Aus Geschichte und Philosophie für das Management lernen – Nachhaltig führen

  • Wer?

    Justinus Pieper

  • Wann?

    Seminar, 14-tägig
    Mittwoch, ab 20.04.2022
    16.00 – 19.15 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    112002

Das Seminar vermittelt in Geschichte und Gegenwart bewährte Führungsprinzipien und Strategieregeln auf ethischer Grundlage.

Ziele des Seminars sind:

  • Mit Studierenden ein Bewusstsein für Strategien und Taktiken entwickeln, die sie selbst verwenden bzw. die gegen sie verwendet werden können – sei es durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es durch die außerbetriebliche Konkurrenz.
  • Die Einübung von Führungsprinzipien und Strategien
  • sowie der Abwehr und Vereitelung von unfreundlichen Maßnahmen und Strategien der Konkurrenz.

Durch die zugrunde gelegten philosophischen und historischen Bezüge wird zudem die eigene Bildung erweitert, durch die Ableitung aus konkreten historischen Beispielen bzw. Geschichten werden die Führungsgrundsätze und Strategien leichter erinnerlich.

Behandelt werden u. a. die Gewinnung von Mentor*innen und Finanziers, der Umgang mit Vorgesetzten, das Gewinnen und Halten von Verbündeten, der Aufbau und das Mobilisieren von Netzwerken, der richtige Umgang mit eigenen Schwächen (und Stärken), das gekonnte Entscheiden, die verbesserte Legitimation, Konsistenz und Glaubwürdigkeit als Führungskraft, die Grundlagen der Mitarbeitermotivation, der professionelle Auftritt und die glaubhafte Kreation des eigenen Images.

Es geht in diesem interdisziplinär angelegten Seminar immer auch um Erfahrungsaustausch, das Lernen mit- und voneinander sowie das erfolgreiche Netzwerken, insbesondere zwischen Studierenden und erfahrenen Führungskräften, die gegen Ende des Semesters als Gäste eingeladen sind."

Zielgruppe

Studierende aller Semester und Studiengänge

Lehrmethode

Je Lehreinheit einleitender Vortrag und vertiefende Diskussion

Klimakrise, Klimapolitik und Klima(un)gerechtigkeit

  • Wer?

    Nina Schlosser, Markus Wissen

  • Wann?

    Semesterkurs, 14-tägig
    Dienstag, ab 19.4.2022
    16.00 – 19.30 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115011

Die ökologische Krise spitzt sich zu. Extreme Wetterereignisse wie Dürre und Starkregen sind auch im Globalen Norden keine Seltenheit mehr. Das Artensterben schreitet unvermindert voran. Und im Globalen Süden zwingen ökologische Katastrophen immer mehr Menschen zur Flucht.

Naturwissenschaftler*innen gehen davon aus, dass nur noch wenig Zeit bleibt, um den Klimawandel unter Kontrolle zu bekommen. Ihnen und der in jüngerer Zeit erstarkten Klimagerechtigkeitsbewegung ist es wesentlich zu verdanken, dass die ökologische Krise seit kurzem ganz oben auf der politischen Tagesordnung rangiert. Viele Staaten verfügen mittlerweile über Klimagesetze. In Deutschland hat die Ampel-Koalition die Ausbauziele für erneuerbare Energien erheblich verschärft. Und die Europäische Union hat im Rahmen des European Green Deal ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das Europa bis zur Mitte des Jahrhunderts CO2-neutral machen soll.

Allerdings sind die politischen Vorhaben noch weit davon entfernt, der Dringlichkeit und dem Ausmaß des Problems gerecht zu werden. Nötig wären viel tiefer greifende Veränderungen der vorherrschenden Produktions- und Konsummuster.

Warum ist es so schwer, diese auf den Weg zu bringen? Welche Beharrungskräfte sind an der Aufrechterhaltung des Status Quo interessiert? Was sind die gesellschaftlichen Treiber der Klimakrise? Und wie hängt diese mit Macht, Herrschaft, sozialer Ungleichheit und Umweltungerechtigkeit zusammen? Wie könnte die gesellschaftliche Entwicklung auf eine Alternative hin orientiert werden, in der die Sorge um Mensch und Natur im Vordergrund steht? – Diese Fragen werden auf der Basis von einschlägigen Texten und Kurzvorträgen im Seminar diskutiert.

Zielsetzung

Ziel des Kurses ist es, die gesellschaftlichen Ursachen der Klimakrise besser zu verstehen, aktuelle Politiken eines ökologischen Umbaus einzuschätzen und Alternativen zu diskutieren.

