Neuigkeit | Hochschultag

Studierende gestalten Projekte zum Hochschultag

Beim Hochschultag der HWR Berlin am 28. Mai 2026 setzten Studierende fünf kreative Projekte um: Von nachhaltigem Konsum über Handwerk bis Sport, alle Spenden zugunsten des Tierheims Berlin.

14.07.2026

Foto: privat

Studierende der HWR Berlin gestalteten den Hochschultag aktiv mit: Die Campus Fundgrube bot einen nachhaltigen Kleiderflohmarkt, „Bau & Miau“ lud zum Mitbauen ein, das Café Maiblume schuf einen Ort der Begegnung, „Speed-Friending“ vernetzte Studierende verschiedener Studiengänge, und beim Sport & Spaß-Projekt maßen sich alle in Geschicklichkeits- und Kraftspielen. Alle Projekte unterstützten zugleich das Tierheim Berlin mit Spenden und selbstgebauten Objekten. Die Projekte wurden im Modul „Projektmanagement“ von Antje Hagen-Franz am Fachbereich Duales Studium umgesetzt.  Zur Aufgabe gehörte auch das Verfassen von Presseberichten, die wir hier dokumentieren: 

Wer meint, dass ein Hochschultag nur aus Infoständen und Flyern besteht? Unser Team hat am 28. Mai 2026 bewiesen, dass es auch anders geht, mit Bohrmaschinen, Holz, Hammer und einem guten Zweck. Unter dem Projektnamen „Bau & Miau“ haben wir einen interaktiven Mitmach-Handwerksstand organisiert, bei dem Besucherinnen und Besucher selbst Hand anlegen konnten und gleichzeitig das Tierheim Berlin unterstützt haben. 

Die Idee: Handwerk trifft soziales Engagement 

Die Kernidee war einfach: Besucher des Hochschultags sollen keine passiven Zuschauer sein, sondern aktiv mitmachen. An verschiedenen Stationen rund um das Thema Bohren & Dübeln konnten sie grundlegende Handwerkstechniken ausprobieren in Ziegelstein, Holz und Trockenbeton. Wer wollte, baute außerdem an unserer Baustation verschiedene kleine Dinge, die anschließend dem Tierheim Berlin gespendet werden. 
Die Projektidee entstand aus dem Wunsch, gleichzeitig praxisnähe und individuellen Austausch zu schaffen. Viele Studierende sind gerade in ihre erste eigene Wohnung gezogen, wo Handwerk für sie relevant wird. Und ein Tierheim zu unterstützen, war für uns alle eine Herzensangelegenheit. 
Die Umsetzung: Von der Planung bis zum Stand 
Eine ursprünglich angestrebte Partnerschaft mit einem Werkzeugsponsoren konnten wir leider nicht umsetzen. Mit Fördermitteln von ProDual hat das Team daraufhin Material, Aufbau und Durchführung vollständig selbst in die Hand genommen. Das hat uns als Gruppe zusammengeschweißt. 

Gemeinsam haben wir: 

  • fünf Stationen konzipiert und aufgebaut
  • Materialien organisiert und Werkzeuge selbst beschafft
  • einen Feedbackbogen für die Besucher entwickelt
  • die Spendenobjekte vorgeplant und teilweise vorbereitet

Besonders schön war, wie schnell sich das ganze Team eingespielt hat. Jede Person hat Verantwortung übernommen, ob bei der Organisation, dem Aufbau oder der Betreuung der Besucher vor Ort.

Der Tag: Begeisterung und über 130 Besucher*innen


Am Tag selbst hat uns der Andrang überrascht: Über 130 Besucherinnen und Besucher haben an unserem Stand teilgenommen und aktiv mitgemacht. Was uns am meisten gefreut hat: Die Menschen wollten nicht nur kurz reinschauen. Sie sind geblieben, haben Fragen gestellt, ausprobiert und hatten sichtlich Spaß. Besonders die Steckbriefe der Tiere aus dem Tierheim Berlin haben etwas ausgelöst. Viele Besucherinnen und Besucher haben gezielt gefragt, für welches Tier sie gerade bauen und das Engagement war von da an nochmal spürbar größer. 
 

Am Ende des Tages konnten wir folgende Spendenobjekte fertigstellen: 

  •  zwei Vogelhäuser,
  • zwei kleine Kratzstämme,
  • drei Hamsterunterstände und
  • ein Futterbrett für Katzen und Hunde.

Alle Objekte werden in Kürze an das Tierheim Berlin übergeben. Die gemeinsame Übergabe stellt einen gelungenen Abschluss unseres Projektes dar. 

