Aus Geschichte und Philosophie für das Management lernen – Nachhaltig führen

  • Wer?

    Justinus Pieper

  • Wann?

    Seminar, 14-tägig
    Mittwoch, ab 20.10.2021
    16.00 – 20.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    112002

Das Seminar vermittelt in Geschichte und Gegenwart bewährte Führungsprinzipien und Strategieregeln auf ethischer Grundlage.

Ziele des Seminars sind:

  • Mit Studierenden ein Bewusstsein für Strategien und Taktiken entwickeln, die sie selbst verwenden bzw. die gegen sie verwendet werden können – sei es durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sei es durch die außerbetriebliche Konkurrenz.
  • Die Einübung von Führungsprinzipien und Strategien
  • sowie der Abwehr und Vereitelung von unfreundlichen Maßnahmen und Strategien der Konkurrenz.

Durch die zugrunde gelegten philosophischen und historischen Bezüge wird zudem die eigene Bildung erweitert, durch die Ableitung aus konkreten historischen Beispielen bzw. Geschichten werden die Führungsgrundsätze und Strategien leichter erinnerlich.

Behandelt werden u. a. die Gewinnung von Mentor*innen und Finanziers, der Umgang mit Vorgesetzten, das Gewinnen und Halten von Verbündeten, der Aufbau und das Mobilisieren von Netzwerken, der richtige Umgang mit eigenen Schwächen (und Stärken), das gekonnte Entscheiden, die verbesserte Legitimation, Konsistenz und Glaubwürdigkeit als Führungskraft, die Grundlagen der Mitarbeitermotivation, der professionelle Auftritt und die glaubhafte Kreation des eigenen Images.

Es geht in diesem interdisziplinär angelegten Seminar immer auch um Erfahrungsaustausch, das Lernen mit- und voneinander sowie das erfolgreiche Netzwerken, insbesondere zwischen Studierenden und erfahrenen Führungskräften, die gegen Ende des Semesters als Gäste eingeladen sind."

Zielgruppe

Studierende aller Semester und Studiengänge

Lehrmethode

Je Lehreinheit einleitender Vortrag und vertiefende Diskussion

Cognitive Bias Training

  • Wer?

    Amelie Piepenbring

  • Wann?

    04.11., 16–19 Uhr & 05.11., 8.30–15 Uhr
    11.11., 16–19 Uhr & 12.11., 8.30–15 Uhr
    18.11., 16–19 Uhr & 19.11., 8.30–15 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115073

Die Welt um uns herum ist komplex und konfrontiert uns tagtäglich mit unzähligen Informationen. Um in dieser Gemengelage handlungsfähig zu bleiben, haben Menschen unterbewusste, automatisierte Regeln (sogenannte „Heuristiken“) entwickelt, die uns dabei helfen die für uns wichtigsten Informationen herauszufiltern und zu interpretieren. 

Dabei ziehen wir unsere bisherigen Erfahrungen heran, denken in Kategorien und Stereotypen und vereinfachen teilweise stark. In vielen Fällen erbringen diese heuristischen Vorgehensweisen dennoch gute Ergebnisse.

Allerdings können daraus auch kognitive Verzerrungen (englisch „Cognitive Biases“) entstehen, die uns zu fehlerhaften Entscheidungen und vorurteilsbehaftetem Verhalten verleiten.

Ziele

  • Der Kurs bietet Einblicke in die Tücken der Kognitionspsychologie,
  • Gelegenheit zur Selbstreflexion und Strategieentwicklung,
  • welche psychologischen Mechanismen hinter den Phänomenen (Fake News und Verschwörungsmythen) stehen und
  • diese bei sich und bei anderen zu erkennen, zu benennen und ihnen entgegenzuwirken.

Zielgruppe

Studierende aller Fachrichtungen und andere Hochschulmitglieder

Lehrinhalte

  • Vermittlung von Grundlagen der Kognitionspsychologie: Welchen strukturellen Wahrnehmungsverzerrungen unterliegen wir Menschen und warum gibt es sie?
  • Kenntnis der unterschiedlichen Ebenen kognitiver Verzerrungen: Verzerrungen der Wahrnehmungen, Verzerrungen der Erinnerung, des Denkens und der Entscheidungsfindung Kognitive Verzerrungen im gesellschaftlichen Miteinander
  • Entwicklung und Reflexion deines persönlichen „Cognitive Bias“-Profils: „Wo habe ich blinde Flecken?“
  • Strategien entwickeln: Wie kann ich meinen „Verzerrungen“ (systematisch) entgegenwirken?

