Prof. Dr. Erik Kraatz

FB 3 Allgemeine Verwaltung

Professur für Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht

Prof. Dr. Erik Kraatz

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Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Alt-Friedrichsfelde 60

10315 Berlin

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Campus Lichtenberg
Haus 1, Raum 1.1042
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seit 2017  Professor für Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht und die rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächer an der HWR Berlin

2014-2017 Rechtsanwalt in einer mittelständischen Kanzlei in Berlin

2012-2014 Gastprofessur für Strafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht und die rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächer an der HWR Berlin

2012 Vertretung einer Lehrprofessur für Strafrecht an der Universität Regensburg

2010-2012 Gastprofessor für Sanktionsrecht und die rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächer an der HWR Berlin

2010 Habilitation an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zum Thema „Der Einfluss der Erfahrung auf die tatrichterliche Sachverhaltsfeststellung – Zum `strafprozessualen´ Anscheinsbeweis“ (Gutachter: Prof. Dr. Klaus Geppert/Prof. Dr. Axel Montenbruck), Verleihung der Venia für „Straf-, Strafverfahrens- und Wirtschaftsstrafrecht“

2010  Lehrbeauftragter für besondere Angelegenheiten an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2009-2010 Vertretung des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtstheorie an der Ruhr-Universität Bochum

2005 Promotion zum Dr. iur. an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zum Thema „Die fahrlässige Mittäterschaft. Ein Beitrag zur strafrechtlichen Zurechnungslehre auf der Grundlage eines finalen Handlungsbegriffs“ (Gutachter: Prof. Dr. Klaus Geppert/Prof. Dr. Axel Montenbruck), Note: summa cum laude

2005-2007 Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin

2004-2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht (Prof. Dr. Geppert) an der Freien Universität Berlin

1998-2003 Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin

Strafrecht

Wirtschaftsstrafrecht

Ordnungswidrigkeitenrecht

Grundlagen des Rechts, insb. Methodenlehre

Straf- und Strafverfahrensrecht

Wirtschaftsstrafrecht

Arztstrafrecht

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2017/2018 – Teil 2, NStZ-RR 2019, 68-71.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2017/2018 – Teil 1, NStZ-RR 2019, 33-36.

Zum Irrweg der mittelbaren Täterschaft kraft Organisationsherrschaft in Wirtschaftsunternehmen; in: Festschrift für Gerhard Wolf, herausgegeben von Thomas Bode, Michal Jakowczyk, Martin Mrosk und Nikolaus Wrage, Peter Lang 2018, ISBN 978-3-631-77273-7, S. 301-324

Veränderungen der Kommunikationsformen und Wandel der Kommunikationskompetenzen als neue Herausforderungen für Studium und Lehre an den Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst, herausgegeben von Erik Kraatz, tredition Verlag 2018, ISBN 978-3-7469-7845-1.

Zur konzerndimensionalen Reichweite der Verletzung der Aufsichtspflicht in Betrieben und Unternehmen (§ 130 OWiG); in: Systematik in Strafrechtswissenschaft und Gesetzgebung, Festschrift für Klaus Rogall, herausgegeben von Ulrich Stein, Luis Greco, Christian Jäger und Jürgen Wolter, Duncker & Humblot 2018, S. 347-360

29. Glienicker Gespräch 2018: Veränderungen der Kommunikationsformen und Wandel der Kommunikationskompetenzen als neue Herausforderungen für Studium und Lehre an den Fachhochschulen für den öffentlichen Dienst – Tagungsbericht –, in: VR (Verwaltungsrundschau) 2018, 303-305.

Zur Strafbarkeit eines Sterbebegleiters bei eigenverantwortlichem Doppelsuizid, in: Zeitschrift für Lebensrecht (ZfL) 2018, 46-53.

Anmerkung zu BGH, Urt. v. 27.7.2017 – 3 StR 490/16 (Untreue durch „Schwarzbestand“ an Gegenständen), in: JR 2018, 404-410

Zu den Grenzen der Untreuestrafbarkeit für die Bildung und Fortführung schwarzer Kassen in der öffentlichen Verwaltung; in: Masterstudiengang Public Administration (MPA) – Für die gute Verwaltung von morgen, Festschrift zum 10-jährigen Jubiläum, herausgegeben von Dörte Busch, Berliner Wissenschafts-Verlag 2018, ISBN 978-3-8305-3877-6, S. 115-129.