Fazit: Weniger reden, mehr bauen 

„Bau & Miau“ hat gezeigt, dass ein Hochschultags-Stand weit mehr sein kann als eine Visitenkarte. Wir haben eindrucksvolle Erlebnisse geschaffen, handwerkliche Neugier geweckt und einen einzigartigen Beitrag für das Tierheim Berlin geleistet. 
Ein großes Dankeschön an unser gesamtes Team und an alle, die mitgemacht, mitgebaut und mitgelacht haben.


 

Am 28. Mai 2026 fand unser Projekt „Speed-Friending“ im Rahmen des Hochschultags statt. Von 10:00 bis 12:30 Uhr boten wir Studierenden die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen. Gerade zu Beginn des Studiums fällt es vielen schwer, Anschluss zu finden. Deshalb wollten wir einen Raum schaffen, in dem sich Studierende verschiedener Studiengänge unkompliziert kennenlernen können. 

Unser Organisationsteam bestand aus Salmann aus dem BWL-Studiengang, sowie Leticia und Alissa aus dem Studiengang International Management. Leticia und Alissa kannten sich bereits vor dem Projekt, während Salmann neu zum Team dazukam. Passend zum Thema Speed-Friending mussten aber auch wir uns als Team zunächst besser kennenlernen und zusammenfinden. 

Das Konzept war einfach: Die Teilnehmenden kamen in kurzen Kennenlernrunden miteinander ins Gespräch und wurden dabei durch bekannte Spiele wie Jenga, Vier-Gewinnt und Uno unterstützt.
Die vertrauten Spiele sorgten schnell für eine entspannte Stimmung und halfen dabei, erste Hemmungen abzubauen. Bei Bedarf nahmen auch wir als Organisationsteam an einzelnen Runden teil, um den Austausch zu erleichtern und neue Gespräche anzustoßen. Der Andrang war größer als erwartet. 

Um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, haben wir die Gruppengrößen spontan erweitert und zeitweise vier statt zwei Personen an einem Tisch zusammengebracht. Zusätzlich erhielt jede teilnehmende Person einen 50-Cent-Gutschein für das Café Maiblume, mit dem wir kooperiert haben. 

Besonders positiv war die offene und freundliche Atmosphäre. Viele Studierende nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Die größte Herausforderung bestand für uns darin, den langfristigen Erfolg des Projekts zu bewerten. Wir würden gerne wissen, ob aus den ersten Begegnungen auch Freundschaften entstanden sind. Für uns war das Projekt ein voller Erfolg. Es hat gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen im Hochschulalltag sind und wie groß das Interesse an Vernetzung innerhalb der HWR-Community ist.
 

Am 28. Mai 2026 fand an beiden Standorten der HWR Berlin der Hochschultag statt. Er sollte ein vielfältiges Angebot abseits der regulären Lehrveranstaltungen für alle Angehörigen der Hochschule bieten. Mit dabei war auch die Campus Fundgrube, ein nachhaltiger Kleiderflohmarkt, der von Studierenden des dualen Studiengangs BWL/Dienstleistungsmanagement im Rahmen des Moduls “Projektmanagement” organisiert wurde. 

Ziel unseres Projekts war es unter anderem, Spenden für das Tierheim Berlin zu sammeln. Außerdem sollten mithilfe des Flohmarktes das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum gestärkt und ein Zeichen gegen die große Verschwendung in der Textilindustrie gesetzt werden. Unterstützt wurde dieses Ziel zusätzlich durch ein Informationsplakat, auf dem unter anderem Möglichkeiten zum nachhaltigen Umgang mit Textilien und warum dieser wichtig ist, dargestellt wurden. 

Die Idee entstand während einer Vorlesung im Modul Projektmanagement, bei der wir Studierenden viele verschiedene Vorschläge für mögliche Projekte zusammengetragen haben. Mit dabei war auch die Idee für einen Flohmarkt. Da wir uns für Mode und nachhaltige Lösungen, um der Verschwendung in der Textilindustrie entgegenzuwirken, interessieren, haben wir uns für den Flohmarkt als unser Projekt entschieden. 

Besonders erfreulich und überraschend war, dass viele Kommilitonen gespendet haben, ohne Kleidung zu kaufen. Dadurch übertraf das Ergebnis die ursprünglichen Erwartungen deutlich: Statt der angestrebten 15-20 €, kamen 75 € zusammen, die wir an das Tierheim Berlin spenden konnten. Die Planung und Durchführung des Flohmarkts wurden von unserer Gruppe als bereichernde Erfahrung und wertvolle Lernmöglichkeit wahrgenommen.


 

Unser Projekt für den Hochschultag war das „Café Maiblume“, welches wir im Rahmen des Projektmanagementkurses bei Frau Hagen-Franz auf die Beine gestellt haben. Die Idee hinter dem Café war es, einen Raum zu schaffen, in dem ein Austausch sowie eine Pause zustande kommen können. Gleichzeitig wollten wir auf das Thema Nachhaltigkeit aufmerksam machen: Zu den Bestellungen haben wir Blumensamen ausgeteilt, die auf dem Campus verteilt werden konnten, um eine Blumenwiese vor dem zukünftigen Insektenhotel zu kreieren. Zusammen mit den anderen Projekten, die Spenden generiert haben, wurden all unsere Einnahmen dem Tierheim Berlin gespendet.

