Der Rücktritt vom versuchten Tötungsdelikt im Spannungsfeld zwischen kriminalpolizeilicher Sofortbearbeitung & Mordkommissionen
Am 3. November 2026 setzt das FÖPS Berlin seine Werkstattgespräche fort: Ab 17.00 Uhr zum Thema »Der Rücktritt vom versuchten Tötungsdelikt im Spannungsfeld zwischen kriminalpolizeilicher Sofortbearbeitung und Mordkommissionen«. Seien Sie dabei − vor Ort am Campus Lichtenberg oder online.
Di.
03.11.
17.00–19.00
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Campus Lichtenberg
Haus 6B Raum 6B.063 und online
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin
Kostenlos
Online und ohne Anmeldung auf Big Blue Button teilnehmen
Jetzt teilnehmenEine Veranstaltung des Forschungsinstituts für öffentliche und private Sicherheit (FÖPS Berlin) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Zur WebsiteDie Aufklärung von Tötungsdelikten zählt von jeher zu den Königsdisziplinen kriminalistischer Tätigkeit. Wenn die Opfer dabei überleben und ein strafbefreiender Rücktritt vom Versuch im Raum steht, stellt das die beteiligten Einsatzkräfte in der Praxis regelmäßig vor erhebliche Herausforderungen und die schwierige Frage, ob sie es mit einem versuchten Tötungsdelikt oder mit einer gefährlichen Körperverletzung zu tun haben. Unterschiedliche Sichtweisen in den örtlichen Kriminalreferaten und den Mordkommissionen spielen dabei oft eine zentrale Rolle, vor allem aber auch die Bewertung durch Staatsanwaltschaften und Gerichte. Starke Abweichungen bei der Verteilung der Häufigkeitszahlen von versuchten und vollendeten Tötungsdelikten weisen zudem auf eine deutlich abweichende Bewertungspraxis in deutschen Großstädten hin.
Matthias Frey, Professor für Kriminalistik am Fachbereich 5 der HWR, und EKHK Christoph Herrmann, M.A., Leiter der 8. Berliner Mordkommission, nehmen sich dem Themenbereich der Tötungsdelikte seit Jahren als Schwerpunkt in ihrer Forschung und Lehre an. Beim Werkstattgespräch stellen sie ihr interdisziplinäres Forschungsprojekt vor, das rechtliche, kriminalistische und kriminologische Perspektiven vereint und Antworten auf die Frage sucht, wie sich die festgestellten Unterschiede bei der Bearbeitung von Tötungsdelikten erklären lassen und welche Rolle die Bewertung des strafbefreienden Rücktritts vom Versuch dabei spielt.
So nehmen Sie online teil
Für die Online-Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung wird über den Big Blue Button-Videokonferenzserver der HWR Berlin übertragen. Sie können über folgenden Link teilnehmen:
- https://meet.hwr-berlin.de/b/lud-xgk-tyc
- Für die Teilnahme benötigen Sie keine Login-Daten
- Der Meetingraum öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Um sich im Chat an der Diskussion zu beteiligen, empfehlen wir Ihnen, den Link über Google Chrome oder Microsoft Edge aufzurufen – bei anderen Browsern kann es unter Umständen zu Einschränkungen kommen.
So nehmen Sie vor Ort teil
Die Veranstaltung ist grundsätzlich für alle Interessierten zugänglich, die Teilnahme kostenfrei möglich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Campus Lichtenberg der HWR Berlin
Alt Friedrichsfelde 60
Haus 6B, Raum 6B.063
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