International Week on Sustainability I: Climate Change and democracy

  • Registration (until 30 September 2022)
  • Wann?

    04 – 12 November 2022
    Workshops, seminars, and field trips

  • Wo?

    Campus Lichtenberg

  • Credits

    4 SWS / ECTS 2,5

  • Kursnummer

    SG-F40

Overview

  • Seminars, workshops & case studies from different perspectives on sustainability and responsibility
  • Key note and panel discussion on the topics climate change and democracy
  • Field trips and corporate talks with companies, NGOs and NPOs
  • Project Work on real-life sustainability challenges provided by external partners
  • International lecturers from different parts of the world
  • Focal topics: Climate change and democracy

Participation options

Full Programme:
04 – 12 November & 18 – 21 November 2022
5 ECTS

Partial Programme 1 (SG-F40): Perspectives on Sustainability
04 – 12 November 2022
Workshops, seminars, and field trips
2.5 ECTS

Partial Programme 2 (SG-F41): Sustainability Project
18 – 21 November 2021
Group Work
2.5 ECTS

  • Students can choose to participate in either part 1 or part 2 or in the full programme
  • Course language: English (Proof of English proficiency - min. B2 - is required.)
  • Credits can be assigned for students of Business Administration of HWR Berlin Department of Cooperative studies (only for the full programme) & HWR students that register within General Studies/Studium Generale. Other students please contact your home institution.

Registration until 7th of October 2022

Contact

International Week on Sustainability II: Sustainability project

Overview

  • Seminars, workshops & case studies from different perspectives on sustainability and responsibility
  • Key note and panel discussion on the topics climate change and democracy
  • Field trips and corporate talks with companies, NGOs and NPOs
  • Project Work on real-life sustainability challenges provided by external partners
  • International lecturers from different parts of the world
  • Focal topics: Climate change and democracy

Participation options

Full Programme:
04 – 12 November & 18 – 21 November 2022
5 ECTS

Partial Programme 1 (SG-F40): Perspectives on Sustainability
04 – 12 November 2022
Workshops, seminars, and field trips
2.5 ECTS

Partial Programme 2 (SG-F41): Sustainability Project
18 – 21 November 2021
Group Work
2.5 ECTS

  • Students can choose to participate in either part 1 or part 2 or in the full programme
  • Course language: English (Proof of English proficiency - min. B2 - is required.)
  • Credits can be assigned for students of Business Administration of HWR Berlin Department of Cooperative studies (only for the full programme) & HWR students that register within General Studies/Studium Generale. Other students please contact your home institution.

Registration until 7th of October 2022

Contact

Klimanotstand als eine der größten Herausforderung der Menschheit

  • Wer?

    Uta Stäsche

  • Wann?

    Seminar, Präsenz, wöchentlich
    Freitag, 14.10., 21.10., 11.11.2022,
    danach 14-tägig, 15.00-18.30 Uhr

  • Wo?

    Campus Lichtenberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F42

Was tun die internationale Staatengemeinschaft, die Europäische Union und Deutschland zur Bekämpfung des globalen Klimawandels? Rechtliche Analyse der wichtigsten Instrumente auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene

Das internationale Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 bildet gemeinsam mit der ebenfalls 2015 verabschiedeten Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung der UN mit ihren 17 Sustainable Development Goals (SDGs) und den 2010 beschlossenen Aichi-Ziele für Biodiversität der UN auf internationaler Ebene einen Dreiklang, der eine umfassende Transformationen zur Nachhaltigkeit einfordert. Die internationale Staatengemeinschaft stellt insbesondere bei ihren Klimakonferenzen (sog. COP) der Klimarahmenkonvention (KRK, UNFCCC) die Weichen für die Umsetzung des Pariser Abkommens. Kernaufgabe bleibt hier weiterhin, die Vertragsparteien in Richtung einer signifikanten Ambitionssteigerung zu mobilisieren.

Neben den Kernelementen des Pariser Abkommens und den Klimaverhandlungen auf internationaler Ebene werden Sie die wichtigsten Ziele der EU in den Bereichen Umweltenergiepolitik und Klimaschutzpolitik und die Rechtsgrundlagen kennenlernen. Die EU verfolgt seit den 2000er Jahren die Zieltrias Senkung der Treibhausgas(THG)-Emissionen, Ausbau der erneuerbaren Energien und Steigerung der Energieeffizienz. Das EU-Klimaschutzziel zur Senkung der THG-Emissionen für 2030 wurde mit Inkrafttreten des Europäischen Klimagesetzes auf mind. 55 % THG-Minderung erhöht. Neben diesem Klimaziel stehen das EU-Gesamtziel zur Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch und das EU-Ziel für die Energieeffizienz. Zu diesen energie- und klimapolitischen EU-Zielen tritt die Vorgabe, bis 2030 einen Stromverbund von 15 % zu realisieren. Zentrales Planungs- und Monitoringsystem für die Erfüllung dieser 2030-Energie- und Klimaziele und das 2050- Klimaschutzziel der THG-Neutralität ist die EU-Governance nach der EU-Governance-Verordnung (GovVO). Der auf einem Cap-and-Trade-Ansatz basierende Europäische Emissionshandel (EU-ETS) wurde 2005 eingeführt und bildet das wichtigste europäische Klimaschutzinstrument, mit dem die EU eine Minderung der THG-Emissionen in den sog. Sektoren Energiewirtschaft, Industrie und Luftverkehr bis 2030 anstrebt. Der EU-ETS und weitere grundlegende Instrumente zur Erreichung der EU-Klima- und Umweltenergieziele werden einer näheren Betrachtung zugeführt. Darüber hinaus wird auf aktuelle Entwicklungen im Kontext des sog. Green Deal, z.B. das Legislativpaket der Europäischen Kommission „Fit for 55“, näher eingegangen.