In den Wochen vor dem Hochschultag haben wir uns immer wieder als Gruppe zusammengesetzt und an dem Projekt gearbeitet. Die größten Aufgaben waren dabei die Kommunikation mit verschiedensten Partnern, das Thema Dekoration und Informationsmaterialien, die Finanzen sowie die Beschaffung aller nötigen Materialien und natürlich am Tag vorher das Backen der Kuchen, welche im Café dann verkauft wurden.

Als Team haben wir sehr gut zusammengearbeitet und es hat viel Spaß gemacht. Am Hochschultag selbst waren wir von ca. 9:15 bis 14 Uhr im Aufenthaltsraum im Haus 6A und das Café war durchgehend besucht. Auch wurde viel gespendet, ohne etwas zu kaufen, was uns natürlich sehr begeistert hat. Wir haben am Ende des Tages etwa 270 € eingenommen und spenden können - damit war der Tag ein voller Erfolg!

Projektmanagement mal anders: Eine Gruppe von Studierenden der HWR Berlin nutzte den diesjährigen Hochschultag, um ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen ein sportliches Erlebnis der besonderen Art zu bieten. Mit Geschicklichkeitsspielen, echter Wettkampfatmosphäre und jeder Menge Teamgeist. 

Im Rahmen unseres Kurses „Projektmanagement” haben wir, eine Gruppe engagierter Studierender der HWR Berlin, ein sportliches Mitmachprojekt auf die Beine gestellt. Die Kernidee war so einfach wie überzeugend: Sport- und Geschicklichkeitsspiele für alle Hochschulangehörigen anzubieten. Als willkommene Abwechslung vom Unialltag und als Beitrag zu einem lebendigen, positiven Hochschultag. 

Von der Idee zur Aktion 

Die Projektidee entstand aus unserer eigenen Perspektive als Studierende. Wir wollten etwas schaffen, das wirklich interaktiv ist und haben uns schlicht gefragt: Was würden wir uns als Teilnehmende wünschen? Da wir alle eine gemeinsame Leidenschaft für Sport teilen, war die Antwort schnell gefunden. Statt passiver Infostände wollten wir Bewegung, Begegnung und echte Begeisterung auf den Campus bringen. 

Planung mit Herz und ein paar Herausforderungen 

Zu Beginn haben wir uns strukturiert durch drei zentrale Fragen gearbeitet: Welche Stationen wollen wir anbieten? Was davon ist realistisch umsetzbar? Und wie setzen wir es konkret um? Die Kommunikation in unserem Team lief von Anfang an reibungslos. Wir haben schnell gemerkt, dass wir gut zusammenarbeiten und uns gegenseitig vertrauen können. 

Die größte Herausforderung war die Kalkulation im Vorfeld: Wie viele Teilnehmende werden kommen? Wie viel Material brauchen wir pro Station? Solche Fragen lassen sich ohne Erfahrungswerte nur schwer beantworten. Aber genau das gehört eben zum Projektmanagement dazu und war eine wertvolle Lernerfahrung für uns alle. 

Am meisten Freude hat uns dabei gemacht, das Projekt nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten zu dürfen. Als Team gemeinsam zu planen, zu organisieren und dann am großen Tag zu erleben, wie unsere Arbeit bei den Teilnehmenden auf echte Begeisterung stößt. Das war ein unbeschreibliches Gefühl. 

Die Ergebnisse sprechen für sich 

Highlight des Tages war die Bankdrück-Station, bei der die Teilnehmenden ihr Bestes geben konnten. Die stärksten Ergebnisse des Tages: 37 Wiederholungen mit 30 Kg bei den Frauen und beeindruckende 120 Wiederholungen mit 30 Kg bei den Männern. Zahlen, die für sich sprechen und für ordentlich Stimmung gesorgt haben. 

Für zusätzliche Spannung und strahlende Gesichter sorgte unser Glücksrad: Insgesamt drehten die Besucherinnen und Besucher kräftig am Rad – mit 47 Trostpreisen, 6 Hauptgewinnen und 18 Nieten war die Vorfreude bei jedem Dreh garantiert. Das Glücksrad erwies sich als echter Publikumsmagnet und rundete das Gesamterlebnis perfekt ab. 

Der Hochschultag hat gezeigt: Sport verbindet. Wir sind stolz auf das, was wir als Team geleistet haben, und freuen uns darauf, beim nächsten Mal noch mehr Studierende für gemeinsame Bewegung begeistern zu können.