Spenden sammeln für den letzten Herzenswunsch
Dual Studierende der HWR Berlin sammelten in ihrer Vorlesung Kleingeld für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes und erfüllten damit einem schwerkranken Menschen einen letzten Wunsch.

Die Idee, etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, begeistert viele, doch oft scheitert die Umsetzung. Nicht so in der Vorlesung über Wirtschaftsprivatrecht von Michael Helberg an der HWR Berlin: Der Dozent und die dual Studierenden des ersten Semesters der Fachrichtung BWL/Spedition und Logistik beschlossen, nach jeder Vorlesung ihr Taschenkleingeld in eine Schachtel zu werfen und es zu Weihnachten einem guten Zweck zukommen zu lassen.
220 Euro für den Wünschewagen
Über zwei Monate sammelten sie und suchten nach einem passenden Empfänger. Anfang Dezember stand die Entscheidung fest: Der Wünschewagen. Die Aktion des Arbeiter-Samariter-Bundes erfüllt Menschen, die nur noch wenige Wochen oder Tage zu leben haben, letzte Herzenswünsche. Es kam kein Vermögen zusammen, aber immerhin 220 Euro. So konnte noch vor Weihnachten am 23. Dezember 2025 einem Menschen in der letzten Lebensphase ein Wunsch erfüllt werden.
Urkunde als Dankeschön
Die Freude beim Wünschewagen war so groß, dass Michael Helberg im Januar eine Urkunde für den Kurs zugeschickt bekam. „Ich habe die Urkunde meinen Studierenden am 13. Januar bei unserer Klausurvorbereitung übergeben. Vielleicht bringt's ja Glück!", freut sich der Dozent.
Bei einer solchen Aktion mitzumachen und einen kleinen Beitrag zur gegenseitigen Hilfe zu leisten, steht in keinem Curriculum – aber umso schöner ist es, wenn es spontan passiert und hoffentlich zum Nachahmen begeistert.