Lehrmethode

Methodenmix aus theoretischen Inputs, Einzel- und Gruppenarbeiten, Fallbeispielen und Diskussionen

Die Entwicklung und Gestaltung eines individuellen „Cognitive Bias“-Profils stärkt die Reflexions- und Entscheidungskompetenzen der TeilnehmerInnen. Sie lernen, das eigene Verhalten zu reflektieren und damit selbst Entscheidungen vorurteilsfreier und objektiver zu treffen.

Corona und gesellschaftlicher Zusammenhang

  • Wer?

    Christoph Kopke

  • Wann?

    Seminar, 14-tägig
    Mittwoch, ab 20.10.2021
    16.00–18.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    122056

Covid 19 hat die Welt nun mehr seit einem Jahr fest im Griff. Die gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind umfassend und vielfältig, ihre langfristigen Folgen noch nicht absehbar. In der Lehrveranstaltung wollen wir rückblickend eine erste Bilanz ziehen und uns verschiedenen einzelnen Fragen und Aspekten der Corona-Pandemie widmen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Bundesrepublik Deutschland: Wie ging unsere Gesellschaft bislang mit der Pandemie um? Welches sind die sozialen, politischen, juristischen und psychologischen Folgen? Wen trifft die Pandemie in je spezifischer Weise? Und was sollte aus der Corona-Krise gelernt werden?

Themen der Lehrveranstaltung können sein:

  • Behördlicher Gesundheitsschutz und Ökonomisierung des Gesundheitswesens. Müssen wir umsteuern?
  • Nach der Krise ist vor der Krise. Wie steht es um die staatliche Katastrophenvorsorge und den Katastrophenschutz?
  • „Souverain ist, wer den Ausnahmezustand beherrscht“ Staatliche Krisenpolitik und demokratische Prozesse
  • Wen trifft die Krise wie? Corona und soziale Spaltung; Auswirkungen auf gesellschaftliche Minderheiten und soziale Randgruppen
  • Hat die Krise ein Geschlecht? Unterschiedliche Auswirkungen für und Folgen auf die Geschlechter (u.a. familiäre Arbeitsteilung in der Krise; Alleinerziehende zwischen Homeschooling und Homeoffice; Häusliche Gewalt)
  • „Es gibt keine Pandemie“ Coronaleugner, Impfgegner, Verschwörungsdenker – Irrationalismus als neues Massenphänomen

Die öffentliche Verwaltung in Berlin während des Nationalsozialismus

  • Wer?

    Thomas Irmer

  • Wann?

    Seminar, 14-tägig
    Mittwoch, ab 27.10.2021
    16.00–18.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    117017

Die Geschichte von öffentlicher Verwaltung in der Zeit des Nationalsozialismus zählt zu den vergleichsweise wenig erforschten Themen der NS-Forschung sowie der Forschung zur Geschichte Berlins. Das verwundert schon deshalb, weil die Metropole bis 1945 Sitz zahlreicher staatlicher, kommunaler und weiterer nicht staatlicher Verwaltungen war.

Die Nationalsozialisten misstrauten den Berliner Verwaltungen und setzten nach der Machtübernahme z.B. einen eigenen Staatskommissar zur „Kommunalaufsicht“ ein. Zu dessen ersten Aufgaben zählte auch die Durchführung der „Gleichschaltung“ der Verwaltungen. Mit dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ scheinlegal kaschiert, zwangen die neuen Machthaber alle politisch missliebigen und jüdischen Mitarbeitenden, die Verwaltungen zu verlassen.

