, dass sich das Deutschlandstipendium zu 50% aus privater Förderung und zu 50% aus staatlicher Hilfe zusammensetzt, finde ich klasse.“

Neben dem Deutschlandstipendium engagiert sich Hans Wall persönlich und finanziell für zahlreiche gesellschaftliche und soziale Projekte. Sein außerordentlicher Einsatz im ehrenamtlichen Bereich wurde im Jahr 2000 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sein Credo hinsichtlich Talentenförderung: „Mehr Geld für Qualifizierung und gut bezahlte Arbeit, daran muss uns gelegen sein, wenn die Schere zwischen Arm und Reich sich schließen soll“!

Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist die Förderbank des Landes Berlin mit den Geschäftsbereichen Wirtschafts- und Immobilienförderung. In der Wirtschaftsförderung  unterstützt sie vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Startups und Gründer. Bei der Finanzierung legt sie besonderes Augenmerk auf Firmen, die in den Berliner Technologieclustern tätig sind.

Im Bereich der Immobilienförderung ist die IBB Partner für alle immobilienbezogenen Finanzierungsfragen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt finanziert sie vor allem den Wohnungsneubau in Berlin. Ein weiterer Fokus liegt auf der energetischen Gebäudesanierung.

Die Investitionsbank Berlin bildet selbst in dualen Studiengängen an der HWR Berlin aus und bietet Studierenden die Möglichkeit eines vergüteten Pflichtpraktikums in verschiedenen Abteilungen.

Leonhardt Rattunde ist eine auf Restrukturierung, Sanierung und Insolvenzverwaltung spezialisierte Wirtschaftskanzlei. Als Insolvenzverwalter, Sachwalter oder Berater ist das Team mit über 28 erfahrenen und hochspezialisierten Rechtsanwälten und Wirtschaftsjuristen, darunter 11 Insolvenzverwalter, 4 Berliner Notare und über 120 Mitarbeiter an vier Standorten tätig.

Betriebswirtschaftliches Denken und insolvenzrechtliche Expertise zeichnet das Unternehmen aus. Genau an dieser Schnittstelle aus Wirtschaft und Recht bietet die HWR Berlin Studiengänge an, wie den Bachelorstudiengang Wirtschaftsrecht, in dessen Rahmen auch unser Partner Prof. Dr. Torsten Martini Vorlesungen zum Insolvenzrecht hält. Für die Kanzlei ist es daher interessant, talentierte und leistungsfähige Nachwuchskräfte, die gerade kein klassisches Jurastudium absolvieren, über das Deutschlandstipendium fördern zu können.

Möbel sind unsere Kernkompetenz – unsere Unternehmensgruppe sucht darüber hinaus fach- und kompetenzübergreifend angehende Führungskräfte für folgende Bereiche: Werbung und Marketing, IT und Informatik, Logistik und Immobilien – oder auch für unser eigenes Start-up im Bereich Online-Handel.

Talente fördern und erkennen wir auch dank flacher Hierarchien. Bewerben Sie sich jetzt!

Die MYTOYS GROUP mit Sitz in Berlin-Schöneberg gehört mit über 2.000 Mitarbeitern und 7 Millionen Kunden zu den erfolgreichsten E-Commerce-Unternehmen in Deutschland und ist Teil der Otto Group. Bei unserem Multishop-Konzept setzen wir auf Inhouse-Lösungen und Eigenentwicklungen in allen Bereichen – angefangen bei der IT über den Einkauf, das Marketing, den Kundenservice bis hin zu unserer Logistik. Denn eines verbindet uns alle, die Leidenschaft für E-Commerce. Zur MYTOYS GROUP gehören neben der namensgebenden Marke myToys, der führende Online-Shop für Spielzeug, Kindermode und Produkte rund ums Kind, zudem der Online-Schuhshop mirapodo, der Damenmode Online-Shop ambellis und der Home & Living Shop yomonda.

Die SWUP GmbH, Büro für Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Mediation, ist seit 35 Jahren fachübergreifend auf allen gängigen Planungsebenen tätig.

Die erfahrenen Mitarbeiter/innen verschiedenster Generationen und Professionen bilden ein erfolgreiches Team, das an drei deutschen Standorten für höchste Qualität bei der ganzheitlichen Entwicklung, von der ersten Stufe der Meinung des Bürgers, bis hin zur Planung und Umsetzung von Bauprozessen sorgt.

