30.04.2026 — Pressemitteilung 15/2026Pressemitteilung 15/2026 | 30.04.2026

Öffentlicher Dienst

Starke Persönlichkeiten für den öffentlichen Dienst

Am 7. und 8. Mai 2026 treffen sich Wissenschaftler*innen und Entscheidungsträger*innen der öffentlichen Verwaltung zur bundesweiten Fachtagung »Glienicker Gespräch« an der HWR Berlin.

Rotes Quadrat mit weißem Berliner Bären auf einem Tisch vor unscharfem Publikum in einem hellen Raum.
Wie gelingt zukunftsfähige Ausbildung für den öffentlichen Dienst? Darüber diskutieren Fachleute aus Wissenschaft und Praxis beim 34. Glienicker Gespräch am 7. und 8. Mai 2026 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Foto: Sylke Schumann

Berlin, 29. April 2026 – Der öffentliche Dienst steht unter erheblichem Veränderungsdruck: Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung verändern Arbeitsprozesse, Kompetenzanforderungen und Berufsbilder grundlegend. Hochschulen für den öffentlichen Dienst sind damit mehr denn je gefordert, Studierende fachlich und rechtlich fundiert auszubilden und sie auf eine zunehmend komplexe, dynamische und technologiegestützte Arbeitswelt vorzubereiten. Im Fokus stehen dabei neben Fachwissen und digitalen Kompetenzen auch Fragen der Persönlichkeitsentwicklung und Haltung: Welches Mindset brauchen künftige Beschäftigte, um den Anforderungen im öffentlichen Dienst souverän zu begegnen? Und wie müssen Studium, Lehre und Prüfungen gestaltet sein, um Studierende bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten?

Darum geht es beim 34. Glienicker Gespräch, der bundesweiten Fachtagung für Wissenschaftler*innen und Entscheidungsträger*innen der öffentlichen Verwaltung, am 7. und 8. Mai 2026 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin). Sie steht unter dem Titel „Starke Persönlichkeiten für den öffentlichen Dienst. Die Rolle der Hochschulen in Zeiten von demografischem Wandel und Digitalisierung“.

Zwei Tage lang tauschen sich Lehrende von Hochschulen für den öffentlichen Dienst und in verwaltungsbezogenen Studiengängen, Vertreter*innen von Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie von Gewerkschaften, Verbänden und Verlagen am Campus Lichtenberg (Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin) in Vorträgen und Workshops darüber aus, wie Lehrinhalte, Lehrformate und Prüfungen zeitgemäß und zukunftsorientiert gestaltet werden können – um künftige Absolvent*innen zu qualifizieren für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung. 

Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen und darüber zu berichten. Interviews mit Expert*innen der Verwaltungswissenschaften an der HWR Berlin vermitteln wir auf Anfrage gern auch vorab.

Kontakt

Prof. Dr. Erik Kraatz
E-Mail: glienickergespraech(at)hwr-berlin.de

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin)
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist mit über 11 500 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studiengangsportfolio umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in über 60 Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin unterhält 195 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“. Als eine von Deutschlands führenden Hochschulen bei der internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen und im Dualen Studium belegt die HWR Berlin Spitzenplätze in deutschlandweiten Rankings und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. Die HWR Berlin ist einer der bedeutendsten und erfolgreichen Hochschulanbieter im akademischen Weiterbildungsbereich und Gründungshochschule. Die HWR Berlin unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

www.hwr-berlin.de