Aus Geschichte und Philosophie für das Management lernen – Nachhaltig führen

  • Wer?

    Justinus Pieper

  • Wann?

    Seminar, 14-tägig
    Mittwoch, ab 21.04.2021
    16.00 – 20.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    112002

Das Seminar vermittelt in Geschichte und Gegenwart bewährte Führungsprinzipien und Strategieregeln auf ethischer Grundlage.

Ziele des Seminars sind:

  • Mit Studierenden ein Bewusstsein für Strategien und Taktiken entwickeln, die sie selbst verwenden bzw. die gegen sie verwendet werden können – sei es durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es durch die außerbetriebliche Konkurrenz.
  • Die Einübung von Führungsprinzipien und Strategien
  • sowie der Abwehr und Vereitelung von unfreundlichen Maßnahmen und Strategien der Konkurrenz.

Durch die zugrunde gelegten philosophischen und historischen Bezüge wird zudem die eigene Bildung erweitert, durch die Ableitung aus konkreten historischen Beispielen bzw. Geschichten werden die Führungsgrundsätze und Strategien leichter erinnerlich.

Behandelt werden u. a. die Gewinnung von Mentor*innen und Finanziers, der Umgang mit Vorgesetzten, das Gewinnen und Halten von Verbündeten, der Aufbau und das Mobilisieren von Netzwerken, der richtige Umgang mit eigenen Schwächen (und Stärken), das gekonnte Entscheiden, die verbesserte Legitimation, Konsistenz und Glaubwürdigkeit als Führungskraft, die Grundlagen der Mitarbeitermotivation, der professionelle Auftritt und die glaubhafte Kreation des eigenen Images.

Es geht in diesem interdisziplinär angelegten Seminar immer auch um Erfahrungsaustausch, das Lernen mit- und voneinander sowie das erfolgreiche Netzwerken, insbesondere zwischen Studierenden und erfahrenen Führungskräften, die gegen Ende des Semesters als Gäste eingeladen sind."

Zielgruppe

Studierende aller Semester und Studiengänge

Lehrmethode

Je Lehreinheit einleitender Vortrag und vertiefende Diskussion

Cognitive Bias Training

  • Wer?

    Amelie Piepenbring

  • Wann?

    29.04., 16–19 Uhr & 30.04., 10–16.30 Uhr
    06.05., 16–19 Uhr & 07.05., 10–16.30 Uhr
    20.05., 16–19 Uhr & 21.05., 10–16.30 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115073

Die Welt um uns herum ist komplex und konfrontiert uns tagtäglich mit unzähligen Informationen. Um in dieser Gemengelage handlungsfähig zu bleiben, haben Menschen unterbewusste, automatisierte Regeln (sogenannte „Heuristiken“) entwickelt, die uns dabei helfen die für uns wichtigsten Informationen herauszufiltern und zu interpretieren. 

Dabei ziehen wir unsere bisherigen Erfahrungen heran, denken in Kategorien und Stereotypen und vereinfachen teilweise stark. In vielen Fällen erbringen diese heuristischen Vorgehensweisen dennoch gute Ergebnisse.

Allerdings können daraus auch kognitive Verzerrungen (englisch „Cognitive Biases“) entstehen, die uns zu fehlerhaften Entscheidungen und vorurteilsbehaftetem Verhalten verleiten.

Ziele

  • Der Kurs bietet Einblicke in die Tücken der Kognitionspsychologie,
  • Gelegenheit zur Selbstreflexion und Strategieentwicklung,
  • welche psychologischen Mechanismen hinter den Phänomenen (Fake News und Verschwörungsmythen) stehen und
  • diese bei sich und bei anderen zu erkennen, zu benennen und ihnen entgegenzuwirken.

