29.06.2026 — Pressemitteilung 24/2025Pressemitteilung 24/2025 | 29.06.2026

Transferale 2026

Innovation braucht Partnerschaft: Hochschulen & Unternehmen

Berliner Hochschulnetzwerk »Zukunft findet Stadt« bringt am 30. Juni bei der Transferale 2026 Wissenschaft und Wirtschaft für Austausch, Vernetzung und Anbahnung neuer Kooperationen zusammen.

Mehrere Personen sitzen und unterhalten sich in einem modernen, offenen Büro mit Holzmöbeln und bunten Sitzwürfeln.
Der Festivaltag „Wissenschaft × Wirtschaft“ der Transferale 2026 zeigt am 30. Juni 2026 im CIC Berlin in Treptow-Köpenick (Lohmühlenstraße 65, 122435 Berlin), wie Unternehmen Zukunftsfragen gemeinsam mit Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften angehen können. Foto: Matthias Grytzka

Berlin, 25. Juni 2026 – Wie finden Unternehmen die passenden Fachkräfte? Wie gelingt der Einstieg in Künstliche Intelligenz? Und wie entstehen Innovationen gemeinsam mit Hochschulen? Der Festivaltag „Wissenschaft × Wirtschaft“ der Transferale 2026 zeigt am 30. Juni 2026 im CIC Berlin in Treptow-Köpenick (Lohmühlenstraße 65, 12435 Berlin), wie Unternehmen Zukunftsfragen gemeinsam mit Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften angehen können.

Gastgeber am zweiten Tag des bis zum 3. Juli 2026 dauernden Berliner Wissenschaftsfestivals für Klima und Gesundheit ist der Startup Incubator Berlin (SIB), das Gründungszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin). Hier bringt das Hochschulnetz „Zukunft findet Stadt“ Unternehmen, Verbände, Gründer*innen, Gründungscoaches, Transfer- und Innovationsmanager*innen und Forschende zusammen. Teilnehmer*innen können am Dienstag am Standort des SIB im CIC Berlin aus drei parallel stattfindenden Formaten wählen, die unterschiedliche Zugänge zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis eröffnen. Ab 19 Uhr kommen alle beim gemeinsamen After Work zusammen, um Gespräche fortzuführen, Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationen anzubahnen.

Der Festivaltag „Wissenschaft × Wirtschaft“ wird von der HWR Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) im Rahmen des Hochschulnetzwerks „Zukunft findet Stadt“ gestaltet und in Kooperation mit dem Bündnis „Klimaschutzpartner Berlin“ durchgeführt.

Berliner Mittelstand und KI – was jetzt zählt

Ein Beispiel für Transferpartnerschaften im Bereich der digitalen Transformation ist das Verbundprojekt KI-InnoX, das kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützt, KI-Kompetenzen aufzubauen und eigene KI-Anwendungen zu entwickeln.

„Viele Unternehmen wissen, dass sie sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen müssen. Häufig fehlt jedoch ein konkreter Zugang zu Wissen, Partnern und ersten Umsetzungsschritten. Genau hier können Hochschulen einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Prof. Dr. Sabine Baumann, Vizepräsidentin für Internationales, Forschung und Transfer der HWR Berlin und Projektleiterin von KI-InnoX.

Denn Künstliche Intelligenz entwickelt sich auch für kleine und mittlere Unternehmen zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Gleichzeitig fehlt vielen Betrieben Orientierung, welche Anwendungen sinnvoll sind und wie der Einstieg gelingen kann. Die Veranstaltung bringt dafür Unternehmen mit Forschenden und Transferexpert*innen zusammen und macht sichtbar, welche Unterstützungsangebote Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bereits heute bereitstellen.

Auch für die Unternehmensnachfolge und Unternehmensentwicklung wird Künstliche Intelligenz zunehmend zu einem wichtigen Faktor. „Künstliche Intelligenz wird die Art verändern, wie Unternehmen geführt, übergeben und weiterentwickelt werden. Wer heute Nachfolge gestaltet, muss die Potenziale dieser Technologien mitdenken“, sagt Prof. Dr. Birgit Felden, Professorin für Mittelstand und Unternehmensnachfolge an der HWR Berlin. KI-InnoX ist ein Verbundprojekt des IFAF Berlin – Institut für Angewandte Wissenschaften und wird gefördert vom Land Berlin.

Meet. Match. Make Impact.

Wie können Unternehmen von Praktika, Abschlussarbeiten, Forschungskooperationen und der gemeinsamen Entwicklung innovativer Lösungen profitieren? Der konkreten Ausgestaltung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Firmen widmet sich das Format „Meet. Match. Make Impact.“, das gemeinsam mit dem Bündnis Klimaschutzpartner Berlin organisiert wird. Die 13 im Bündnis zusammengeschlossenen Wirtschafts- und Branchenverbände informieren ihre Mitgliedsunternehmen über das Angebot.

In moderierten Begegnungsräumen kommen Unternehmen mit Forschenden und Transferexpert*innen ins Gespräch. Themen sind unter anderem Fachkräftegewinnung, Praktika und Abschlussarbeiten, Forschungskooperationen sowie gemeinsame Innovations- und Transformationsprojekte. Ziel ist es, konkrete Anknüpfungspunkte für langfristige Kooperationen zu schaffen.

„Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen vor großen Transformationsaufgaben, haben aber im Alltag oft nur begrenzte Kapazitäten, um neue Ideen systematisch weiterzuentwickeln. Der Austausch mit Hochschulen kann hier enorm wertvoll sein: Studierende und Forschende bringen frische Perspektiven ein, nehmen sich Zeit, Lösungen zu durchdenken, und können konkrete Ansätze für die Praxis sichtbar machen. Diese gegenseitige Befruchtung ist Gold wert“, sagt Larissa Scheu, Public Affairs Managerin Energie- und Klimaschutzpolitik im Bereich Wirtschaft & Politik der IHK Berlin.

AI as a Co-Founder – Vibe Coding Workshop

Während sich die Formate „Berliner Mittelstand und KI – was jetzt zählt“ und „Meet. Match. Make Impact.“ direkt an Unternehmen richten, adressiert der Workshop „AI as a Co-Founder – Vibe Coding“ gezielt Gründungscoaches, Innovationsmanager*innen und Mitarbeitende von Transfer- und Gründungszentren.

Der praxisorientierte Train-the-Trainer-Workshop bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu KI-gestützten Entwicklungswerkzeugen. Die Teilnehmenden erleben, wie sich digitale Ideen mithilfe generativer KI innerhalb kurzer Zeit in erste Prototypen übersetzen lassen und wie sie dieses Wissen an Gründer*innen weitergeben können. 

Mehr über die Transferale 2026: Wissenschaft für die Zukunft Berlins

Die Transferale ist das Berliner Wissenschaftsfestival für Klima und Gesundheit. Sie zeigt, wie angewandte Forschung zur Resilienz und Zukunftsfähigkeit Berlins beiträgt – anhand konkreter Transferprojekte, bei denen Forschende und Praxispartner gemeinsam an Lösungen für die Stadt arbeiten.

Das Festival macht die Relevanz angewandter Forschung für Berlin sichtbar: mit praktischen Beispielen aus laufenden Projekten, interaktiven Mitmach-Stationen und unterhaltsamen Formaten wie dem Science Slam. Es bietet zugleich Raum für Austausch und Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Stadtgesellschaft. Der Eintritt ist frei.

Mehr über „Zukunft findet Stadt. Hochschulnetzwerk für ein resilientes Berlin“

„Zukunft findet Stadt“ bringt angewandte Forschung in die Stadt – und die Stadt in die Forschung. Fünf Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften arbeiten gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und der Berliner Stadtgesellschaft daran, konkrete Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit zu finden: Wie wird Berlin klimaresilienter? Wie bleiben Menschen gesund und versorgt? Wie entsteht Innovation dort, wo sie gebraucht wird?

Dafür gehen Forschende direkt in die Kieze, arbeiten mit Berliner*innen an praktischen Lösungen und entwickeln gemeinsam mit Unternehmen neue Produkte und Prozesse. Wissen, das in der Praxis entsteht, fließt zurück in die Lehre – und Erkenntnisse aus der Forschung werden dort erprobt, wo sie wirken sollen: in der Stadt.

Beteiligt sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), die Berliner Hochschule für Technik (BHT), die Evangelische Hochschule Berlin (EHB), die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) sowie die Praxispartner Johannesstift Diakonie Pflege & Wohnen, die Berlin School of Public Engagement and Open Science des Museums für Naturkunde Berlin und der Impact Hub Berlin.

Förderhinweis: Das Projekt „Zukunft findet Stadt. Hochschulnetzwerk für ein resilientes Berlin“ wird im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege Berlin gefördert.

Mehr über die Initiative “Klimaschutzpartner Berlin”

Die Initiative „Klimaschutzpartner Berlin“ ist ein starkes Bündnis der Berliner Wirtschaft. Getragen von der gemeinsamen Überzeugung, dass effektiver Klimaschutz nur im Zusammenspiel gelingt, vereint das Netzwerk Akteure aus Wirtschaft, Handwerk, Wissenschaft und Verwaltung. Mit der Ausrichtung des renommierten Wettbewerbs „Klimaschutzpartner des Jahres“ zeichnet die Initiative jährlich zukunftsweisende, reale und innovative Projekte aus, die als Vorbilder für die Hauptstadtregion dienen. Partner des Bündnisses sind unter anderem die IHK Berlin, die Handwerkskammer Berlin, die Architektenkammer Berlin, der BBU sowie zahlreiche weitere führende Wirtschaftsverbände und Institutionen.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin)
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist mit über 11 500 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studiengangsportfolio umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in über 60 Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin unterhält 195 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“. Als eine von Deutschlands führenden Hochschulen bei der internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen und im Dualen Studium belegt die HWR Berlin Spitzenplätze in deutschlandweiten Rankings und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. Die HWR Berlin ist einer der bedeutendsten und erfolgreichen Hochschulanbieter im akademischen Weiterbildungsbereich und Gründungshochschule. Die HWR Berlin unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

www.hwr-berlin.de