In der Lehrveranstaltung werden wir uns intensiv mit vielen Aspekten der Geschichte der öffentlichen Verwaltung im Nationalsozialismus auseinandersetzen: Wie entwickelten sich die Verwaltungen seit 1933? Welche Umstrukturierungen wurden vorgenommen? Wie veränderten sich die Aufgaben? Inwiefern setzten Verwaltungen Vorgaben der NS-Politik wie die Verfolgung von Jüdinnen und Juden, politischen Gegner*innen oder sozialen Außenseitern um? Boten Verwaltungen besondere Handlungsspielräume für politisch resilientes Verhalten? Welche Rollen übernahmen Verwaltungen während des Krieges?

Im Seminar betrachten wir nicht nur die Organisationsgeschichte der Verwaltungen, sondern beschäftigen uns auch vorrangig mit den Biografien von Verwaltungsmitarbeitenden, Akteuren wie Verfolgten.

Sofern des die Pandemie-Lager erlaubt, kann auch eine Exkursion durchgeführt werden.

Diskriminierung erkennen, verstehen und dagegen handeln

  • Wer?

    Felina Franke

  • Wann?

    Blockseminar
    Freitag, ab 05.11.,19.,26.11.2021 / 16-20 Uhr
    u. Samstag 27.11.2021 / 10-15 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115074

Diskriminierung kann viele Formen haben. Sie setzt an sozialen und/oder persönlichen Zugehörigkeiten an und stützt sich auf gesellschaftliche Machtverhältnisse. Diskriminierung zeigt sich durch Herabwürdigung, Benachteiligung, Schlechterstellung und Ausgrenzung, durch die Zuschreibung von negativen Eigenschaften und die gleichzeitige Aufwertung der eigenen Gruppe. Auch Hindernisse für gesellschaftliche Teilhabe (z.B. durch Nicht-Beachtung von Bedarfen) können Ausdruck von Diskriminierung sein. Diskriminierung aufgrund rassistischer Zuschreibungen ist spätestens seit 2020 in das öffentliche Bewusstsein gerückt und erfährt, zumindest ansatzweise, die Aufmerksamkeit, die die Opfer dieser Diskriminierungsform verdienen. Auch Debatten über andere Diskriminierungsdimensionen, wie u.a. Geschlecht, Behinderung, chronische Erkrankung, Lebensalter, Sprache, sexuelle und geschlechtliche Identität und sozialer Status werden nicht mehr nur im wissenschaftlichen Kontext geführt. Trotzdem sind wir noch auf einem langen Weg zum Erkennen, Verstehen und Handeln für eine diskriminierungsfreie und gleichberechtigte Gesellschaft.

In dieser Lehrveranstaltung stellen und beantworten wir die unten stehenden Fragen gemeinsam, um am Ende zu einem besseren Verständnis von Diskriminierung und ihren Wirkungsweisen sowie zu Handlungsansätzen gegen Diskriminierung zu gelangen. Wir nähern uns dem Thema auch anhand von selbstreflexiven Übungen für das Erkennen und Hinterfragen eigener gesellschaftlicher Positionierungen und Haltungen sowie anhand von Diskussionen und Austausch in Kleingruppen und im Plenum.

Lehrinhalte:

  • Welche Formen von Diskriminierung gibt es und wie wirken sich diese aus? Welche Mechanismen und Ebenen der Diskriminierung gibt es? Was verstehen wir unter intersektioneller Diskriminierung?
  • Was ist ein menschenrechtsorientierter Diversity-Ansatz und was hat dieser mit den Diskriminierungsdimensionen zu tun?
  • Welche Rolle spielen Macht und Privilegien? Wie begünstigen bzw. verursachen bestimmte Rahmenbedingungen Teilhabe und Ausschluss von Menschen?
  • Wie ist der Stand der Antidiskriminierungsgesetzgebung in Deutschland und Berlin?
  • Wie machen wir Diskriminierung sichtbar und setzen wirksam etwas dagegen? Was bedeutet es Ally/ Verbündete:r zu sein?
  • Und was hat unsere Sprache mit dem Ganzen zu tun?

Zielgruppe:

Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die sich diesem Thema nicht nur anhand von theoretischen Inputs und Vorträgen widmen wollen.