Zielgruppen

Zur Mitarbeit eingeladen sind alle Studierenden und Hochschulexternen, die ihr Verständnis der Klimakrise vertiefen und Alternativen diskutieren möchten.

Kryptowährungen und der Dezentrale Finanzmarkt

  • Wer?

    Nils Otter

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    Dienstag, ab 19.04.2022
    18–19.30 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS; 1 – 2.5 (bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115080

Der Markt für Kryptowährungen hat spätestens seit dem sog. "Defi-Sommer 2020" einen rasanten Anstieg in Hinblick auf Popularität, Teilnehmerzahlen und Marktvolumen erlebt. Im letzten Jahr gab es einen Hype um sog. „NFT`s“, derzeit sind „GameFi“ und „Metaverse“ die Schlagwörter der Stunde. Doch was steckt genau hinter Kryptowährungen? Was ist unter „Cryptoeconomics“ zu verstehen?

Diese und ähnliche Fragen sollen in der Veranstaltung diskutiert werden, indem einerseits die ökonomischen Grundlagen von Kryptowährungen dargestellt werden und andererseits detailliert Auskunft darüber gegeben wird, welche Möglichkeiten der Geldanlage am Dezentralisierten Finanzmarkt (DeFi) bestehen. Durch die Verbindung von Blockchain Technologie,dezentralen Netzwerken und Kryptowährungen ist ein alternatives Finanzsystem entstanden, das klassische Finanzdienstleistungen nicht nur repliziert, sondern schneller, sicherer und transparenter anbietet. Für das klassische Finanzsystem bedeutet das eine innovative Bedrohung. 

Aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive heraus sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen klassischen Fiat-Währungen und Kryptowährungen erörtert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob Kryptowährungen Geld sind und ob sich die Erkenntnisse aus der klassischen Geldtheorie und -politik auch auf dieses neue Geld- und Finanzsystem anwenden lassen.

Nachhaltigkeit als Unternehmensstrategie? Die 17 UN-Ziele als Leitstern für eine nachhaltige Unternehmenszukunft.

  • Wer?

    Simone Schnepf

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    ab 21.04.2022
    Do, 18–20 Uhr

  • Wo?

    online

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115063

Wie gestalte ich eine wirkungsvolle Unternehmensstrategie in Anlehnung an nachhaltiges Wirtschaften der 17 SDGs?

Wie können Unternehmen mithilfe der 17 UN-Ziel für eine nachhaltige Entwicklung (den Sustainable Development Goals (kurz SDGs) eine Unternehmensstrategie entwickeln und aktiv kommunizieren? Die 17 globalen Ziel der Agenda 2030 richten sich heutzutage an alle: die Regierung, aber auch die Gesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft.

Ziel der Veranstaltung

Die Unternehmenspraxis in den Betrachtungsfokus zu rücken. Eingangs werden die 17 SDGs vorgestellt sowie anhand von verschiedenen Best Practices veranschaulicht. Ebenso erwarten wir im Rahmen des Kurses auch Gäste aus der Praxis: Diese berichten uns über ihr nachhaltiges Wirtschaften und zeigen Erfolgsfaktoren und ihren Beitrag zu den 17 SDGs auf. Schließlich werden im Rahmen des Kurses auch Werkzeuge aufgezeigt, wie Sie praxisnah eine nachhaltige Unternehmensstrategie in Anlehnung an die 17 SDGs für Unternehmen gestalten können.

Zielgruppe

Studierende aller Semester und Studiengänge

Lehrinhalte

Für die insgesamt 12 in Seminarform geplanten Veranstaltungen mit je 3 Stunden (SWS) sind unter die Beantwortung der folgenden Fragestellung geplant sowie die Entwicklung einer SDG-Strategie-Matrix für ein selbstgewähltes Unternehmensbeispiel:

  1. Was ist eine nachhaltige Unternehmensstrategie?
  2. Wie gestalten Unternehmen eine nachhaltige Strategie?
  3. Was sind die 17 UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung?
  4. Wie entwickeln Unternehmen einen Strategieansatz, basierend auf den 17 SDG?
  5. Wie kommunizieren erfolgreiche Unternehmen die SDGs?
  6. Was können wir von Best Practices und Gastvertretern nachhaltig ausgerichteter
    Unternehmen lernen?
  7. Abschluss und Wrap-up: Wie sieht eine nachhaltige Unternehmensstrategie mithilfe der
    17 SDGs aus?