Seit dem Jahr 2014 engagiert sich das Berliner Unternehmen innerhalb des Deutschlandstipendiums für Stipendiat/innen an der HWR Berlin.

Worin unterscheidet sich dieser heutige Tag von allen anderen Tagen?
An diesem Tag werde ich wieder intensiv an die Badensche Str. 51 in Berlin, damals im amerikanischen Sektor, erinnert“ (H.-R. Kolbe, 28.08.2017):

Was verbindet Sie mit der ehemaligen Wirtschaftsakademie bzw. der heutigen Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin?
Was verbindet mich mit der Badenschen Straße nach 50 Jahren? Ganz einfach die Semestertreffen alle 2 Jahre mit meinen 17 Studienkollegen, die mit mir im Spätsommer 1966 die schriftlichen und mündlichen Hauptprüfungen zu bestehen hatten.

Warum haben Sie sich damals für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium entschieden?
Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium bot sich an, da nach Wirtschaftsoberschule, kaufmännischer Lehre, die Wirtschaftsakademie als eine Vorgängereinrichtung der HWR Berlin, ein Tagesstudium anbot. Das „Wirtschaftswunder“ hatte auch West-Berlin erreicht und ein Studium wurde die Basis für einen besseren Berufseinstieg.

Worin begründet sich Ihre Motivation in die Bildung junger Menschen zu investieren?
Ich glaube nicht, dass ich in Bildung ‚investiere’, aber ich freue mich, ein wenig Bildung zu fördern. Meine Motivation ist sehr einfach: Ich habe nicht vergessen, dass ich ohne Förderung nicht hätte studieren können, da ich gesundheitlich sehr angeschlagen war und meine Mutter keine Ersparnisse hatte, um mich zu unterstützen.

Wie bewerten Sie unser Deutschlandstipendium-Programm?
Das Deutschlandstipendium ist eine sehr gute Idee und verdient landesweite Publicity in Berlin.

Was möchten Sie „uns jungen Talenten“ mit auf den Studienweg geben?
Den jungen Talenten kann ich nur wenig raten, außer, dass sie die Hauptfächer immer im Auge haben müssen. Da darf kein Stillstand eintreten, nicht nur in Zeiten der Vorlesung, auch außerhalb was Zeitungslektüre (diesseits und jenseits der Mainstream-Medien) oder Fachzeitschriften und Literatur anbelangt. Die Lehrkräfte sind genau zu beobachten, weil oftmals relevante Hinweise nur im‚ Vorbeigehen’ erwähnt werden. Für mich war es ganz wichtig Arbeitsgemeinschaften anzugehören, auch wenn die S-Bahn, U-Bahn oder Bus-Wege weit waren.

Welche Tipps können Sie uns aus Ihrer beruflichen Lebenserfahrung heraus geben?
Was den beruflichen Werdegang anbelangt. Erstens habe ich mich nur bei großen Unternehmen beworben, die gewerkschaftlich gut positioniert waren (z.B. IG-Metall), und zweitens ein Programm für Hochschulabsolventen anboten (z.B. Graduate Trainee Programme). Wichtig ist das Ausschöpfen von Bildungsprogrammen, die das Unternehmen anbietet, hierbei ist viel Eigeninitiative erforderlich. […]
Seien sie freundlich zu jedem in der Unternehmung, denn jeder füllt eine Position aus, die das Unternehmen benötigt. – Be nice to the persons you meet on your way up, because you might meet them on your way down.

Das Interview führte Miriam Schmidt, Stipendiatin, per Email mit Hans Ricardo Kolbe, Alumnus der HWR Berlin.
Vielen Dank!

Seit 1956 bündelt der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) die Interessen der Inkassowirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik und der Wirtschaft. Heute gehören dem Verband 560 Mitgliedsunternehmen an. Sie unterstützen in ihrer Tätigkeit über eine halbe Million Gläubigerfirmen aus allen Wirtschaftsbereichen – vom Handel über die Finanz-, Telekommunikations- und Dienstleistungsbranche, das Handwerk und das Gesundheitswesen bis hin zur Öffentlichen Hand.

Zwischen 20 und 25 Millionen Forderungen werden jedes Jahr neu ins Forderungsmanagement übergeben. Neun von zehn Forderungen klären die Inkassounternehmen dabei, ohne dass Gerichte tätig werden müssen. Die Branche trägt dadurch erheblich zur Entlastung der Justiz und zur Rechtssicherheit in Deutschland bei.