Studienleistungen:

Für 1 ECTS ist die Anwesenheit an fast allen Terminen per Webcam und Mikrophon erforderlich. Für weitere 1,5 ECTS ist eine Zusatzleistung zu erbringen. Der gesamte Kurs findet online statt, der Link zur Videokonferenz wird in Moodle bereitgestellt.

Globale Gerechtigkeit unter der besonderen Perspektive des Klimawandels

  • Wer?

    Christoph Broszies

  • Wann?

    Seminar, wöchentlich
    Dienstag, ab 26.10.2021
    16–18 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115060

Der moderne Nationalstaat ist eine relativ junge Erfindung unserer politischen Welt. Gerechtigkeitsforderungen z.B. nach mehr politischen Rechten wie Meinungsfreiheit oder Versammlungsfreiheit bezogen sich deshalb in erster Linie auf den einzelnen Staat.

Ein nationalstaatliches Verständnis von politischer Gerechtigkeit stößt jedoch spätestens dort an seine Grenzen, wo es sich mit transnationalen Ungerechtigkeitsphänomenen konfrontiert sieht.

Hierzu gehören neben Phänomenen globaler Wirtschaftsbeziehungen (Globalisierung) besonders auch Fragen des Klimawandels und – ganz aktuell – Fragen nach der gerechten Antwort auf eine globale Pandemie (z.B. Impfstoffverteilung).

Inhalt

In diesem Seminar wollen wir uns zunächst einen Überblick über die verschiedenen Theorien globaler Gerechtigkeit erarbeiten um im 2. Teil deren Tauglichkeit für Phänomene wie den Klimawandel zu prüfen.

Im 2. Teil werden wir uns deshalb auch mit den aktuellsten empirischen Quellen zum Klimawandel beschäftigen und uns mit internationalen Vereinbarungen zur Eindämmung des Klimawandels auseinandersetzen (Sustainable Development Goals, Pariser Klimaabkommen, etc.).

Vorab empfohlen: C. Broszies / H. Hahn: Globale Gerechtigkeit, Suhrkamp.

International Week on Sustainability

  • Wer?

    HWR Berlin Lehrkräfte, internationale Dozierende, Experten aus der Praxis

  • Wann?

    05 – 13 November & 19 – 22 November
    Opening Event / 05 November 2021
    Registration until 30 September 2021

  • Wo?

    Campus Lichtenberg

  • Credits

    Je nach Teilnahmeoption 2,5 oder 5 ECTS

  • Kursnummer

    115057

Overview

  • Seminars, workshops and case studies about sustainability, responsibility and selected focal topics (e.g. climate, food waste, sustainable entrepreneurship)
  •  
  • Field trips and corporate talks with companies, NGOs and NPOs
  • Project Work on real-life sustainability challenges provided by external partners using the Service Design methodology to create human-centered innovations
  • International lecturers from different parts of the world
  • Online teaching and participation options in case of restrictions due to COVID-19

Participation options

Full Programme:
05 – 13 November & 19 – 22 November
88 lecture hours, 62 additional study hours
5 ECTS*

Partial Programme 1: Perspectives on Sustainability
05 – 13 November 2021
Workshops, seminars, and field trips
60 lecture hours, 15 additional study hours
2.5 ECTS*

Partial Programme 2: Project Work
13 November 2021 (afternoon)
19 – 22 November 2021
Service Design Project
28 lecture hours, 47 additional study hours
2.5 ECTS*

* Dependent on agreement with your university.

Preliminary Schedule

Opening Event / 05 November 2021

Joint event with digitization conference #wirmüssenreden@HWR Berlin (#weneedotalk@HWR Berlin, comprising

  • Keynotes of distinguished speakers
  • Panel discussions
  • Evening lounge & networking

Participation

Students can choose to participate in partial or in full programme.

Attendance free for HWR students, incoming students/students from our partner universities and students studying at other German universities.

Participation fee of 85 € (full programme) and 65 € (partial programme) for all other participants.

Course language: English.

Proof of English proficiency (min. B2) is required.

Registration until 30 September 2021

Credits

Credits can be assigned for students of Business Administration of HWR Berlin Department of Cooperative studies (only full programme) & HWR students that register within General Studies / Studium Generale.

Other students please contact your home institution.