Zielgruppe

Studierende aller Fachrichtungen und andere Hochschulmitglieder

Lehrinhalte

  • Vermittlung von Grundlagen der Kognitionspsychologie: Welchen strukturellen Wahrnehmungsverzerrungen unterliegen wir Menschen und warum gibt es sie?
  • Kenntnis der unterschiedlichen Ebenen kognitiver Verzerrungen: Verzerrungen der Wahrnehmungen, Verzerrungen der Erinnerung, des Denkens und der Entscheidungsfindung Kognitive Verzerrungen im gesellschaftlichen Miteinander
  • Entwicklung und Reflexion deines persönlichen „Cognitive Bias“-Profils: „Wo habe ich blinde Flecken?“
  • Strategien entwickeln: Wie kann ich meinen „Verzerrungen“ (systematisch) entgegenwirken?

Lehrmethode

Methodenmix aus theoretischen Inputs, Einzel- und Gruppenarbeiten, Fallbeispielen und Diskussionen

Die Entwicklung und Gestaltung eines individuellen „Cognitive Bias“-Profils stärkt die Reflexions- und Entscheidungskompetenzen der TeilnehmerInnen. Sie lernen, das eigene Verhalten zu reflektieren und damit selbst Entscheidungen vorurteilsfreier und objektiver zu treffen.

Corona und gesellschaftlicher Zusammenhang

  • Wer?

    Christoph Kopke

  • Wann?

    Seminar, 14-tägig
    Mittwoch, ab 21.04.2021
    16.00–18.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    122056

Covid 19 hat die Welt nun mehr seit einem Jahr fest im Griff. Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind umfassend und vielfältig, ihre langfristigen Folgen noch nicht absehbar. In der Lehrveranstaltung wollen wir rückblickend eine erste Bilanz ziehen und uns verschiedenen einzelnen Fragen und Aspekten der Corona-Pandemie widmen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Bundesrepublik Deutschland: Wie ging unsere Gesellschaft bislang mit der Pandemie um? Welches sind die sozialen, politischen, juristischen und psychologischen Folgen? Wen trifft die Pandemie in je spezifischer Weise? Und was sollte aus der Corona-Krise gelernt werden?

Themen der Lehrveranstaltung können sein:

  • Behördlicher Gesundheitsschutz und Ökonomisierung des Gesundheitswesens. Müssen wir umsteuern?
  • Nach der Krise ist vor der Krise. Wie steht es um die staatliche Katastrophenvorsorge und den Katastrophenschutz?
  • „Souverain ist, wer den Ausnahmezustand beherrscht“ Staatliche Krisenpolitik und demokratische Prozesse
  • Wen trifft die Krise wie? Corona und soziale Spaltung; Auswirkungen auf gesellschaftliche Minderheiten und soziale Randgruppen
  • Hat die Krise ein Geschlecht? Unterschiedliche Auswirkungen für und Folgen auf die Geschlechter (u.a. familiäre Arbeitsteilung in der Krise; Alleinerziehende zwischen Homeschooling und Homeoffice; Häusliche Gewalt)
  • „Es gibt keine Pandemie“ Coronaleugner, Impfgegner, Verschwörungsdenker – Irrationalismus als neues Massenphänomen

Die öffentliche Verwaltung in Berlin während des Nationalsozialismus

  • Wer?

    Thomas Irmer

  • Wann?

    Seminar, 14-tägig
    Mittwoch, ab 21.04.2021
    16.00–18.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115067

Die Geschichte von öffentlicher Verwaltung in der Zeit des Nationalsozialismus zählt zu den vergleichsweise wenig erforschten Themen der NS-Forschung sowie der Forschung zur Geschichte Berlins. Das verwundert schon deshalb, weil die Metropole bis 1945 Sitz zahlreicher staatlicher, kommunaler und weiterer nicht staatlicher Verwaltungen war.

Die Nationalsozialisten misstrauten den Berliner Verwaltungen und setzten nach der Machtübernahme z.B. einen eigenen Staatskommissar zur „Kommunalaufsicht“ ein. Zu dessen ersten Aufgaben zählte auch die Durchführung der „Gleichschaltung“ der Verwaltungen. Mit dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ scheinlegal kaschiert, zwangen die neuen Machthaber alle politisch missliebigen und jüdischen Mitarbeitenden, die Verwaltungen zu verlassen.