Lehrmethode

Vortrag, Gastvorträge, Gruppenarbeit, Diskussion, Zusatzleistungen werden durch Erarbeitung und Präsentation von Themenfeldern erreicht.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Wer?

    Elke Bohnaker

  • Wann?

    Blockseminar
    10.09.–17.09.2022
    9.00–17.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1

  • Kursnummer

    121005

Zielsetzung

Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation setzt eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit voraus. Auch für öffentliche Verwaltungen, Polizei und Sicherheit und andere Berufsgruppen ist dies erforderlich. In diesem Seminar werden Sie, anhand praktischer Exkursionen, PR Arbeit live und lebensnah erleben und diskutieren. Am ersten Tag findet eine theoretische Einführung zur Begriffsdefinition und zur Erarbeitung von Basiswissen statt. Dabei werden Instrumente und Möglichkeiten aber auch Grenzen der klassischen PR vorgestellt und diskutiert.

Zielgruppe

Studierende, die einen Einblick in die Arbeit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhalten wollen. Ebenso Studierende, die sich vorstellen können, zukünftig in diesem Bereich (PR / Journalismus) zu arbeiten.

Lehrinhalte

  • Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ethik, Wirkungsweise und Moral in der PR, Krisen-PR;
  • Instrumente, Methoden, Ziele, Zielgruppen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • Umgang mit Journalisten und Medien
  • Zusammenarbeit mit externen PR Dienstleistern

Lehrmethode

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Durchführung von Exkursionen. Im Verlauf der Woche wird an unterschiedlichen Orten Berlins in Form von Kurzvortrag, Lehrgespräch, Diskussion, Einzelübungen & Gruppenarbeit am aktuellen Erleben das Thema erforscht.

Soziale und politische Bewegungen: Von der Anti-Vietnam-Friedensbewegung bis zu WOKE

  • Wer?

    Christoph Broszies

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    ab 20.04.2022
    Mi 16.00–18.00 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115081

Dieses Seminar beschäftigt sich mit sozialen Bewegungen seit dem 2. Weltkrieg. Nach einem Vergleich verschiedener Protestbewegung hinlänglich ihrer Methoden und ihres Erfolges prüfen untersuchen wir die Erfolgsaussichten politischen Protests innerhalb parlamentarischer und juridischer Institutionen. Mögliche Beispiele sozialer Bewegungen sind die Anti-Kriegsproteste gegen den Vietnamkrieg, die Bürgerrechtsbewegung in den USA, die Studentenproteste Ende der 1960er Jahre, die Friedens- und Ökobewegung der 1980er Jahre, die Anti-Globalisierungsproteste der 1990er, die aktuelle Black-lives-matter und Woke-Bewegung. Hierbei können wir uns von folgenden Fragen leiten lassen: Gibt es Merkmale, die eine erfolgreiche Protestbewegung erfüllen muss? Kann es erfolgreichen Protest ohne parlamentarische Repräsentanz geben? Wie wurde Gewalt bei sozialen Protesten gerechtfertigt und welche Auswirkungen hat Gewalt als Protestform auf die Protestbewegung? Um diese und weitere Fragen zu klären reflektiert das Seminar neben einer „Soziologie des Protests“ zugleich das Verhältnis von Staat und (Zivil-)Gesellschaft.

Voraussetzung zur Teilnahme ist neben der Bereitschaft zur Textlektüre ein Interesse an sozialwissenschaftlichen und politiktheoretischen Themen.

Literatur

  1. Einführung und Übersicht
  2. Was sind soziale Proteste? Dazu: Ch. Tilly et al: „Social Movements as Politics”
  3. Studentenproteste 1968
  4. Von der Friedens- und Ökobewegung zu den Grünen
  5. Die Arbeiterpartei in Brasilien: Vom Gewerkschaftsführer in den Präsidentenpalast
  6. Anti-Globalisierung. Dazu: Pr. Daphni: „The Global Justice Movement in Europe”.
  7. Black-lives-Matter. Dazu: Ch. Tilly et al.: “Black Lives Matter and the Movement for Black Lives”.
  8. Mobilisierung im soz. Protest. Dazu:
  9. „Framing“. Dazu: “The framing Process“ in P. Almeida und David Snow, ‘Framing Processes, Ideology, and Discursive Fields’ in David A. Snow, Sara A. Soule and Hanspeter Kriesi (eds.),  The Blackwell Companion to Social Movements, (Oxford: Blackwell, 2004),  pp.380-413.
  10. Die Organisation sozialer Proteste. Dazu: Social Movements and Organizational AnalysisFrank den Hond, Frank G. A. de Bakker, and Nikolai Smith, in: Oxford Handbook
  11. Proteststrategien (1): Ist Gewalt auch eine Lösung? Dazu: Political Violence Lorenzo Bosi and Stefan Malthaner, in: Oxford Handbook
  12. Proteststrategien (2). Die Macht der Konsumenten. Dazu: Consumer Strategies in Social Movements, Michele Micheletti and Dietlind Stolle

Raumfahrt der Gesellschaft

  • Wer?