For exchange students: Please note that a separate Transcript of Records (ToR) will be issued. It is not possible to transfer the credits to your main ToR, which you will obtain for your exchange semester at HWR Berlin.

Contact

Nachhaltigkeit - Über die Kunst der Zukunftsfähigkeit - Einführung, Diskussionen, Projektarbeit

  • Wer?

    Stephan Bohle

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    Mittwoch, ab 20.10.2021
    16.00 – 17.45 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS /  ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115053

Zielsetzung

Die Lehrveranstaltung Nachhaltigkeit - Über die Kunst der Zukunftsfähigkeit ermöglicht den Studierenden, die wichtigsten Aspekte von Nachhaltigkeit kennen zu lernen und eine Gestaltungskompetenz im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (UNESCO) zu erwerben. Wir gehen der Frage nach, wie eine Transformation hin zu einer nachhaltigeren Entwicklung gelingen kann und welche Akteure maßgeblich beteiligt sind. Der Kurs gibt den Studierenden die Möglichkeit, umfangreiches Wissen in den wesentlichen Themenbereichen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufzubauen und kritisch zu reflektieren. Von den planetaren Grenzen über den DNK Kodex bis zu 350.org. Neben dem theoretischen Teil werden die Studierenden in einem praktischen Projekt ihr Wissen konkret konzeptionell umsetzen.

Lehrmethoden

Virtueller seminaristischer Unterricht, Einsatz von interaktiven Medien (Zoom, Mentimeter, nexboard), Projektarbeit, Videos/ Film, evtl. Guestspeaker und Exkursion Projekttag futurium, Zusatzleistungen werden durch Erarbeitung und Präsentation der Projektarbeit erreicht.

Lehrinhalte

Vermittlung einer Gestaltungskompetenz nach BNE, Grundlagenwissen Nachhaltigkeit (Geschichte der Nachhaltigkeit, Grenzen des Wachstums), politische Agenda Nachhaltigkeit, Management und Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Initiativen, Barrieren einer nachhaltigen Entwicklung, Umsetzung eines Projektes mit persönlichem Bezug.

Literatur

  • Berg, Christian (2020): Ist Nachhaltigkeit utopisch?, oekom Verlag, München
  • Brunnhuber, Stefan (2016): Die Kunst der Transformation, Verlag Herder, Freiburg, Kopatz
  • Michael (2016): Ökoroutine, oekom Verlag, München,
  • Raworth, Kate (2018): Die Donut-Ökonomie, Carl Hanser Verlag, München
  • Schneidewind, Uwe (2018): Die große Transformation- Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels, Fischer Verlag, Frankfurt

Politische Ökonomie der ökologischen Krise – theoretische Zugänge und aktuelle Analysen

  • Wer?

    Markus Wissen / Nina Schlosser

  • Wann?

    Semesterkurs
    ab 19.10.2021
    16.00–19.30 Uhr

  • Wo?

    Online und Campus Schöneberg
    Haus B, Raum B 4.02

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115011

Die ökologische Krise spitzt sich zu. Klimawissenschaftler*innen gehen davon aus, dass nur noch wenig Zeit bleibt, um die Erderwärmung unter Kontrolle zu bekommen. Dabei ist dies längst nicht das einzige Problem. Der Verlust der biologischen Basis gilt, obwohl öffentlich weit weniger debattiert, als mindestens genauso gravierend. Was sind die gesellschaftlichen Treiber der ökologischen Krise? Warum ist es so schwer, sich politisch auf wirksame Gegenmaßnahmen zu verständigen? Wie hängt die ökologische Krise mit Macht, Herrschaft und sozialer Ungleichheit zusammen? Und wie könnte die gesellschaftliche Entwicklung auf eine Alternative hin orientiert werden, in der die Sorge um Mensch und Natur im Vordergrund steht? – Diese Fragen werden auf der Basis von einschlägigen Texten und Kurzvorträgen im Seminar diskutiert.

Zielsetzung

Ziel des Kurses ist es, die gesellschaftlichen Ursachen der ökologischen Krise mit Hilfe aktueller Analysen und klassischer Texte besser zu begreifen.

