Benjamin Kostka
Der praxisorientierter Wirtschaftsinformatiker mit großer Begeisterung für Programmierung arbeitet aktuell als Java-Entwickler.

- Studiengang
Wirtschaftsinformatik, Fachbereich 2
- Abschluss
Bachelor of Science (B. Sc.) Dual
- Abschlussjahrgang
2024
- Position / Aktueller Arbeitgeber
Junior Software Engineer bei 50Hertz Transmission GmbH
Haben Sie bereits vor dem Studium berufliche Erfahrungen gesammelt oder eine Ausbildung abgeschlossen?
Vor dem Studium habe ich ein Schülerpraktikum bei Mercedes Benz in der Werkstatt und im Verkauf am Salzufer absolviert.
Was hat Sie dazu bewogen, den Studiengang Wirtschaftsinformatik an der HWR Berlin zu wählen?
Mein Interesse am Aktienmarkt und die Kombination aus Theorie und Praxis. Zunächst wollte ich Wirtschaftsingenieurwesen dual studieren, aber der Betrieb bot nur Wirtschaftsinformatik an. Durch die hervorragenden Vorlesungen von Herrn Faustmann fand ich schnell Begeisterung für Informatik.
An welche Situation, Person oder an welches Erlebnis an der HWR Berlin erinnern Sie sich besonders, und warum?
Besonders danke ich Prof. Dr. Becker & Prof. Dr. Fischer für die Intensive und nette Unterstützung während meiner Bachelorarbeit.
Der Erasmus Trip nach Saint Pölten hat mich sehr geprägt. Hier habe ich das erstes Mal vor 80 Leuten eine Präsentation auf Englisch gehalten.
Im HWR Startup Inkubator mit Prof. Dr. Baumgärtner, hier habe ich das erste Mal Startups hautnah erlebt. Und das Programmierprojekt ChessHub mit Lukas, mit dem ich über 3 Module hinweg ein Schachpartieverwaltungsprogramm entwickelt habe.
Gab es eine Erfahrung während des Studiums, die Sie nachhaltig geprägt hat?
- Prof. Dr. Becker: Inspirierende Erklärung seiner Vita in der Einführungsveranstaltung.
- Prof. Dr. Fischer: Klarheit der Vorlesungsinhalte.
- Erasmus Trip nach Saint Pölten.
- Programmierprojekt ChessHub: Entwickle das Projekt immer noch als Open-Source weiter.
Woran arbeiten Sie derzeit?
An einem neuen Abrechnungstool mit moderner Microservice-Architektur in Java und der Erstellung von Rechnungen sowie der Speicherung von Daten in SAP.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?
- Morgens Daily, um Aufgaben für den Tag zu definieren.
- Pair-Programming mit Kollegen.
- Tischtennis nach dem Mittagessen.
- Je nach Wochentag Meetings wie Retro, Review, Planning etc.
Wie sind Sie auf Ihre jetzige Position aufmerksam geworden?
Ich wusste schon ab dem 2. Semester, dass ich in der Software-Entwicklung arbeiten möchte. Durch den Ausbau der IT-Abteilung ergab sich am Ende meines Bachelors eine Möglichkeit.
Was schätzen Sie besonders an Ihrer aktuellen Tätigkeit?
Sehr nette Kollegen, die mich unterstützen, sowie Senior-Level-Kollegen mit viel Erfahrung und Wissen in der Software-Entwicklung. Sehr gute Arbeitskonditionen hinsichtlich Vergütung und Work-Life-Balance.
Welche beruflichen Schritte planen Sie als nächstes?
Ich möchte mehr in Richtung Elektrotechnik verstehen, um Hardware-nahe Software-Entwicklung zu betreiben. Daher plane ich, einen Bachelor an der TUM zu machen, um danach mit mehr Wissen wieder in die Arbeitswelt zu starten.
Gibt es eine besondere Station, einen Karriereabschnitt oder ein prägendes Ereignis, das Ihren Werdegang maßgeblich beeinflusst hat?
Die Begeisterung für Informatik, die mir die Vorlesungen von Herrn Faustmann und das Projekt mit Lukas Zander vermittelt haben, waren entscheidend für meinen Werdegang.
Bezug zur HWR Berlin – aus heutiger Sicht
Wie gut hat das Studium Sie auf Ihre jetzige Tätigkeit vorbereitet?
Das Studium hat mir solide Grundlagen im Programmieren und in Datenbanken vermittelt. Zudem habe ich durch Gruppenarbeiten gelernt, wie man im Team mit agilen Methoden arbeitet.
Welchen Ratschlag würden Sie Studierenden Ihres Fachs heute geben?
Für das Programmieren ist Eigenengagement entscheidend. Neben dem Studium sollte man eigene Projekte starten, um sich weiterzuentwickeln.