Die Inkassounternehmen sehen sich in ihrer Tätigkeit in einer Mittlerrolle, bei der sie die berechtigten Interessen der Gläubiger mit fairen und rechtsstaatlichen Mitteln durchsetzen und dabei stets die individuelle Situation der Zahlungspflichtigen berücksichtigen.

Das Motto des BDIU, auf das sich alle seine Mitgliedsunternehmen verständigt haben, lautet daher auch: „Inkasso heißt Verantwortung.“

Mit der Gründung des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaft in Berlin e.V. hat der Bereich der Versicherungswissenschaften eine Plattform erhalten, durch die vor allem die Forschung und Lehre an Berliner Hochschulen auf dem Fachgebiet eine tolle Unterstützung genießen dürfen.

Der Ansprechpartner für Stipendiat/innen, Geschäftsführer Dietmar Neuleuf, erklärt, warum der Verein es sich zur Aufgabe macht, junge engagierte Studierende zu fördern: „Für das Deutschlandstipendium hat uns bewogen, dass wir junge Menschen für das Versicherungswesen interessieren können und ihnen erste (und zweite) Einblicke ermöglichen, ohne uns finanziell zu verausgaben. Die Quote „Aufmerksamkeit pro Euro“ ist unschlagbar und man fördert i.d.R. genau die richtigen Personen.“

Jene Förderung erfolgt jedoch nicht nur durch die Vergabe von Stipendien und durch die Bereitstellung von Mitteln zur Ausrichtung von wissenschaftlichen Tagungen, Exkursionen und weiteren Veranstaltungen, sondern auch in Form von Dissertationsstipendien oder des sogenannten "Berliner Preis", der herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Versicherungswissenschaft würdigt.

Bereits seit der Gründung im Jahre 1992 lautet die Maxime, das hohe wissenschaftliche Potential der Berliner Hochschulen zu erhalten und im Idealfall weiter auszubauen. Der Verein will Versicherungswissenschaft und Versicherungspraxis zusammenbringen und die Bildungsmöglichkeiten in Berlin weiter verbessern und bekannt machen. Wie vielseitig die Anforderungen in diesem Berufsfeld sind, können sich viele nicht vorstellen. Herr Neuleuf berichtet: „Man sprach früher von Versicherungen als „Haus der 100 Berufe“. Inzwischen sind es sicherlich eher 200, viele davon akademisch.“

Die Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst vereint zwei der wichtigsten gesellschaftlichen Pfeiler in ihrem Förderungszweck: die bildenden Künste und die Ausbildung junger Menschen.

Die Förderung junger Künstler ist dabei nur ein Teil des Auftrags der Stiftung. […] Darüber hinaus geht es auch um die Förderung von Bildung und Erziehung sowohl schulpflichtiger Kinder als auch im Hochschulbereich bei der Förderung des Bauingenieurwesens, des Bau- und Vergaberechts in rechtswissenschaftlichen wie in technischen Studiengängen.

Der Bezug zu Themen im Zusammenhang mit Bauen und Planen ist nicht zufällig. Denn die 2008 in Hamburg gegründete, gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts ist auf Initiative von Prof. Dr. Ralf Leinemann entstanden, dessen Anwaltssozietät auf das Recht der Vergabe öffentlicher Aufträge und auf Bau-, Architekten und Immobilienrecht spezialisiert ist. Die Formensprache von Design und Architektur bis hin zu den „urbanen Welten“ der Stadtplanung und -entwicklung sind daher auch Leitlinien der Stiftung in ihrer Kunstförderung.

„Auch die Förderung von Studierenden außerhalb der Kunst steht als Zweck der Stiftung im Vordergrund. Wir fördern mindestens genauso viele Studierende des technischen Sektors, wie der Kunst und schreiben auch Preise für Leistungen in der Ingenieurbranche aus“, bekräftigt Prof. Dr. Leinemann.

Zum Deutschlandstipendium an der HWR Berlin erklärt Prof. Dr. Leinemann, Vorstand der Leinemann-Stiftung:

„Die Förderung junger Menschen liegt uns am Herzen. Besonders die Förderung von Bauingenieurstudierenden an der HWR Berlin erschien uns aufgrund meines Lehrauftrags Baurecht im Bachelorstudiengang und unseres Fachgebiets Baurecht der Anwaltskanzlei als sinnvoll.