Zielgruppen

Zur Mitarbeit eingeladen sind alle Studierenden und Hochschulexternen, die ihr Verständnis der ökologischen Krise vertiefen und Alternativen diskutieren möchten.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Wer?

    Elke Bohnaker

  • Wann?

    Blockseminar
    29.01.–05.02.2022
    9.00–17.00 Uhr

  • Wo?

    Online - Moodle

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1

  • Kursnummer

    117011

Zielsetzung

Die erfolgreiche Unternehmenskommunikation setzt eine professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit voraus. Nicht nur für Unternehmen auch für Nonprofit Organisationen oder für öffentliche Verwaltungen, Polizei und Sicherheit und viele andere Berufsgruppen ist es notwendig ein gutes Grundwissen in diesem Bereich parat zu haben. Erfahren Sie in diesem Seminar, wichtige Grundlagen und erarbeiten Sie sich ein fundiertes theoretisches Basiswissen. Die Einführung in die Begriffsdefinition, der Umgang mit Journalisten und vieles weitere spannende wird Thema sein. Wir werden Instrumente und Möglichkeiten aber auch Grenzen der klassischen PR diskutiert und einiges mit kleinen Übungen ausprobieren.

 Je nach Möglichkeiten werden wir auch einzelne Exkursionen (z.B. Gespräch mit dem ehemaligen, stellvertretenden Pressesprecher der Polizei usw.) machen oder auch Speaker aus der praktischen Arbeit in unserem Onlineseminar erleben. Sollte aufgrund der Infektionsgefahr in Berlin keine Exkursion möglich sein, wird das Seminar komplett Online durchgeführt. Wir arbeiten mit Einzelarbeiten, Diskussionen, Gruppenarbeiten und Inputphasen.

Zielgruppe

Studierende, die einen Einblick in die Arbeit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhalten wollen. Ebenso Studierende, die sich vorstellen können, zukünftig in diesem Bereich (PR / Journalismus) zu arbeiten.

Lehrinhalte

  • Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ethik, Wirkungsweise und Moral in der PR, Krisen-PR;
  • Instrumente, Methoden, Ziele, Zielgruppen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • Umgang mit Journalisten und Medien
  • Zusammenarbeit mit externen PR Dienstleistern
  • Krisen - PR und Umgang mit schlechter Presse

Lehrmethode

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Durchführung von Exkursionen. Im Verlauf der Woche wird an unterschiedlichen Orten Berlins in Form von Kurzvortrag, Lehrgespräch, Diskussion, Einzelübungen & Gruppenarbeit am aktuellen Erleben das Thema erforscht.

Zusatzinformationen

In diesem Seminar sind die durchgängige, pünktliche, aktive Anwesenheit Bedingung für den Erhalt des 1 Credits. Weitere Credits können in diesem Kurs nicht erworben werden. Für die Bestätigung des Platzes im Seminar ist eine pünktliche Teilnahme am ersten Seminartag wichtig, bei Nichterscheinen verfällt der Anspruch auf die Teilnahme, da die Plätze dann sofort abgegeben werden. Aufgrund von aktuellen, nicht planbaren Geschehnissen kann es im Zeitablauf zu kleinen Verschiebungen bei den Exkursionen oder zum Ausfall von längeren Essenspausen kommen, bitte beachten Sie dies bei der Anmeldung für dieses Blockseminar und bringen Sie sich ausreichend Essen und Trinken mit. Sollten Sie an Terminen in der Woche verhindert sein, so melden Sie sich bitte nicht an zu diesem Kurs.

Da die externen Termine (Speaker) oft erst kurzfristig bestätigt und organisiert werden können, wird am ersten Seminartag der genaue zeitliche Ablauf bekannt gegeben. Möchten Sie für die Veranstaltung einen Credit/Bescheinigung, sollten Sie zu den angegebenen Zeiten auch wirklich flexibel sein. Der Credit wird (ohne Ausnahmen) nur bei kompletter Teilnahme an allen Terminen erteilt. In Ausnahmefällen kann eine Veranstaltung vor 9.00 Uhr starten oder auch über 17 Uhr hinaus andauern.

Rechtsphilosophie, unter Einschluss von Verantwortungsethik und Nachhaltigkeit

  • Wer?