    Dierk Spreen

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    Dienstag, ab 19.04.2022
    18.00 – 19.30 Uhr

  • Wo?

    online

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115079

Die Raumfahrt ist ein Thema, dass im sozial- und kulturwissenschaftlichen Rahmen bislang wenig untersucht wurde. Es tut sich allerdings auf der Erde derzeit allerhand, dass zu einer Veränderung der Verhältnisse jenseits der Erdatmosphäre beiträgt. Stichwörter sich hier der Strukturwandel von einer institutionellen zur privatwirtschaftlichen Raumfahrt. Unternehmen wie Blue Origin oder SpaceX sind nur besonders öffentlichkeitswirksame Vertreter der »NewSpace«-Bewegung. Gleichzeitig treiben neue Weltraumnationen die Entwicklung voran, so dass gelegentlich sogar von einem neuen »Race to Space« die Rede ist. Zeichnet sich eine Transglobalisierung der Gesellschaft ab? Mit welchen sowohl wirtschaftlichen als auch sicherheitspolitischen Rückwirkungen ist zu rechnen?

Zudem wurde gerade im Rahmen von Raumfahrtdiskursen das Konzept der Nachhaltigkeit plausibel gemacht. Dass man die Erde auch als Raumschiff sehen kann und es ziemlich kurzsichtig ist, dieses Raumschiff auszubeuten und auseinanderzunehmen, während man sich auf einer astronautischen Reise befindet, ist eine Erkenntnis, die bereits in den 1960er Jahren formuliert wurde. Das nachhaltiges Wirtschaften aus einer solchen Perspektive zentral ist, machte nicht nur Richard Buckminster Fuller populär. Auch Wirtschaftswissenschaftler*innen wie Barbara Ward oder Kenneth Boulding betonten dies. In die gleiche Richtung drängt der sog. »Overview-Effekt« von den Astronaut*innen immer wieder berichten, wenn sie die Erde aus dem Orbit wahrnehmen und auf die Bedeutung eines systemischen Gesamtverständnisses hinweisen. Auch Konzepte großer Raumstationen nötigen zu einem systemisch-nachhaltigen Verständnis des Wirtschaftens.

Zielsetzung

Vor diesem vielfältigen Hintergrund soll das Seminar einen Einblick in die Rolle der Raumfahrt in der Moderne geben und sich dabei exemplarisch mit Fragen der Transglobalisierung, des menschlichen Selbstverständnisses und kultureller Aspekte, der Nachhaltigkeit, des wirtschaftlichen Strukturwandels sowie rechtlicher und sicherheitspolitischer Herausforderungen befassen.

Lehrmethode

Online-Seminar mit Diskussion

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche

Literatur zur Einführung

Fischer, J., Spreen, Dierk (2014). Soziologie der Weltraumfahrt. Bielefeld: transcript. https://doi.org/10.14361/transcript.9783839427750

Hensel, André T. (2019). Geschichte der Raumfahrt bis 1970. Vom Wettlauf ins All bis zur Mondlandung (2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage). Berlin: Springer. doi.org/10.1007/978-3-662-58839-0

Spreen, D., Flessner, B. (2022). Die Raumfahrt der Gesellschaft. Wirtschaft und Kultur im New Space Age. Bielefeld: transcript. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5762-3/die-raumfahrt-der-gesellschaft/

Rechtsfragen der Digitalisierung

  • Wer?

    Thomas Hartmann

  • Wann?

    Seminar 14-tägig
    Freitag, ab 22.4.2022
    14.00 –19.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS; 1 – 2.5 (bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    117030

Zielsetzung

Rechtsfragen der Digitalisierung

E(lectronic)-Commerce, neue Geschäfts- und Nutzungsmodelle im Internet, Plattform- und Datenökonomien, innovative Dienste, Künstliche Intelligenz und Social Media - mit der Digitalisierung stellen sich vielfältige Rechtsfragen. Verantwortlichkeiten und Haftungsrisiken müssen interdisziplinär bewertet und vertraglich geregelt werden. Zudem werden Verbraucherschutz im Internet, Datenschutz, Urheberrecht, Lizenzen, gewerbliche und andere immaterielle Schutzrechte immer wichtiger.