Arztstrafrecht (Lehrbuch), 1. Auflage: Kohlhammer 2013, ISBN: 978-3-17-023376-8, 225 Seiten; 2. Auflage: Kohlhammer 2018, ISBN: 978-3-17-032894-5, 324 Seiten.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2016/2017 – Teil 2, in: NStZ-RR 2018, 4-9.

Wirtschaftsstrafrecht, 1. Auflage: Beck Verlag 2013,  ISBN-10: 3406653162, 226 Seiten; 2. Auflage: Beck Verlag 2017,  ISBN: 978-3-406-71244-99, 235 Seiten (Reihe Jura kompakt)

Wider einer Vermögensbetreuungspflicht von Vertragsärzten gegenüber den Krankenkassen; in: medstra 2017, 336-341.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2016/2017 – Teil 1, in: NStZ-RR 2017, 329-335.

Anmerkung zu OLG Hamburg, Beschl. v. 8.6.2016 – 1 Ws 13/16 (Strafbarkeit eines ärztlichen Suizidbegleiters), JR 2017, 299-306

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2014/2015 – Die Grundsätze der Einwilligung in den ärztlichen Eingriff – 2. Teil, in: NStZ-RR 2016, 297-303

Geldwäscherecht für Rechtsanwälte, in: Berliner Anwaltsblatt 2016, 343-344

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2014/2015 – Die Grundsätze der Einwilligung in den ärztlichen Eingriff – 1. Teil, in: NStZ-RR 2016, 233-238

Aktuelle examensrelevante Fälle des Computerbetrugs (§ 263a StGB), Jura 2016, 875-883

Besteht ein Exklusivitätsverhältnis von Betrug und anschließendem Computerbetrug? – Oder: Zum neuen (Irr-)Weg einer Gesamtbetrachtungslehre bei der betrugsäquivalenten Auslegung des Computerbetrugs, zugleich eine Anmerkung zu BGH 2 StR 15/15, in: JR 2016, 312-321.

Anmerkung zu BGH, Urt. v. 20.05.2015 – 5 StR 547/14 (Grenzen der Betrugsstrafbarkeit im Schrottimmobilienvertriebssystem – Nicht offengelegte Vermittlungsprovisionen), NZWiSt 2015, 313-315.

Grundlagen und aktuelle Probleme des Ärzteprivilegs gemäß § 13 BtMG medstra 2015, 273-279.

Anmerkung zu BGH, Urt. v. 4.12.2014 – 4 StR 213/14 (Keine Strafmilderung bei Täter-Opfer-Ausgleich bei opferlosen Delikten), NJ 2015, 260-262.

Die Geldwäsche (§ 261 StGB), JURA 2015, 699-709

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2013/2014 – Teil 2 –; in: NStZ-RR 2015, 131-137.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2013/2014 – Teil 1 –; in: NStZ-RR 2015, 97-103.

Geldwäscherisiken für Anwälte; in: NJ 2015, 149-157.

Einige kritische Bemerkungen zum neuen § 226a StGB, in: JZ 2015, 246-251.

Der Verzicht auf das Verwertungsverbot des § 252 StPO – Oder: Der Zeuge als Herr des Verfahrens? –, in: JA 2014, 773-777.

Verbreitete Fehler bei der Behandlung des Erlaubnistatbestandsirrtums am Beispiel des Hells Angels-Falles (BGH, NStZ 2012, 272); in: JURA 2014, 787-797.

Kompetenzen für ein zeitgemäßes Public Management, Herausforderungen für Forschung und Lehre aus interdisziplinärer Sicht, herausgegeben von Dagmar Lück-Schneider und Erik Kraatz, edition sigma 2014, ISBN 978-3-89404-798-6, 308 Seiten.

Zur Fortgeltung einer Vermögensbetreuungspflicht über das Erlöschen des begründenden rechtlichen Verhältnisses hinaus am Beispiel eines in den Innendienst versetzten Gerichtsvollziehers, in: JR 2014, 241-250.

Zur Verwaltungsrechtsakzessorietät des Ordnungswidrigkeitenrecht; in: Busch/Kutscha (Hrsg.), Recht, Lehre und Ethik der öffentlichen Verwaltung, Festschrift für Hans-Paul Prümm, Nomos 2014, S. 233-244.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2012/13 – Teil 2 –; in: NStZ-RR 2014, 65-71.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2012/13 – Teil 1: Zum ärztlichen (Heil-)Eingriff; in: NStZ-RR 2014, 36-41.