Die Förderung im Rahmen des Deutschlandstipendiums an der HWR verläuft für uns als Stiftung durchweg positiv. Der gesamte administrative Aufwand wird von der HWR übernommen. Dies ermöglicht uns, die Abläufe der Stiftung/des Stipendiums neben der täglichen Arbeit unserer Anwaltskanzlei, ohne eine gesonderte Abteilung, durchführen zu können. Die Auswahl der Stipendiat/innen wurde durch die HWR immer gut getroffen.“

Das Gespräch führte Lasse Hansen (Stipendiat) mit Herrn und Frau Leinemann (Vorstand).

PERM4 | ist als Personaldienstleister auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften in Festanstellung spezialisiert. Der Personalberater bringt mit 180 Karriereberatern Kandidaten und Mandanten in den Berufsfeldern HR, IT/TK, Finance, Sales, Marketing, Supply Chain Management, Manufacturing, Construction/Property und Life Science zusammen.

Im Jahr 2017 beteiligte sich PERM4 | zum ersten Mal am HWR-Deutschlandstipendium. Die HWR war dabei für den Personaldienstleister besonders attraktiv, wie Sarah Muschkewitz verrät: „Die HWR ist durch den Bereich Wirtschaftswissenschaften eine sehr interessante Hochschule. Für Berlin. Aber auch für uns.“ Zudem erfolgte bereits eine Kooperation mit dem HWR-Masterstudiengang International Business and Consulting: International Human Ressource Management im Rahmen eines Vortrags.

Das Deutschlandstipendium ist für PERM4 | mehr als nur die finanzielle Unterstützung der Studierenden: „Wir sehen uns nicht nur als Förderer, der Geld ausschüttet, sondern die Stipendiatin und der Förderer profitieren davon.“ Für die Förderer bietet das Deutschlandstipendium die Möglichkeit, Talente auf sich aufmerksam zu machen. Mario Buchmann, Geschäftsführer von PERM4 |, sieht die Chance, dass sich einige Stipendiaten für den Einstieg in die Karriereberatung entscheiden: „Ich bin davon überzeugt, dass wir in Deutschland die absolute Nummer 1 sind, wenn es darum geht, Menschen die Möglichkeit zu geben, […], schnellstmöglich in eine finanzielle Unabhängigkeit zu kommen bzw. Karriere zu machen.“

PERM4 | sieht das Deutschlandstipendium als Win-Win-Situation. Sarah Muschkewitz möchte auch anderen Firmen Mut machen, die Talentförderung zu unterstützen: „Ich würde jeder Firma dazu raten, Stipendien auszugeben.“

Die myconsult GmbH ist ein aufstrebendes, mittelständisches und deutschlandweit agierendes Beratungsunternehmen. Als kompetenter Partner für ganzheitliche Organisations- und Prozessentwicklung, der Auswahl und Einführung von IT-Anwendungssystemen sowie Softwareentwicklung unterstützen wir unsere Kunden aus unterschiedlichen Branchen seit mehr als 15 Jahren bedürfnisgerecht mit professionellen Beratungsleistungen. Ausgezeichnet mit dem "Top Consultant"-Siegel für den Mittelstand im Jahr 2015 kann das Unternehmen somit auf eine langjährige Beratungsexpertise und -erfahrung zurückgreifen.

Marsh ist ein weltweit führender Industrieversicherungsmakler und Risikoberater. Rund 30.000 Mitarbeiter helfen mittelständischen Unternehmen und Konzernen aller Branchen in mehr als 130 Ländern, ihre Risiken erfolgreich zu managen. In Deutschland sind über 700 Mitarbeiter an neun Standorten tätig.  

Die Marsh GmbH ist eine hundertprozentige Tochter von Marsh & McLennan Companies und in Deutschland in Baden-Baden, Berlin, Detmold, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart vertreten.

Zum Deutschlandstipendium an der HWR meint Nico Stehr, Leiter der Standorte Berlin und Leipzig und Mitglied der Geschäftsleitung von Marsh Deutschland: „Mit dem Stipendium möchten wir jungen Leuten ermöglichen, das zu studieren, wofür sie sich begeistern. Gleichzeitig haben wir die Chance, neugierig zu machen auf Marsh.“

Seit 2018 fördert der Versicherungsmakler und Risikoberater innerhalb des Deutschlandstipendienprogramms talentierte und leistungsfähige Studierende an der HWR Berlin.“

Als gemeinnütziger Verein verfolgt das Institut für Versicherungswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (IVW Berlin) den Zweck, die akademische Lehre, die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschung in der Versicherungswirtschaft zu fördern, zu pflegen und miteinander zu verbinden. Hierbei ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht insbesondere im Hinblick auf die wissenschaftliche und praxisorientierte Ausbildung des akademischen Nachwuchses ein wichtiger Aspekt der Vereinsarbeit.