Aus Nutzenden- ebenso wie aus Unternehmensperspektive setzen sich die Teilnehmenden mit typischen Rechtsfragen der Digitalisierung auseinander. Gemeinsam werden aktuelle Fälle mit Internet- bzw. Digitalisierungsbezug besprochen und daraus aktuelle Handlungsfelder abgeleitet. So erhalten die Teilnehmenden einen soliden Überblick über die für Digitalisierung relevanten Rechtsbereiche und die regulatorischen Herausforderungen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Inhalte

  • Schutz von Content (Bilder, Videos, Texte) im Internet
  • Datenschutz und IT-Sicherheit im Internet
  • Webshops und Verbraucherschutzrechte
  • Neue rechtliche Rahmenbedingungen für Influencer/innen
  • Wettbewerb auf digitalen Märkten mit Google, Amazon, Facebook & Co.

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche

Women’s Rights in International Relations/ Frauenrechte

  • Wer?

    Jana Hertwig

  • Wann?

    Seminar, wöchentlich
    Do, 28.04.2022
    16.00–18.00 Uhr

  • Wo?

    Online

  • Credits

    2 SWS /ECTS  1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    112020

Zielsetzung

Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen sind zentrale Ziele der internationalen Staatengemeinschaft, um die Rechte von Frauen zu gewährleisten. Nationale und internationale Bemühungen in Politik, Recht und Gesellschaft sind dringlicher denn je, weil Frauen fast überall auf der Welt und in nahezu jedem Lebensbereich noch immer benachteiligt und ihrer grundlegenden Rechte beraubt werden. Auch in Deutschland gibt es weiterhin Handlungsbedarf, um wirkliche Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen zu erreichen. Teilweise wird sogar von einem „dramatischen Rückschritt“ bei der Gleichstellung der Geschlechter gesprochen. Die durch COVID-19 ausgelöste weltweite Krise trifft Frauen besonders hart, da sie in nahezu allen Gesellschaften zu benachteiligten Gruppen zählen und Krisen – so auch die COVID-19-Krise – alle existierenden Ungleichheiten verstärken. Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben; die frauenpolitische Dimension wird dabei jedoch kaum berücksichtigt. Der Kurs zielt darauf ab, die politischen und rechtlichen Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen gemeinsam mit den Studierenden zu erarbeiten und ihnen die Rolle der Vereinten Nationen (United Nations) als dem wichtigsten internationalen Akteur bei der Gewährleistung von Frauenrechten zu vermitteln. Zudem sollen einzelne globale Herausforderungen, denen Frauen in Politik, Recht und Gesellschaft gegenüberstehen, näher untersucht werden. Der Einfluss der COVID-19-Krise auf die Rechte und den Schutz von Frauen wird eingehend analysiert. Die digitale Transformation (Digital Transformation) und die Auswirkung auf die Lebensbereiche von Frauen werden kritisch hinterfragt. Parallel zur weltweiten Lage zielt der Kurs auf die spezifische Situation von Frauen in Deutschland ab. Die Studierenden selbst analysieren die Situation von Frauen in ausgewählten Länderbeispielen.

Lehrinhalte

  • Historische Entwicklung der Frauenbewegung
  • Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen
  • Women’s Rights are Human Rights!
  • Women, Politics, and the United Nations
  • (Digitale) Gewalt gegen Frauen und Mädchen
  • Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR)
  • Frauenrechte und Soziale Arbeit
  • Frauenwahlrecht: Parität in deutschen Parlamenten?
  • Frauen in Bildung und Forschung
  • COVID-19-Krise und Frauenrechte
  • Gleichstellung in der Digitalisierung

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche mit Interesse an Gleichstellungsthemen auf nationaler und internationaler Ebene;

Evtl. eigenes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Menschenrechte, Frauenrechte, Politik, Vereinsarbeit, gute Englischkenntnisse

Lehrmethode

Seminaristischer Unterricht in deutscher Sprache einschließlich Online-Exkursionen (deutsch/englisch) sowie Referate zur Situation von Frauen in verschiedenen Ländern (15 Min. Vortrag und 2 Seiten Handout)