In der Lehrveranstaltung werden wir uns intensiv mit vielen Aspekten der Geschichte der öffentlichen Verwaltung im Nationalsozialismus auseinandersetzen: Wie entwickelten sich die Verwaltungen seit 1933? Welche Umstrukturierungen wurden vorgenommen? Wie veränderten sich die Aufgaben? Inwiefern setzten Verwaltungen Vorgaben der NS-Politik wie die Verfolgung von Jüdinnen und Juden, politischen Gegner*innen oder sozialen Außenseitern um? Boten Verwaltungen besondere Handlungsspielräume für politisch resilientes Verhalten? Welche Rollen übernahmen Verwaltungen während des Krieges?

Im Seminar betrachten wir nicht nur die Organisationsgeschichte der Verwaltungen, sondern beschäftigen uns auch vorrangig mit den Biografien von Verwaltungsmitarbeitenden, Akteuren wie Verfolgten.

Daneben werden wir auch die ideologischen Hintergründe der NS-Politik bzw. die Positionen, die die Nationalsozialisten auf einzelnen für unser Thema relevanten Politikfeldern vertraten bzw. vorgaben (z.B. NS-Sozialpolitik; NS-Gesundheitspolitik usw.), in den Blick nehmen. Sofern es die Pandemie erlaubt, soll ein Teil der Lehrveranstaltung als Exkursion stattfinden.

Diskriminierung erkennen, verstehen und dagegen handeln

  • Wer?

    Felina Franke

  • Wann?

    Blockseminar
    Freitag, ab 23.4.2021
    16.00 – 19.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115074

Diskriminierung kann viele Formen haben. Sie setzt an sozialen und/oder persönlichen Zugehörigkeiten an und stützt sich auf gesellschaftliche Machtverhältnisse. Diskriminierung zeigt sich durch Herabwürdigung, Benachteiligung, Schlechterstellung und Ausgrenzung, durch die Zuschreibung von negativen Eigenschaften und die gleichzeitige Aufwertung der eigenen Gruppe. Auch Hindernisse für gesellschaftliche Teilhabe (z.B. durch Nicht-Beachtung von Bedarfen) können Ausdruck von Diskriminierung sein. Diskriminierung aufgrund rassistischer Zuschreibungen ist spätestens seit 2020 in das öffentliche Bewusstsein gerückt und erfährt, zumindest ansatzweise, die Aufmerksamkeit, die die Opfer dieser Diskriminierungsform verdienen. Auch Debatten über andere Diskriminierungsdimensionen, wie u.a. Geschlecht, Behinderung, chronische Erkrankung, Lebensalter, Sprache, sexuelle und geschlechtliche Identität und sozialer Status werden nicht mehr nur im wissenschaftlichen Kontext geführt. Trotzdem sind wir noch auf einem langen Weg zum Erkennen, Verstehen und Handeln für eine diskriminierungsfreie und gleichberechtigte Gesellschaft.

In dieser Lehrveranstaltung stellen und beantworten wir die unten stehenden Fragen gemeinsam, um am Ende zu einem besseren Verständnis von Diskriminierung und ihren Wirkungsweisen sowie zu Handlungsansätzen gegen Diskriminierung zu gelangen. Wir nähern uns dem Thema auch anhand von selbstreflexiven Übungen für das Erkennen und Hinterfragen eigener gesellschaftlicher Positionierungen und Haltungen sowie anhand von Diskussionen und Austausch in Kleingruppen und im Plenum.