    Tristan Straub

  • Wann?

    Semesterkurs, wöchentlich
    Do, ab 21.10.2021
    18–20 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg
    Haus B, Raum B 3.05

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 - (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115018

„Summum ius, summa iniuria“ – bedeutet die höchste Verrechtlichung auch zugleich das größte Unrecht? Ist Vertrauen gut, aber Kontrolle besser? Ist erlaubt, was nicht verboten ist? Stimmt zu, wer schweigt? Sind Einige gleicher als Andere? Ist Folter zulässig, um Leben zu retten? Bin ich mein eigener Eigentümer?

Zielsetzung

Es wird der Sinn des Rechts in Raum und Zeit, d.h. rechtsvergleichend und historisch untersucht werden. Es geht dabei um das Verhältnis des Rechts zu Gerechtigkeit, Wahrheit und Nützlichkeit, aber auch die Haltung des Rechts gegenüber Moral und Ethik. Aufklärung im Sinne Immanuel Kants: um den „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ zu befördern.

Zielgruppen

Studierende aller Semester mit der Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am sokratischen Lehrgespräch

Lehrinhalte

Die Seminarmitglieder erforschen und diskutieren, ob und wie ein Rechtssystem sich gegenüber anderen gesellschaftlichen Subsystemen wie Politik, Religion, Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln, abgrenzen und emanzipieren konnte, und welche Bedeutung das Recht innerhalb der Gesellschaft hat. Dabei werden u.a. folgende Probleme und Fragen behandelt:

  • Recht als Herrschaftsinstrument
  • Wirtschaftsrecht: Konflikte zwischen Freiheit und Gleichheit, Sicherheit und Risiko, Gemeinwohl und Partikularinteresse
  • Religionsgemeinschaften und Recht
  • „Naturgesetzlichkeit“ und Recht

Lehrmethode

Seminaristischer Unterricht

Wirtschaft und Gesellschaft in Literatur und Film

  • Wer?

    Daniel Stephan/Tristan Straub/Anastasia Presnjakow

  • Wann?

    Semesterkurs, 14-tägig
    Di, ab 26.10.2021
    18–21.15 Uhr

  • Wo?

    Campus Schöneberg
    Haus A, Raum A 1.33

  • Credits

    2 SWS / ECTS 1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    115017

Filme und literarische Texte eröffnen einen anderen Blick auf die Wirklichkeit als die Wissenschaft und ein Fachstudium. Sie können Empfindungen, Erkenntnisse und Sichtweisen bewirken, die im Studium eingeübte Denkgewohnheiten ergänzen, aber auch zur kritischen Überprüfung einladen.

Filme und literarische Texte eröffnen einen anderen Blick auf die Wirklichkeit als die Wissenschaft und ein Fachstudium. Sie können Empfindungen, Erkenntnisse und Sichtweisen bewirken, die im Studium eingeübte Denkgewohnheiten ergänzen, aber auch zur kritischen Überprüfung einladen.

Zielsetzung

Anhand literarischer Texte und Filme wollen wir diesen ‚anderen’ Blick auf Wirtschaft, Gesellschaft und das Leben der Menschen entwickeln. Am einzelnen Beispiel wollen wir klären, wie literarische Texte und Filme je eigene Wort- und Bilderwelten schaffen, die uns nicht nur Vergnügen bereiten, sondern auch scheinbar gesicherte Erkenntnisse, Urteile und Gewohnheiten in Frage stellen.

Zielgruppen

Studierende aller Fachrichtungen und andere Hochschulmitglieder

Lehrinhalte

Die Seminarmitglieder präsentieren literarische Texte (Roman, Erzählung, Gedicht), deren Inhalt, Sprache und Stil sie besonders beeindruckt haben. Auch können Filme im Ganzen oder in Ausschnitten vorgestellt werden, die wegen der Story, der Gestaltung und der Darstellung gesellschaftlicher Verhältnisse sehenswert sind. Anschließend diskutieren wir, welche Empfindungen und Erkenntnisse ein Text oder Film ausgelöst und inwiefern er uns ‚bereichert‘ hat. Die Art der Präsentation bleibt jedem/r selbst überlassen – und man kann auch ohne eigenen Beitrag aus reiner Neugierde an dem Seminar teilnehmen. Natürlich sind im WS 2021/22 die Vorgaben des Pandemieplans für die Lehre zu beachten, wir sind aber zuversichtlich, dass wir auch unter diesen Bedingungen ein interessantes Programm zusammenstellen können, das die Neugier und die Beiträge der Studierenden aufgreift.