„Nach unserem Satzungszweck ist es naheliegend, dass wir Studierende in der Versicherungsbranche fördern möchten“, erklärt Prof. Dr. Thomas Köhne, der Vorsitzende des IVW und außerdem Leiter der Fachrichtung Versicherung an der HWR Berlin. „Besonders der Frage, ob man dual Studierende, die für ihre Studientätigkeiten bereits entlohnt werden, noch weiter finanziell fördern muss, haben wir uns zu Beginn gestellt“, berichtet er. „Wir sehen in dem Deutschlandstipendium jedoch neben der finanziellen Förderung, die auch trotz Ausbildungsgehalt noch eine spürbare Hilfe darstellt, vor allem den Aspekt der Motivation und Wertschätzung für unsere Stipendiaten als wichtigen Bestandteil. Dabei geht es uns keineswegs darum, die Stipendiaten für unser Institut zu gewinnen, stattdessen möchten wir damit unseren Beitrag zur Ausbildung und Personalentwicklung in der Versicherungsbranche leisten. Letztendlich ist der qualifizierte Nachwuchs das wichtigste Kapital dieser Branche.“

Das kommt definitiv auch bei den Stipendiaten an. Jerome Eßmann, als Stipendiat vom IVW Berlin gefördert, erklärt: „Selbstverständlich freue ich mich sehr über die finanzielle Unterstützung. Besonders im dualen Studium, in dem ich alle drei Monate den Wohnort wechseln und mich auf Wohnungssuche begeben muss, sorgt die finanzielle Förderung für erhebliche Entlastung. Das ermöglicht mir, mich voll auf das Studium zu konzentrieren. Daneben bedeutet mir die Wertschätzung mindestens genauso viel. Es ist ein tolles Gefühl, wenn die eigenen Leistungen belohnt werden, das treibt mich weiter an, auch in einem anspruchsvollen Studium meine Bestleistungen abzurufen.“ Darüber hinaus bietet die Förderung den Stipendiaten den Austausch mit dem IVW. „Es ist schön zu wissen, dass man eine Anlaufstelle hat, die über die finanzielle Förderung hinausreicht.“

Die COREDAS GmbH entwickelt für ihre Kunden in der Automobilindustrie komplexe sicherheitsrelevante Systeme. Ein Fokus liegt im Bereich Elektromobilität und Batterie Management Systeme.

COREDAS wurde Jahre 2006 von Alexander Schüßler im Umfeld der Hochschule Aschaffenburg gemeinsam mit einem Professor als Ingenieurbüro gegründet: »Die Unterstützung, die ich damals erfahren habe, und das Vertrauen, das in mich gesetzt wurde, hat mir einen unwahrscheinlichen Schub gegeben«, so Schüßler.

Heute unterstützt er selbst herausragende Studierende, unter anderem mit einem Deutschlandstipendium: »Um die Herausforderungen der immer komplexer werdenden Systeme zu stemmen, müssen wir exzellente Ausbildung mit modernen Entwicklungsmethoden kombinieren. Wir brauchen mehr als reine Programmierung – diese Bereiche sind längst nach Asien und Osteuropa abgewandert. Unsere Stärke sollte in Zukunft darin liegen neue wertvolle Produktideen zu generieren und ganzheitlich zu entwickeln. Ein Beispiel dafür ist ein gutes Requirements- und Systemengineering. Dafür müssen wir es schaffen mehr junge Menschen aus verschiedenen Disziplinen in die Ingenieursberufe zu bekommen. Deshalb unterstützen wir bewusst die Hochschule für Wirtschaft und Recht im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieur/in Energie und Umweltressourcen.«

Förderer von A-Z

Kontakt

ZR Studierendenservice
Denise Gücker
Career Service, Deutschlandstipendium

Campus Schöneberg
Haus A, Raum A 3.08
Badensche Straße 52
10825 Berlin

Aktivitäten von Stipendiatinnen und Stipendiaten der HWR Berlin