Lehrinhalte:

  • Welche Formen von Diskriminierung gibt es und wie wirken sich diese aus? Welche Mechanismen und Ebenen der Diskriminierung gibt es? Was verstehen wir unter intersektioneller Diskriminierung?
  • Was ist ein menschenrechtsorientierter Diversity-Ansatz und was hat dieser mit den Diskriminierungsdimensionen zu tun?
  • Welche Rolle spielen Macht und Privilegien? Wie begünstigen bzw. verursachen bestimmte Rahmenbedingungen Teilhabe und Ausschluss von Menschen?
  • Wie ist der Stand der Antidiskriminierungsgesetzgebung in Deutschland und Berlin?
  • Wie machen wir Diskriminierung sichtbar und setzen wirksam etwas dagegen? Was bedeutet es Ally/ Verbündete:r zu sein?
  • Und was hat unsere Sprache mit dem Ganzen zu tun?

Zielgruppe:

Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die sich diesem Thema nicht nur anhand von theoretischen Inputs und Vorträgen widmen wollen.

Studienleistungen:

Für 1 ECTS ist die Anwesenheit an fast allen Terminen per Webcam und Mikrophon erforderlich. Für weitere 1,5 ECTS ist eine Zusatzleistung zu erbringen. Der gesamte Kurs findet online statt, der Link zur Videokonferenz wird in Moodle bereitgestellt.

Enterprise Gamification and the Dopamine Society

  • Wer?

    Avo Schönboom

  • Wann?

    Seminar
    Dienstag, ab 27.04.2021
    16.00–20.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    112037

Aims

Digitalisation means gamification and playful interaction design. In the ludic perspective every social interaction can be interpreted as a game and carefully enhanced by the application of game design elements. Corporate games already pervade many functions of the company from assessment centres, recruiting games, open innovation contests, project Scrum and production Kanban to playful sales and marketing interactions. The Enterprise Gamification Course exposes participants to game design thinking within a business context and guides them to mindfully gamify their own business situations. They will learn to understand and apply game mechanics, aesthetics and dynamics to create performance driven work experiences. Playful interactions during the course evoke a lively atmosphere and serve as prototypes for game play in business. Beyond the application of game design the course also reflects on societal repercussions of gamification, business ethics and the new dopamine driven society.

Zielgruppe

Studierende aller Fachrichtungen

Globale Gerechtigkeit unter der besonderen Perspektive des Klimawandels

  • Wer?

    Christoph Broszies

  • Wann?

    Seminar, wöchentlich
    Mittwoch, ab 21.04.2021
    16–18 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115060

Der moderne Nationalstaat ist eine relativ junge Erfindung unserer politischen Welt. Gerechtigkeitsforderungen z.B. nach mehr politischen Rechten wie Meinungsfreiheit oder Versammlungsfreiheit bezogen sich deshalb in erster Linie auf den einzelnen Staat.

Ein nationalstaatliches Verständnis von politischer Gerechtigkeit stößt jedoch spätestens dort an seine Grenzen, wo es sich mit transnationalen Ungerechtigkeitsphänomenen konfrontiert sieht.

Hierzu gehören neben Phänomenen globaler Wirtschaftsbeziehungen (Globalisierung) besonders auch Fragen des Klimawandels und – ganz aktuell – Fragen nach der gerechten Antwort auf eine globale Pandemie (z.B. Impfstoffverteilung).

Inhalt

In diesem Seminar wollen wir uns zunächst einen Überblick über die verschiedenen Theorien globaler Gerechtigkeit erarbeiten um im 2. Teil deren Tauglichkeit für Phänomene wie den Klimawandel zu prüfen.

Im 2. Teil werden wir uns deshalb auch mit den aktuellsten empirischen Quellen zum Klimawandel beschäftigen und uns mit internationalen Vereinbarungen zur Eindämmung des Klimawandels auseinandersetzen (Sustainable Development Goals, Pariser Klimaabkommen, etc.).

Vorab empfohlen: C. Broszies / H. Hahn: Globale Gerechtigkeit, Suhrkamp.

Nachhaltigkeit - Über die Kunst der Zukunftsfähigkeit - Einführung, Diskussionen, Projektarbeit

  • Wer?

