Austausch, Einblicke und Krisenvorsorge
Am 12. März 2026 fand die jährliche Frauenvollversammlung der HWR Berlin statt. Sie bot Raum für Begegnung, Austausch und Information im Kontext des Internationalen Frauentags.

Zum Auftakt gab es das traditionelle gemeinsame Frühstück, zu dem viele Teilnehmerinnen etwas mitbrachten und das in offener Atmosphäre Gelegenheit für Gespräche und Vernetzung bot. Präsentiert wurde eine Aufarbeitung von Sonja Niedecken zu Frauen mit Bild und Text, die mit ihrem Engagement und ihren Leistungen wichtige Beiträge im Zivil- und Katastrophenschutz geleistet haben.
Im Anschluss berichtete Viola Philipp über ihre Arbeit als hauptberufliche Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und vergangene und zukünftige Fragestellungen der HWR Berlin sowie des Landes Berlins zu gleichstellungspolitischen Themen.
Vorgestellt wurden Projekte und Services und die Mitarbeiterinnen des Frauenbüros: Sonja Niedecken, Referentin der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, sowie Gülten Kara-Schetat, zuständig für die Geschäftsstelle audit familiengerechte hochschule und den Familienservice. Benannt wurden die neugewählten Stellvertreterinnen der hauptberuflichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie die neugewählten dezentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche/BPS und ihre Stellvertreterinnen, deren Amtszeit im April beginnt.
Sicherheit - ein Thema für Frauen?
Erfahrungsgemäß ist Sicherheit ein sehr wichtiges Thema für Frauen, die Sensibilität dafür wird früh erlernt. So widmete sich der Thementeil der Frage, wie Menschen sich auf Krisen- und Katastrophenlagen vorbereiten können und was im Ernstfall wichtig ist. Der Arbeiter-Samariter-Bund gestaltete hierzu einen praxisnahen Workshop zum Thema Vorbeugung und Reaktion im Zivilschutz und Katastrophenfall. Es geht in dem Kurs darum, wie sich die Zivilbevölkerung auf verschiedene mögliche Krisenszenarien vorbereiten kann und welche Umstände bei verschiedenen Krisen und Katastrophen realistisch zu erwarten sind. Dieses Kursangebot soll Menschen dazu befähigen, in außergewöhnlichen Notlagen ruhig und handlungsfähig zu bleiben und sich selbst und andere zu unterstützen. Zum Einsatz kamen dabei auch anschauliche Materialien, mit denen Vorsorge, Selbstschutz und angemessenes Verhalten im Krisenfall konkret und greifbar vermittelt wurden.
So verband die Frauenvollversammlung den Einblick in die Gleichstellungsarbeit an der HWR Berlin mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema und schuf zugleich Raum für Austausch und Vernetzung. Dabei wurden einige noch unbeantwortete Fragen erörtert, denen sich die HWR Berlin in Zukunft widmen sollte. Das Frauenbüro wird das Thema an geeigneten Stellen adressieren.
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