Neuigkeit | Creative Bureaucracy Fest

HWR Berlin setzt aktiv Akzente beim Thema moderne Verwaltung

Ein Festival, zwei Tage, drei Sessions, drei Fishbowls und viel Anerkennung. Das kennzeichnete die Teilnahme der HWR Berlin am diesjährigen Creative Bureaucracy Festival des Berliner Tagesspiegel.

26.09.2019

Auf Vermittlung des Fachbereichs Allgemeine Verwaltung der HWR Berlin waren die Hochschulen für den öffentlichen Dienst (HöD) zu Gast auf dem diesjährigen Creative Bureaucracy Festival. In insgesamt neun Podiumsdiskussionen, Vorträgen und interaktiven Formaten (Fishbowl) haben die HöD aufgezeigt, welches Potenzial in ihren über 60.000 Studierenden bundesweit sowie in ihren Forschungsaktivitäten und Praxisnetzwerken liegt.

Unter Federführung von Prof. Dr. Robert Knappe, dem Dekan des Fachbereichs Allgemeine Verwaltung, beteiligte sich die HWR Berlin als offizielle Programmpartnerin an dem Festival. Sie organisierte und moderierte Podiumsdiskussionen zu den Themen „Anforderungen an das Verwaltungspersonal der Zukunft: Alles was Recht und digital ist?“, „Sicherheit, Bindung, Alimentation: Rezepte von gestern für das Personalrecruiting von morgen?“, „Attraktiv, innovativ, flexibel – Warum alle in den öffentlichen Dienst der Zukunft wollen“. Auf dem Podium saßen unter anderen Dr. Marion Rauchert, Direktorin der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Martin Jammer, Leiter der Abteilung Landespersonal bei der Senatsverwaltung für Finanzen, und Friedhelm Schäfer, Zweiter Vorsitzender des dbb Beamtenbunds und Tarifunion. Moderiert wurden die Diskussionen vom Dekan des Fachbereichs Allgemeine Verwaltung, Prof. Dr. Robert Knappe, und Prof. Dr. Benedikt Speer, Professor für Verwaltungswissenschaft an der HWR Berlin.

Prof. Dr. Benedikt Speer (HWR Berlin / FB 3), Prof. Dr. Robert Knappe (HWR Berlin / Dekan FB 3), Dr. Marion Rauchert (Direktorin der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Prof. Dr. Jürgen Stember (HS Harz, Präsident der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst) (v. l. n. r)

Beim interaktiven Format Fishbowl diskutierten Studierende der HWR Berlin mit Justizsenator Dr. Dirk Behrendt, Jochen Geppert von der HWR Berlin /Institut für gleichstellungsorientierte Prozesse und Strategien e.V.  und weiteren Diskussionsteilnehmer/innen das Thema Diversity in der Verwaltung.

In einer weiteren Veranstaltung wurde unter Moderation von Prof. Dr. Robert Knappe mit Ursula Rosenbichler aus dem österreichischen Bundesministerium für den Öffentlichen Dienst zum Thema wirkungsorientierte Verwaltungssteuerung diskutiert. Im Anschluss haben Studierende des Fachbereichs Polizei und Sicherheitsmanagement und Publikumsgäste mit Tom Schreiber (MdA) und Benedikt Lux (MdA) über die Anforderungen an das Polizeipersonal von morgen interaktiv debattiert. Moderiert wurde diese Fishbowl von Prof. Dr. Sabrina Schönrock und Prof. Dr. Wim Nettelnstroth, beide HWR Berlin.

Bezogen auf die HWR Berlin betont Prof. Dr. Robert Knappe, dass es die dort vorhandene große Bandbreite an Schwerpunkten (Jura-, Management-, IT-, Nonprofit-Schwerpunkt etc.) nur an wenigen anderen Verwaltungshochschulen gibt und führt weiter aus: “Neben dem obligatorischen Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen, … wollen wir unsere Studierenden auch zu kritisch reflektierenden Personen ausbilden, die sich ein Leben lang in sich wandelnden Kontexten sicher bewegen können. Bestenfalls gelingt es auch, etwas vom Ideal und der Ethik einer „guten Verwaltung“ als Wert zu vermitteln.“

Das Creative Bureaucracy Festival fand zum zweiten Mal statt und versammelte erneut die Innovatoren des Öffentlichen Sektors aller Ebenen im In- und Ausland.

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