    Stephan Bohle

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    Mittwoch, ab 21.04.2021
    16.00 – 17.45 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1,5

  • Kursnummer

    115053

Zielsetzung

Die Lehrveranstaltung Nachhaltigkeit - Über die Kunst der Zukunftsfähigkeit ermöglicht den Studierenden, die wichtigsten Aspekte von Nachhaltigkeit kennen zu lernen und eine Gestaltungskompetenz im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (UNESCO) zu erwerben. Wir gehen der Frage nach, wie eine Transformation hin zu einer nachhaltigeren Entwicklung gelingen kann und welche Akteure maßgeblich beteiligt sind. Der Kurs gibt den Studierenden die Möglichkeit, umfangreiches Wissen in den wesentlichen Themenbereichen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen und kritisch zu reflektieren. Von den planetaren Grenzen über den DNK Kodex bis zu 350.org. Neben dem theoretischen Teil werden die Studierenden in einem praktischen Projekt ihr Wissen konkret konzeptionell umsetzen.

Lehrmethoden

Virtueller seminaristischer Unterricht, Einsatz von interaktiven Medien (Zoom, Mentimeter, nexboard), Projektarbeit, Videos/ Film, evtl. Guestspeaker und Exkursion Projekttag futurium, Zusatzleistungen werden durch Erarbeitung und Präsentation der Projektarbeit erreicht.

Lehrinhalte

Vermittlung einer Gestaltungskompetenz nach BNE, Grundlagenwissen Nachhaltigkeit (Geschichte der Nachhaltigkeit, Grenzen des Wachstums), politische Agenda Nachhaltigkeit, Management und Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Initiativen, Barrieren einer nachhaltigen Entwicklung, Umsetzung eines Projektes mit persönlichem Bezug.

Literatur

  • Berg, Christian (2020): Ist Nachhaltigkeit utopisch?, oekom Verlag, München
  • Brunnhuber, Stefan (2016): Die Kunst der Transformation, Verlag Herder, Freiburg, Kopatz
  • Michael (2016): Ökoroutine, oekom Verlag, München,
  • Raworth, Kate (2018): Die Donut-Ökonomie, Carl Hanser Verlag, München
  • Schneidewind, Uwe (2018): Die große Transformation- Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels, Fischer Verlag, Frankfurt

Politikberatung in Zeiten der Corona-Pandemie

  • Wer?

    Stefan Bröchler

  • Wann?

    Semesterkurs ab 21.04.2021,
    Mi 17.00–19.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115072

Wissenschaftliche Politikberatung in Krisenzeiten hat Konjunktur! Täglich äußern sich WissenschaftlerInnen in Funk, Fernsehen, Radio, Printmedien und mehr und mehr in Social Media und bringen Ihre Expertise zum Verlauf und möglichen Bekämpfungsstrategien der Pandemie in die gesellschaftliche Debatte ein. Auch Regierung und Parlament nutzen gerade in diesen Zeiten in hohem Maße die Expertise für die politische Willensbildung und Entscheidungsfindung. Dabei zeigt sich, dass die wissenschaftliche Beratung zu einer paradoxen Situation führt. Wissenschaftliche Beratung trägt zu mehr Sicherheit im Umgang mit der Pandemie bei. Gleichzeitig steigern die zuweilen widersprüchlichen Ratschläge der Experten die Unsicherheit in Politik und Gesellschaft.

Ziel der Veranstaltung

Das Lehrangebot im Studium Generale möchte zu einem besseren theoretischen wie empirischen Verständnis der Chancen und Grenzen wissenschaftlicher Beratung im Blick auf das Vorgehen der PolitikberaterInnen wie auf die Erwartungen von Politik und Gesellschaft an Expertise beitragen.

Politische Ökonomie der ökologischen Krise – theoretische Zugänge und aktuelle Analysen

  • Wer?

    Markus Wissen

  • Wann?