Sodann werden die Implikationen des EU-Rechts auf die deutsche Klimaschutzpolitik beleuchtet. Unabhängig von der COVID-19-Pandemie betrachteten 65 % der Deutschen im Juli 2021 den Umwelt- und Klimaschutz als sehr wichtiges Thema. Das anhaltend hohe Umweltbewusstsein spiegelte sich auch in den Wahlergebnissen des 20. Deutschen Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses wider. Klimapolitisch stand Deutschland zwischen 2019-2022 vor dem Hintergrund einer progressiveren europäischen Klimaschutzpolitik und des weitreichenden Klima-Beschlusses des BVerfG vom 24.3.2021 im Zeichen des nunmehr novellierten Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG). Der Gesetzgeber hat nun allerdings die Pflicht, das KSG sehr zügig auf das 1,5°C-Ziel auszurichten und den notwendigen Nachvollzug mittels angepasster höherer Zielvorgaben im EEG und den weiteren Energiewendegesetzen vorzunehmen und einen entscheidenden Schritt nach vorn bei der tiefgreifenden Transformation des deutschen Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien zu gehen. Neben den wesentlichen Regelungen des KSG werden die Klimaschutzgesetze und -pläne der 16 Länder sowie die Klimaschutzinitiativen der Kommunen näher betrachtet.

Inhalt

Internationale Ebene: Pariser Abkommen von 2015 als internationales Regelwerk und Dach der EU-Klimaschutzpolitik und der EU-Umweltenergiepolitik

Europäische Ebene:

  • EU-Klimaschutzrecht: primärrechtliche Grundlagen und Begriffsklärung
  • EU-Ziele: v.a. Emissionsziele, Erneuerbaren-Ziele, Energieeffizienzziele und ihre rechtliche Verankerung (insbesondere Europäisches Klimagesetz, Erneuerbare-Energien-Richtlinie)
  • Überblick über die wichtigsten europäischen Instrumente zur Zielumsetzung: v.a. Europäischer Emissionshandel (EU-EHS / EU-ETS), Governance-Verordnung, Lastenteilungsverordnung (Effort-Sharing-Regulation)

Deutschland: Klimaschutz in Bund, Ländern und Kommunen:

  • Bundesklimaschutzgesetz – Status Quo und Fortentwicklungsbedarf
  • Klima-Beschlusses des BVerfG vom 24.3.2021
  • Klimaschutzgesetze, -pläne/-programme der Bundesländer
  • Klimaschutz auf kommunaler Ebene

Projektwerkstatt: Nachhaltig Gärtnern im Hochschulumfeld

  • Wer?

    Gabriele Gutzmann

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    Fr, ab 04.11.2022
    12–14 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F54

In dem Kurs beschäftigen wir uns mit Urban Gardening und Blühwiesen Projekten an Berliner Hochschulen und in Kleingartenanlagen. Unter Berücksichtigung soziale, planerisch-gärtnerische rund ökonomische Gesichtspunkte sowie der Öffentlichkeitsarbeit sollen Ideen für Gartenprojekte im Umfeld des HWR-Campus Schöneberg entwickelt werden und erste Umsetzungsschritte angestoßen werden.  Erstens geht es darum, Möglichkeiten zu erkunden, eine bienen- und wildbienenfreundliche und ästhetisch ansprechende Blühwiese an einer geeigneten Fläche am Campus Schöneberg zu erkunden. Zweitens wollen wir für einen Garten in der benachbarten Kleingartenkolonie Am Stadtpark I ein Community Garden Projekt konzipieren, das die Nachbarschaft miteinbezieht und den Anbau von Nahrungspflanzen im Focus hat.

Zielsetzung

Ziel des Kurses ist die Entwicklung von Gartenprojekten für das HWR-Umfeld als Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Lehrmethode

Erwägungsseminar, Recherchen, Exkursionen, Expert*innengespräche, Lektüre, Referate, learning by doing

Zielgruppen

Der Kurs ist offen für alle Studierenden und Hochschulexternen mit Interesse am Thema.

Projektwerkstatt: Nachhaltige Hochschule

  • Wer?

    Birgit Weyer / Silke Bustamante

  • Wann?

    Semesterkurs, 14-tägig
    Start: Mittwoch 19.10. 2022
    17.00–20.15 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg / Campus Lichtenberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1- (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    SG-F56

Kursbeschreibung

Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit an der HWR – in diesem Kurs generieren Studierende Ideen, wie Nachhaltigkeit an der HWR Berlin stärker integriert werden kann und entwickeln entsprechende Konzepte. Dabei wird Nachhaltigkeit ganzheitlich in seiner ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension in den Blick genommen. Studierenden werden auf dem Weg zu einem umsetzungsfähigen Konzept in regelmäßigen Coaching-Sessions unterstützt und angeleitet. Die Konzepte werden von einer Jury evaluiert und das beste Konzept prämiert. Ziel ist es, gute Konzepte in einem weiteren Schritt gemeinsam mit Studierenden in die Umsetzung zu bringen.

Zielsetzung

Ziel des Kurses ist die Entwicklung von Ideen und Erarbeitung von Konzepten für Nachhaltigkeit an der HWR.

Lehrmethode

Von der Konzeption des Projektes über agile Methoden (z.B. Design Thinking) über die Umsetzung (z.B. Backlogs) werden die Projektgruppen individuell über Ansätze aus dem systemischen Coaching betreut.

Zielgruppen

Der Kurs ist offen für alle Studierenden und Hochschulexternen mit Interesse am Thema.