Die subjektive Beziehung des Rauschtäters zur Rauschtat – oder: Kann der „Brückenschlag“ zwischen Berauschung und Rauschtat überhaupt gelingen? In: ZStW 125 (2013), 819-836.

Anmerkung zu BGH, Beschl. v. 22.1.2013 – 1 StR 234/12 (Berücksichtigung effektiv versteckter Vermögenswerte bei der Feststellung der Zahlungsunfähigkeit iSd § 283 StGB; Schuldnereigenschaft als besonderes persönliches Merkmal iSd § 28 StGB); in: JR 2013, 466-472.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2011/12 – Teil 2 –; in: NStZ-RR 2013, 33 -40.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2011/12 – Teil 1: Zum ärztlichen (Heil-)Eingriff; in: NStZ-RR 2012, 361-366.

(Original-)Semesterabschlussklausur: Der ausgenutzte Unfall; in: JURA 2012,  994-1000.

Anmerkung zu BGH, Beschl. v. 29.3.2012 – GSSt 2/11 (Bestechung und Bestechung im geschäftlichen Verkehr von niedergelassenen Vertragsärzten); in: NZWiSt 2012, 273-278.

Zum Eingehungsbetrug durch Abschluss von Lebensversicherungsverträgen in der Absicht rechtswidriger Inanspruchnahme der Versicherungsleistungen; in: JR 2012, 329-335.

Zur Brandstiftung bei gemischt-genutzten Gebäuden; in: JuS 2012, 691-694.

Zur Systematik der Brandstiftungsdelikte; in: Jura 2012, 627-632.

Anmerkung zu OLG Köln, Urt. v. 10.1.2012 – III-1 RVs 258/11, BeckRS 2012, 01232 („Schweizer Offiziersmesser“ als gefährliches Werkzeug iSd § 244 I Nr. 1 a StGB); in: NStZ 2012, 328-330.

Die Gebäudedurchsuchung; in: JA 2012, 510-515.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2010/2011 – Teil 2; in: NStZ-RR 2012, 33-39.

Aus der Rechtsprechung zum Arztstrafrecht 2010/2011 – Teil 1: Ärztliche Aufklärungspflichten; in: NStZ-RR 2012, 1-6.

Zur Strafbarkeit der Finanzierung einer Arbeitnehmervereinigung durch den Arbeitgeber – das „System Siemens-AUB“; in: wistra 2011, 447-452.

Zur „limitierten Akzessorietät“ der strafbaren Untreue. Überlegungen zur Strafrechtsrelevanz gesellschaftsrechtlicher Pflichtverletzungen im Rahmen des § 266 StGB anhand von Beispielen zur „GmbH-Untreue“; in: ZStW 123 (2011), 447-484.

Der Untreuetatbestand ist verfassungsgemäß – gerade noch! In: JR 2011, 434-440.

Individualisierung contra Normativierung. - Oder: Überlegungen zum Auslegungsmaßstab konkludenter Täuschungshandlungen beim Betrug (§ 263 StGB); in: Geisler/Kraatz/Kretschmer/Schneider/Sowada (Hrsg.), Festschrift für Klaus Geppert zum 70. Geburtstag, Walter de Gruyter 2011, S. 269-285 [zugleich Mitherausgeber].

Der Einfluss der Erfahrung auf die tatrichterliche Sachverhaltsfeststellung. Zum „strafprozessualen“ Anscheinsbeweis, Walter de Gruyter 2011 (zugleich Habilitationsschrift FU Berlin 2010), ISBN: 978-3-11-026003-8, 554 Seiten, gefördert durch eine Publikationsbeihilfe der DFG.

Das unvorsätzliche Entfernen vom Unfallort – „causa finita“? in: NZV 2011, 321-326.

Zu den Grenzen einer „Fremdrechtsanwendung“ im Wirtschaftsstrafrecht am Beispiel der Untreuestrafbarkeit des Direktors einer in Deutschland ansässigen Private Company Limited by Shares; in: JR 2011, 58-65.

Das Beweisverbot des § 252 StPO; in: JURA 2011, 170-177.

Übungsfall: Der Transporter, in: ZJS 2011, 71-80.