    Semesterkurs
    ab 20.04.2021
    16.00–19.30 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115011

Die ökologische Krise spitzt sich zu. Klimawissenschaftler*innen gehen davon aus, dass nur noch wenig Zeit bleibt, um die Erderwärmung unter Kontrolle zu bekommen. Dabei ist dies längst nicht das einzige Problem. Der Verlust der biologischen Basis gilt, obwohl öffentlich weit weniger debattiert, als mindestens genauso gravierend. Was sind die gesellschaftlichen Treiber der ökologischen Krise? Warum ist es so schwer, sich politisch auf wirksame Gegenmaßnahmen zu verständigen? Wie hängt die ökologische Krise mit Macht, Herrschaft und sozialer Ungleichheit zusammen? Und wie könnte die gesellschaftliche Entwicklung auf eine Alternative hin orientiert werden, in der die Sorge um Mensch und Natur im Vordergrund steht? – Diese Fragen werden auf der Basis von einschlägigen Texten und Kurzvorträgen im Seminar diskutiert.

Zielsetzung

Ziel des Kurses ist es, die gesellschaftlichen Ursachen der ökologischen Krise mit Hilfe aktueller Analysen und klassischer Texte besser zu begreifen.

Zielgruppen

Zur Mitarbeit eingeladen sind alle Studierenden und Hochschulexternen, die ihr Verständnis der ökologischen Krise vertiefen und Alternativen diskutieren möchten.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Wirtschaft und Verwaltung

  • Wer?

    Elke Bohnaker

  • Wann?

    Blockseminar
    07.08.–13.08.2021
    9.00–17.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1

  • Kursnummer

    117011

Zielsetzung

Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation setzt eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit voraus. Auch für öffentliche Verwaltungen, Polizei und Sicherheit und andere Berufsgruppen ist dies erforderlich. In diesem Seminar werden Sie, anhand praktischer Exkursionen, PR Arbeit live und lebensnah erleben und diskutieren. Am ersten Tag findet eine theoretische Einführung zur Begriffsdefinition und zur Erarbeitung von Basiswissen statt. Dabei werden Instrumente und Möglichkeiten aber auch Grenzen der klassischen PR vorgestellt und diskutiert.

Zielgruppe

Studierende, die einen Einblick in die Arbeit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhalten wollen. Ebenso Studierende, die sich vorstellen können, zukünftig in diesem Bereich (PR / Journalismus) zu arbeiten.

Lehrinhalte

  • Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ethik, Wirkungsweise und Moral in der PR, Krisen-PR;
  • Instrumente, Methoden, Ziele, Zielgruppen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • Umgang mit Journalisten und Medien
  • Zusammenarbeit mit externen PR Dienstleistern

Lehrmethode

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Durchführung von Exkursionen. Im Verlauf der Woche wird an unterschiedlichen Orten Berlins in Form von Kurzvortrag, Lehrgespräch, Diskussion, Einzelübungen & Gruppenarbeit am aktuellen Erleben das Thema erforscht.

Rechtsfragen der Digitalisierung

  • Wer?

    Thomas Hartmann

  • Wann?

    Freitag, ab 23.04.2021 / 13-17 Uhr Vorbesprechung
    sowie Fr., 04.06., 11.06., Fr., 18.06. und Fr., 25.06.,
    jeweils 13-19 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115076

Zielsetzung

Rechtsfragen der Digitalisierung

E(lectronic)-Commerce, neue Geschäfts- und Nutzungsmodelle im Internet, Plattform- und Datenökonomien, innovative Dienste, Künstliche Intelligenz und Social Media - mit der Digitalisierung stellen sich vielfältige Rechtsfragen. Verantwortlichkeiten und Haftungsrisiken müssen interdisziplinär bewertet und vertraglich geregelt werden. Zudem werden Verbraucherschutz im Internet, Datenschutz, Urheberrecht, Lizenzen, gewerbliche und andere immaterielle Schutzrechte immer wichtiger.