Lehrmethode

In jeder Sitzung stellen Seminarmitglieder ihr Literaturbeispiel oder ihren Film vor, daran schließt sich jeweils eine Diskussion an. Die Präsentation ist keine Voraussetzung für den Seminarbesuch, man kann auch nur zuhören und mit diskutieren.

Women’s Rights in International Relations/ Frauenrechte

  • Wer?

    Jana Hertwig

  • Wann?

    Seminar, wöchentlich
    Do, 28.10.2021
    16.00–18.00 Uhr

  • Wo?

    Online und Campus Schöneberg 
    Haus A, Raum A 1.33

  • Credits

    2 SWS /ECTS  1 – (2.5 bei Zusatzleistung)

  • Kursnummer

    112020

Zielsetzung

Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen sind zentrale Ziele der internationalen Staatengemeinschaft, um die Rechte von Frauen zu gewährleisten. Nationale und internationale Bemühungen in Politik, Recht und Gesellschaft sind dringlicher denn je, weil Frauen fast überall auf der Welt und in nahezu jedem Lebensbereich noch immer benachteiligt und ihrer grundlegenden Rechte beraubt werden. Auch in Deutschland gibt es weiterhin Handlungsbedarf, um wirkliche Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen zu erreichen. Teilweise wird sogar von einem „dramatischen Rückschritt“ bei der Gleichstellung der Geschlechter gesprochen. Die durch COVID-19 ausgelöste weltweite Krise trifft Frauen besonders hart, da sie in nahezu allen Gesellschaften zu benachteiligten Gruppen zählen und Krisen – so auch die COVID-19-Krise – alle existierenden Ungleichheiten verstärken. Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle in unserem Leben; die frauenpolitische Dimension wird dabei jedoch kaum berücksichtigt. Der Kurs zielt darauf ab, die politischen und rechtlichen Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen gemeinsam mit den Studierenden zu erarbeiten und ihnen die Rolle der Vereinten Nationen (United Nations) als dem wichtigsten internationalen Akteur bei der Gewährleistung von Frauenrechten zu vermitteln. Zudem sollen einzelne globale Herausforderungen, denen Frauen in Politik, Recht und Gesellschaft gegenüberstehen, näher untersucht werden. Der Einfluss der COVID-19-Krise auf die Rechte und den Schutz von Frauen wird eingehend analysiert. Die digitale Transformation (Digital Transformation) und die Auswirkung auf die Lebensbereiche von Frauen werden kritisch hinterfragt. Parallel zur weltweiten Lage zielt der Kurs auf die spezifische Situation von Frauen in Deutschland ab. Die Studierenden selbst analysieren die Situation von Frauen in ausgewählten Länderbeispielen.

Lehrinhalte

  • Historische Entwicklung der Frauenbewegung
  • Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen
  • Women’s Rights are Human Rights!
  • Women, Politics, and the United Nations
  • (Digitale) Gewalt gegen Frauen und Mädchen
  • Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR)
  • Frauenrechte und Soziale Arbeit
  • Frauenwahlrecht: Parität in deutschen Parlamenten?
  • Frauen in Bildung und Forschung
  • COVID-19-Krise und Frauenrechte
  • Gleichstellung in der Digitalisierung

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche mit Interesse an Gleichstellungsthemen auf nationaler und internationaler Ebene;

Evtl. eigenes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Menschenrechte, Frauenrechte, Politik, Vereinsarbeit, gute Englischkenntnisse

Lehrmethode

Seminaristischer Unterricht in deutscher Sprache einschließlich Online-
Exkursionen (deutsch/englisch) sowie Referate zur Situation von Frauen in verschiedenen
Ländern (15 Min. Vortrag und 2 Seiten Handout)