Dogmatische Probleme bei der Sanktionierung von Drogenrauschfahrten. Eine Bestandsaufnahme; in: DAR 2011, 1-6.

Anmerkung zu BGH, Beschl. v. 25.02.2010 – 5 StR 542/09 (Verwendung einer Waffe zwischen Vollendung und Beendigung mit dem Ziel weiterer Wegnahme); in: StV 2010, 630-632.

Kick-Back“-Zahlungen als strafbare Untreue. Versuch einer dogmatischen Konkretisierung und Systematisierung; in: ZStW 122 (2010), 521-549.

Anmerkung zu BGH, Beschl. v. 10.11.2009 – 4 StR 194/09 (Keine strafbare „Kick-Back“-Zahlung bei vereinbarten HOAI-Mindestsätzen); JR 2010, 407-412.

Klarheit aus Karlsruhe und doch (fast) alles offen?! Oder: Neue Versuche in der Bestimmung des „Beisichführens eines gefährlichen Werkzeugs“; in: JR 2010, 142-148.

Der Computerbetrug (§ 263 a StGB); in: JURA 2010, 36-46.

Zur sukzessiven Verwirklichung eines Qualifikationstatbestandes; in JURA 2009, 852-856.

Zur Strafhaftung der Beteiligten am Bau; in: JR 2009, 182-188.

Einleitender Diskussionsbeitrag; in: Kunig/Nagata (Hrsg.), Persönlichkeitsschutz und Eigentumsfreiheit in Japan und Deutschland, Carl Heymanns Verlag 2009, S. 197-200.

Die neue „Vollstreckungslösung“ und ihre Auswirkungen – zugleich eine Besprechung von BGH GSSt. 1/07 –; in: JR 2008, 189-195.

Strafklageverbrauch beim Unterlassungsdauerdelikt; in: JURA 2007, 854-859.

Versuchter Prozessbetrug in mittelbarer Täterschaft; in: JURA 2007, 531-536.

Aus der Praxis: Erneute Gewährung rechtlichen Gehörs im Ermittlungsverfahren nach erweitertem Tatvorwurf; in: JA 2006, 883-884.

Gedanken zur Strafzumessungslösung bei rechtsstaatswidriger Verfahrens-verzögerung; in: JR 2006, 403-409.

Die Systematik der Tötungsdelikte und ihre Auswirkungen auf die Akzessorietät der Teilnahme (§ 28 StGB); in: JURA 2006, 613-621.

Die fahrlässige Mittäterschaft. Ein Beitrag zur strafrechtlichen Zurechnungslehre auf der Grundlage eines finalen Handlungsbegriffs, Strafrechtliche Abhandlungen – Neue Folge Band 175, Duncker & Humblot 2006 (zugleich Diss. iur. FU Berlin 2005), ISBN 978-3-428-12017-8, 412 Seiten

Workshop „Urheberrecht in der Schule unter besonderer Berücksichtigung der Vorgaben des Berliner Senats“, gehalten am 16.08.2018 am Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik in Berlin.

Workshop „Medien- und Urheberrecht in der Schule“, gehalten am 01.09.2017 am Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik in Berlin.

„Ordnungswidrigkeitenrecht“, ganztägiges Seminar, gehalten am 22.09.2015 beim Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz in Bad Langensalza und am 23.09.2015 an der Zweigstelle Suhl.

„Geldwäsche – für Anwälte immer ein Thema“, ganztägiges Anwaltsseminar, gehalten am 17.10.2014 vor Mitgliedern der Rechtsanwaltskammer Sachsen in Leipzig

Vortrag „Posten, liken, teilen, mobben – Internetrecht“, gehalten im Rahmen der Kinder-Universität Lichtenberg unterwegs am 10.03.2014 und 24.03.2014 (und seither in diversen Schulen)

Vortrag „Von beleidigten Polizisten und illegalen Surfern – Was die Gesetze dir erlauben - und was nicht“, gehalten im Rahmen der Kinder-Universität Lichtenberg am 09.11.2012 (und seither in diversen Schulen).

„Einleitender Diskussionsbeitrag“ auf dem deutsch-japanischen Symposium „Persönlichkeitsschutz und Eigentumsfreiheit“ am 4.9.2008 in Berlin (abgedruckt in Kunig/Nagata, Persönlichkeitsschutz und Eigentumsfreiheit in Japan und Deutschland, 2009, S. 197 ff.).