Aus Nutzenden- ebenso wie aus Unternehmensperspektive setzen sich die Teilnehmenden mit typischen Rechtsfragen der Digitalisierung auseinander. Gemeinsam werden aktuelle Fälle mit Internet- bzw. Digitalisierungsbezug besprochen und daraus aktuelle Handlungsfelder abgeleitet. So erhalten die Teilnehmenden einen soliden Überblick über die für Digitalisierung relevanten Rechtsbereiche und die regulatorischen Herausforderungen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Inhalte

  • Schutz von Content (Bilder, Videos, Texte) im Internet
  • Datenschutz und IT-Sicherheit im Internet
  • Webshops und Verbraucherschutzrechte
  • Neue rechtliche Rahmenbedingungen für Influencer/innen
  • Wettbewerb auf digitalen Märkten mit Google, Amazon, Facebook & Co.

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche

Women’s Rights in International Relations

  • Wer?

    Jana Hertwig

  • Wann?

    Blockseminar
    Do, 22.04.2021
    16.00–20.00 Uhr

  • Wo?

    Online

  • Credits

    2 SWS /ECTS  1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    112020

Zielsetzung

Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen sind zentrale Ziele der internationalen Staatengemeinschaft, um die Rechte von Frauen zu gewährleisten. Nationale und internationale Bemühungen in Politik, Recht und Gesellschaft sind dringlicher denn je, weil Frauen fast überall auf der Welt und in nahezu jedem Lebensbereich noch immer benachteiligt und ihrer grundlegenden Rechte beraubt werden. Auch in Deutschland gibt es weiterhin Handlungsbedarf, um wirkliche Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen zu erreichen. Teilweise wird sogar von einem „dramatischen Rückschritt“ bei der Gleichstellung der Geschlechter gesprochen. Die durch COVID-19 ausgelöste weltweite Krise trifft Frauen besonders hart, da sie in nahezu allen Gesellschaften zu benachteiligten Gruppen zählen und Krisen – so auch die COVID-19-Krise – alle existierenden Ungleichheiten verstärken. Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben; die frauenpolitische Dimension wird dabei jedoch kaum berücksichtigt. Der Kurs zielt darauf ab, die politischen und rechtlichen Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen gemeinsam mit den Studierenden zu erarbeiten und ihnen die Rolle der Vereinten Nationen (United Nations) als dem wichtigsten internationalen Akteur bei der Gewährleistung von Frauenrechten zu vermitteln. Zudem sollen einzelne globale Herausforderungen, denen Frauen in Politik, Recht und Gesellschaft gegenüberstehen, näher untersucht werden. Der Einfluss der COVID-19-Krise auf die Rechte und den Schutz von Frauen wird eingehend analysiert. Die digitale Transformation (Digital Transformation) und die Auswirkung auf die Lebensbereiche von Frauen werden kritisch hinterfragt. Parallel zur weltweiten Lage zielt der Kurs auf die spezifische Situation von Frauen in Deutschland ab. Die Studierenden selbst analysieren die Situation von Frauen in ausgewählten Länderbeispielen.

Lehrinhalte

  • Historische Entwicklung der Frauenbewegung
  • Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen
  • Women’s Rights are Human Rights!
  • Women, Politics, and the United Nations
  • (Digitale) Gewalt gegen Frauen und Mädchen
  • Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR)
  • Frauenrechte und Soziale Arbeit
  • Frauenwahlrecht: Parität in deutschen Parlamenten?
  • Frauen in Bildung und Forschung
  • COVID-19-Krise und Frauenrechte
  • Gleichstellung in der Digitalisierung

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche mit Interesse an Gleichstellungsthemen auf nationaler und internationaler Ebene;

Evtl. eigenes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Menschenrechte, Frauenrechte, Politik, Vereinsarbeit, gute Englischkenntnisse

Lehrmethode

Seminaristischer Unterricht in deutscher Sprache einschließlich Online-
Exkursionen (deutsch/englisch) sowie Referate zur Situation von Frauen in verschiedenen
Ländern (15 Min. Vortrag und 2 Seiten Handout)